Corona-Screening
Othmar Seehauser
Advertisement
Advertisement
Covid-19

La variante sudafricana a Bolzano

Primo caso registrato nel capoluogo. Sono nove in tutto i nuovi casi. Da domani, 10 marzo, il vaccino AstraZeneca agli over 75. Prenotazioni solo online.
Di
Ritratto di Sarah Franzosini
Sarah Franzosini09.03.2021
Advertisement
Salto Plus

Liebe/r Leser/in,

dieser Artikel befindet sich im salto.archiv!

Abonniere salto.bz und erhalte den vollen Zugang auf etablierten kritischen Journalismus.

Wir arbeiten hart für eine informierte Gesellschaft und müssen diese Leistung finanziell stemmen. Unsere redaktionellen Inhalte wollen wir noch mehr wertschätzen und führen einen neuen Salto-Standard ein.

Redaktionelle Artikel wandern einen Monat nach Veröffentlichung ins salto.archiv. Seit 1.1.2019 ist das Archiv nur mehr unseren Abonnenten zugänglich.

Wir hoffen auf dein Verständnis
Salto.bz

Abo holen

Bereits abonniert? Einfach einloggen!

Ogni abbonamento è un sostegno a un giornalismo indipendente e critico e un aiuto per garantire lunga vita a salto.bz.

Advertisement
Advertisement
Ritratto di Heinrich Zanon
Heinrich Zanon 9 Marzo, 2021 - 11:53

Jetzt (Stand 8.3.2021) sollen die Lehrkräfte und die Ordnungshüter doch wieder nicht zügig mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden, dafür sollen die 75- bis 79-Jährigen und (wenn man es uns richtig zu verstehen gegeben hat) gleich anschließend die 70- bis 74-Jährigen mit den so frei werdenden AstraZeneca-Dosen (anstatt, wie bislang vorgesehen, mit einem der RNA-Impfstoffe = BioNTech/Pfizer oder Moderna) an die Reihe kommen, wohingegen die RNA-Impfstoffe weiterhin den Patienten mit hochriskanten Vorerkrankungen vorbehalten bleiben sollen.
Ist eine solche Strategie zu verantworten, wenn laut den Statistiken Menschen über 70 der immer noch sehr hohen Gefahr einer Covid-Erkrankung mit schwerem Verlauf oder mit Todesfolge ausgesetzt sind und wenn (laut den offiziellen Verlautbarungen des Südtiroler Sanitätsbetriebes) geplant ist, die Impfung mit AstraZeneca durch Verabreichung der zweiten Dosis erst 3 Monate nach der Erstimpfung zu vervollständigen? Und ist diese Strategie für die über 70-Jährigen nicht auch deshalb eine ziemliche Zumutung, weil die Wirksamkeit von AstraZeneca (mit 82% nach Verabreichung der 2. Dosis) relevant unter jener der beiden RNA-Impfstoffe liegt und weil AstraZeneca nach bisherigen Erkenntnissen keinen Schutz gegen die südafrikanische Mutante bietet, die sich - wie zu befürchten steht - im Burggrafenamt und im Vinschgau wohl weiter ausbreiten wird und von der jetzt auch bereits ein erster Fall aus Bozen gemeldet wurde.
Ist es also nicht besser und soll nicht verlangt werden dürfen, den über 70-Jährigen noch etwas Geduld abzuverlangen, bis für sie einer der RNA-Impfstoffe in hinreichender Menge verfügbar sein wird? Dies auch angesichts der Tatsache, dass der deutsche Gesundheitsminister Spahn soeben wissen lassen hat, dass im 2. Quartal 2021 in der BRD 60 Millionen Impfdosen verfügbar sein werden, immerhin 40,2 Millionen von BioNTech/Pfizer, 6,4 Millionen von Moderna und nur 16,9 Millionen von AstraZeneca.
Da - wenn die Beschaffungsstrategie der EU nicht ein großer Bluff ist - vergleichbarer Nachschub für Italien und wohl auch für Südtirol in Aussicht stehen sollte, begeht der Südtiroler Sanitätsbetrieb sicher einen Fehler, wenn er jetzt der Torschlusspanik verfällt und die über 70-Jährigen vorschnell in eine AstraZeneca-Falle tappen lässt.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 9 Marzo, 2021 - 19:43

Erstens ist der AZ Impfstoff besser als sein Ruf, und zweitens sollten die über 70 Jährigen froh über ihre Vorzugsschiene beim Impfen sein, könnten sie doch zu Hause bleiben, während andere beruflich täglich mit Hunderten in Kontakt kommen (und sich auch noch glücklich schätzen müssen, überhaupt arbeiten zu dürfen).

Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 11 Marzo, 2021 - 16:59

Lieber Martin, so unproblematisch ist der AZ im Unterschied zu den anderen beiden eben doch nicht... https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2021/03/tag-Italien-stopp...

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 11 Marzo, 2021 - 17:38

Nichts ist ohne Risiko im Leben. Solange Impfstoff knapp ist, wird man ihn sich nicht aussuchen können. Wenn man den derzeit angebotenen nicht will, muss man sich eben hinten anstellen und für sich selbst entscheiden, welches Risiko man eingehen will. Covid (sehr gering) statt Impfung (äußerst gering). Aber dann sollte man auch Eigenverantwortung übernehmen und selbst zu Hause bleiben oder Maske tragen. Oder beides.

Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 11 Marzo, 2021 - 18:11

„primum nihil nocere“ heisst es so schön und gilt speziell bei der Verabreichung von Impfstoffen an gesunden Menschen: der Nutzen muss weit über dem Risiko liegen und da habe ich eben bei AZ weiterhin Bedenken...

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 11 Marzo, 2021 - 19:11

Da hast du Recht Bernd, man muss bei einem Impfstoff besonders vorsichtig sein, wird er doch Gesunden verabreicht.
Dennoch gibt es nur vereinzelte Berichte bei Hunderttausenden Impfungen.
Bei Risikogruppen ist das Kosten / Nutzen Verhältnis nochmals viel besser.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 11 Marzo, 2021 - 19:35

Aus Zeit online: "Bis zum 9. März seien 22 Fälle von thromboembolischen Vorfällen unter den drei Millionen Menschen gemeldet worden, die bisher in der EU mit dem AstraZeneca-Mittel geimpft wurden."

Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 11 Marzo, 2021 - 19:48

Dazu eine schöne Übersicht im Arzneimitteltelegramm:
https://www.arznei-telegramm.de/html/2021_02/2102009_02.html

Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 14 Marzo, 2021 - 18:04

„Primum nihil nocere“ gilt speziell bei „teleskopiertem Impfzulassungsverfahren“ und beim Einsatz an jüngeren, gesunden Menschen, bei welchen mehr als der Eigenschutz eigentlich der Fremdschutz im Vordergrund steht...weitere beunruhigende Berichte zur Astra Zeneca Impfung: https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2021/03/tag-Erneut-Blutge...

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 14 Marzo, 2021 - 19:37

Man sollte jetzt nicht den Teufel an die Wand malen, Herr Dr. Zagler - die Leute sind ohnehin schon hysterisch und ängstlich (Stichwort Panikmache). Wir müssen abwarten, es ist noch nichts bewiesen, bin Astrazeneca-Impfling und ( noch) nicht beunruhigt.
https://www.ilmeteo.it/notizie/vaccino-astrazeneca-il-virologo-andrea-cr...
https://www.deutschlandfunk.de/astrazeneca-impfstoff-auch-irland-setzt-i...

Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 14 Marzo, 2021 - 20:14

Konsequent wäre AZ Impfung zeitweilig zu unterbrechen und die Überprüfung durch die EMA abwarten...eines ist Hysterie, eines ist Aufklärung bzgl. möglicher ernstzunehmender Nebenwirkungen

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 14 Marzo, 2021 - 20:23

Die Impfdosen können auch schlecht gelagert gewesen sein. Der Impfstopp bis hin zu neuen Erkenntnissen zu Nebenwirkungen wäre angesagt, stimmt.

Ritratto di Heinrich Zanon
Heinrich Zanon 9 Marzo, 2021 - 19:06

Nachtrag: Staatspräsident Mattarella (im Juli 1941 geboren) wurde heute in Rom, zeitgleich mit anderen gleichaltrigen Bürgern, geimpft, wie es hieß mit Moderna-Impfstoff.

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 9 Marzo, 2021 - 19:11

Meine Mutter, Jahrgang 1927 auch, aber nicht in Rom. :-)

Advertisement
Advertisement
Advertisement