Roland Lang
SHB
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Selbstbestimmung

Plakative Vergangenheitsbewältigung

Der Südtiroler Heimatbund will mit einer Plakataktion zum 100. Jahrestags der Annexion Südtirols durch Italien den Ruf nach Selbstbestimmung werbewirksam verbreiten.
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Ritratto di alfred frei
alfred frei 28 Settembre, 2020 - 11:23

Frage an den Heimatbund: könnte man nicht auch das Hitler-Mussolini-Abkommen vom 21. Oktober 1939 - die Option für Deutschland - so en passant auch mitnehmen ?

Ritratto di Max Benedikter
Max Benedikter 28 Settembre, 2020 - 12:16

Net schon wieder... a Patrioten-Plakat

Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 28 Settembre, 2020 - 22:09

Haben die Nicht-Patrioten ein Plakatierungsmonopol?

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 28 Settembre, 2020 - 22:28

Irgendwie befinde ich mich bei diesem Thema immer in einer Zwickmühle. Einerseits halte ich dieses patriotische, deutschtümelige Getue für rückständig und total kontraproduktiv für das Miteinander in Südtirol. Anderseits kann ich mich aufregen wie sonstwer, wenn ich manchmal in einer öffentlichen Einrichtung quasi dazu gezwungen werde italienisch zu sprechen, weil mich ansonsten einfach niemand versteht. Aber könnte da die Selbstbestimmung eine Lösung meines Problems sein?

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 29 Settembre, 2020 - 07:11

Natürlich nicht. Außer die Selbstbestimmler gehen davon aus, dass alle italienischsprachigen Südtiroler bzw. Südtiroler, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, das selbstbestimmte Südtirol verlassen würden (weil müssen können sie ja nicht wollen dürfen;) und dann nur mehr deutschsprachige Südtiroler öffentliche Ämter besetzen. So viele wie es dazu brauchen würde, wird man gar nicht bekommen.
Das Problem ist ein anderes und hat zwei Seiten: Der Sprachunterricht an italienischen Schulen ist durchwegs dürftig und im normalen Sprachgebrauch sind sie dann mit Dialekt, nicht mit Hochdeutsch konfrontiert.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 29 Settembre, 2020 - 12:14

Das größere Problem ist m.E., dass die dokumentierte Zweisprachigkeit bei der Arbeit nicht konkret eingefordert wird! Das Probejahr könnte dazu genutzt werden. Man müsste die Personen aber auch in der Praxis unterstützen und weiterbilden.

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