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Mobilität

Schluss mit Verkehrsplanung!

Verkehrsplaner:innen verstehen nicht, was wir heute brauchen!
Un contributo della community di Markus Lobis29.09.2021
Ritratto di Markus Lobis
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Der Stau entsteht nicht aus dem Nichts. Er entsteht unter bestimmten Umständen ab Auto x, sagen wir einmal vereinfachend auf irgend einer Landesstraße bei Auto 143, das innerhalb x Minuten den Abschnitt y passiert.
 
Bis Auto 142 ist der Verkehr flüssig, ab Auto 143 kommt der Verkehr zum Erliegen. Es sei denn, das extrem fehlerbehaftete System Auto lähmt sich selbst durch den Systemfehler Unfall. Aber das ist eine Situation, die sich sozusagen selbst entschuldigt.
 
Der/die Verkehrsplaner:in würde sagen, der Straßenraum muss so gestaltet sein, dass mehr als 143 Autos innerhalb von x Minuten den Abschnitt y passieren können. Und die/der Politiker:in meint, man müsse das mal ordentlich lösen und finanziert den Ausbau für 250 Autos, die in x Minuten den Abschnitt y passieren können.
 
Nach dem Ausbau und einer schönen Feier tritt der Stau im Abschnitt z auf. Und der/die Verkehrsplaner:in beginnt die schnöde Übung von vorn.
 
Der/die Mobilitätsplaner:in HINGEGEN fragt sich, warum zum Zeitpunkt x 143 Autos den Abschnitt y in x Minuten befahren. Und kommt drauf, dass - sagen wir mal - 16% den kürzesten Reiseweg zwischen X-See und Y-Stadt zurücklegen, 14% einen Ausflug unternehmen,12% einen Umweg durch das X-Tal machen, weil sie im Y-Tal Maut bezahlen müssen, 28% von der Arbeit nach Hause fahren, 27% von Zuhause in die Arbeit, 8% zu einer Veranstaltung im 22 km entfernten z-Hausen unterwegs sind, 8% ins Einkaufszentrum Viva-X fahren und so fort...
Was noch rauskommt: nehmen wir mal an, dass 42% aller Autofahrenden, die im Stau stehen, gerade eine Fahrt unternehmen, die unter 5 km lang ist.
 
Und die/der Mobilitätsplaner:in stellt die Frage der Fragen: Wie bekommen wir so viele Autos aus dem System raus, um sicherzustellen, dass nicht mehr als 142 Autos in x Minuten den Abschnitt y passieren?
Dann setzt kreative Energie ein...
 
Deshalb fordere ich: WEG VON DER VERKEHRSPLANUNG! HIN ZUR MOBILITÄTSPLANUNG!
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Ritratto di Siegfried Freud
Siegfried Freud 29 Settembre, 2021 - 14:19

Ok, aber außer einer Vielzahl von x und y und +/- Prozent können Sie zum Thema selbst nichts beitragen, oder? Zum Beispiel einen Lösungsansatz.
Bitte nicht jenen wo sie den Handwerkern nahe legen mit dem Lastenrad zur Baustelle zu erscheinen - denn dies kann für einen minimalen Prozentsatz gut gehen, gehört generell betrachtet aber in die absolute Traumwelt.
Ich möchte ja nicht nur verlangen, sondern mit gutem Beispiel liefern. Persönlich könnte ich mir vorstellen die Innenstädte gänzlich vom Verkehr zu befreien. Nehmen wir als Beispiel die Stadt Bruneck, man könnte dort am Bahnhof, am Nordring, in der Nähe der Kaserne rigoros den Autoverkehr einstellen lassen und sowohl Bürger als auch Tourist per pedes, per Fahrrad(verleih) und/oder mit einem E-shuttle in die Innenstadt bringen. Baustellen wären natürlich ausgenommen, da man kein Haus mit einem Lastenfahrrad sanieren kann. Zulieferungen sollten nach Möglichkeit nur mit E-Mobility erfolgen.
Man löst hiermit nicht das Thema im gesamten Südtiroler Kontext, aber - trotz des Aufschreis der Kaufleute - wäre dies ein Ansatz, den man zumindest diskutieren könnte. Und Südtirol würde zeigen, dass es wirklich grüne Ansätze hat - nicht nur jene, die ein gewisser Herr Kompatscher in punkto Nachhaltigkeit schönfärbt.

Ritratto di Markus Lobis
Markus Lobis 30 Settembre, 2021 - 08:35

Sehr geehrter Herr Freud, manch einer will nur Lösungen erkennen, die er selbst im Herzen trägt. Andere lesen die Texte einfach.

Übrigens: Lastenräder können einen erheblichen Teil zur Entlastung der Innenstädte beitragen und es gibt bereits Handwerker - auch in Bozen - die mit Lastenrädern arbeiten und damit sehr positive Erfahrungen machen. Einer saniert hauptsächlich Bäder und macht kleinere Umbauarbeiten in Wohnungen, Gastbetrieben und Geschäften, bringt das Material mit dem Lieferwagen auf die Baustelle und fährt dann in den darauffolgenden Tagen mit einem selbst gebauten Radanhänger von Terlan zu seinen Baustellen in Bozen. Es müssen nicht alle machen, wenn es aber 10% machen und dann jedes Jahr 10% mehr gibt es schon spürbare Entlastungseffekte. (Habe extra für Sie auf x und y verzichtet, weil Unbekannte offenkundig Ihr Aufnahmevermögen beeinträchtigen...).

Ritratto di Siegfried Freud
Siegfried Freud 30 Settembre, 2021 - 10:51

Unbekannte sind lediglich störend, da sie keine klare Aussage zulassen. Die Sie im Übrigen nicht fähig sind zu treffen.
Deshalb die Frage an Sie: ist es Ihrer Einschätzung realistisch, dass 10% des Südtiroler Handwerkertums mit Lastenräder ihre Arbeit verrichten? Meiner Auffassung nicht, ich schätze den Wert als unter 1% ein.
Und da stellt sich die Frage, ob man wie Sie als Träumer einfach mal Artikel schreibt, da man ein bisschen mit x und y rumschwafelt oder ob man effektiv auf dem Boden der Tatsachen bleibt und konkrete Maßnahmen setzen kann und will. Ohne der Welt absurde Ideen zu präsentieren, die nie und nimmer umgesetzt werden können.
Beantworten Sie sich die Frage selbst, sie können auch gerne Platzhalter hierfür verwenden.

Ritratto di Markus Lobis
Markus Lobis 30 Settembre, 2021 - 12:14

Ich träume zumindest unter Klarnamen und stehe für meine Aussagen gerade. Kommen Sie aus der Deckung und stellen Sie sich einer offenen Debatte! Ich gehe davon aus, dass 30% bis 60% der Handwerkerfahrten in Südtirols Städten und Orten mit dem Rad zurückgelegt werden könnten, wenn nicht mehr.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 30 Settembre, 2021 - 17:19

"Handwerkerfahrten"
Da lenkt der Freud ja auch nur vom eigentlichen Thema ab.
Beispiele für eine vorbildliche Fahrradinfrastruktur gibt es in Europa reichlich, Kopenhagen, Münster/ Westfalen und die ganze Niederlande insbesondere mit Ihrem bestens ausgeschilderten Fernradwegenetz. Und in Zeiten des E- Bikes ist auch die Topografie kein Thema mehr.
Also mein lieber Freud, kommen Sie unter Ihrem Tellerrand raus und zünden hier nicht jedes mal Ihre sinnbefreiten Nebelkerzen.

Ritratto di Siegfried Freud
Siegfried Freud 30 Settembre, 2021 - 18:52

Das geht nicht, da wir uns persönlich kennen. Und ich hatte Ihnen bereits schon vor Jahren ins Gesicht gesagt, dass Sie ein arroganter Voll....naja, Sie wissen schon, sind.
Und nochmals für Sie, da Sie auch zum älteren Semester gehören. Heute-ist-Internet-Briefe-schreiben-war-gestern.

Ritratto di Markus Lobis
Markus Lobis 1 Ottobre, 2021 - 14:15

War das, als ich Sie als Rassisten tituliert habe?

Ritratto di Siegfried Freud
Siegfried Freud 1 Ottobre, 2021 - 15:53

Aufgrund welcher Aussagen oder Tätigkeiten sollte ich ein Rassist sein? Lobis, Sie sind so von sich eingenommen, dass Sie mit Begriffen um sich werfen, die Sie selbst nicht verstehen.
Im Unterschied zu Ihnen bin ich jedoch nicht so dünnhäutig, denn das Netz erlaubt viel; das ist eben der Unterschied zu Ihnen.
Ich lege Ihnen dasselbe nahe wie der Dame, der ich kürzlich geantwortet habe. Nehmen Sie Ihr Fahrrad, fahren Sie in die nächstgelegene Handwerkerzone, klappern Sie dort alle Betriebe ab und erklären Ihnen, dass sie auf Lastenrad umstellen sollten.
Dann hätten Sie zum ersten Mal etwas Sinnvolles gemacht in Ihrem Leben - wenn Sie es denn überhaupt überleben. Was ich Ihnen klarerweise von Herzen wünsche.

Ritratto di Erich Daniel
Erich Daniel 30 Settembre, 2021 - 09:57

WEG VON DER VERKEHRSPLANUNG! HIN ZUR MOBILITÄTSPLANUNG!
Das ist der richtige Ansatz! Und nebenbei vermerkt:
Machen wir uns nichts vor: Alle Autos, ob Elektro- oder Wasserstoffautos, brauchen Straßen, Umfahrungen, Parkplätze, versiegelte Böden und einen Treibstoff, und sorgen gemeinsam für Stau, kontinuierlich für noch mehr Stau, als wir schon haben! Und verdrängen wir bitte nicht die Tatsache, dass wir über einen Stau jammern, den wir zum großen Teil selbst gemacht haben, weil wir Südtiroler einen widerlichen Privatautokult betreiben. Lieber stehen wir drei Stunden im Stau als in einen Zug oder Bus einzusteigen, der nur eine Stunden braucht.

Ritratto di Gianguido Piani
Gianguido Piani 30 Settembre, 2021 - 10:12

Vor einigen Jahren sprach man von "Stehzeugen" statt "Fahrzeuge" um das Konzept klar zu machen. Vielleicht sollten wir diesen Begriff wieder verwenden? Realistisch ist er auf jeden Fall.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 30 Settembre, 2021 - 17:52

Insgesamt darf man feststellen das die europäische Infrastrukturplanung von der Innovation irgendwo in den 70er hängen geblieben ist. Regionale Ausnahmen bestätigen die Regel.
Das europäische Straßennetz ist überdimensional zu den umweltfreundlichen Verkehrsträgern gewachsen und kann das Verkehraufkommen trotzdem, insbesondere in den Knotenpunkt, nicht bewältigen. Dadurch werden stündlich durch Stau und Umweltbelastung mehrstellige Millionenbeträge verbrannt. Und sowas nennt sich dann liberal.
Ehrlich gesagt ist diese Verkehrsrealpolitik zum verzweifeln.

Ritratto di Herta Abram
Herta Abram 30 Settembre, 2021 - 18:40

https://newsroom.hermesworld.com/interview-mit-velove-aus-schweden-das-l...
Siegfried Freud, im link ein Beispiel zu" Lastenrad fordert Lieferwagen heraus".
Im Netz wär noch mehr zu diesem Thema zu finden. Googeln Sie fröhlich weiter...

Danke, für Ihren breiten Zukunftdenkansatz, Herr Lobis!

Ritratto di Siegfried Freud
Siegfried Freud 30 Settembre, 2021 - 18:49

Wenn Sie derart davon überzeugt sind, warum gehen Sie nicht in die nächste Handwerkerzone und versuchen jeden einzelnen davon zu überreden? Nehmen Sie sich sicherheitshalber aber einen Helm oder ein paar Ihrer Brüder mit.
Ich beantworte Ihnen die Frage im Voraus: weil ihr Grünen nur große Visionen rausposaunen könnt, aber um tatsächlich etwas durchzuziehen fehlen euch....naja, Sie wissen schon.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 30 Settembre, 2021 - 19:26

Sie haben haben also die....naja, sie wissen schon? Wenn man so einen 3/4 berühmten Decknamen benutzt, dann sind die..., naja sie wissen schon, wohl inbegriffen. Freud, sie haben hoffentlich Sinn für Humor...sonst zweifle ich an ihren..., naja, sie wissen schon.

Ritratto di Markus Lobis
Markus Lobis 5 Ottobre, 2021 - 13:24

Was fehlt, ist nicht die mangelnde Durchsetzungskraft der Grünen, sondern die Intelligenz und die Konsequenz der Nichtgrünen, zu denen Sie sich, verehrtester Freud, offenkundig militant zählen.

Ritratto di Siegfried Freud
Siegfried Freud 5 Ottobre, 2021 - 18:17

Aufgrund Ihres allseits bekannten Pragmatismus und der Kenntnis, dass Sie ein Mann der Tat und nie und nimmer des Wortes sind, befinden Sie sich mit Ihren unschlagbaren Argumenten und Überredungskünsten mit Sicherheit gerade jetzt inmitten eines Handwerksbetriebs und Sie erblicken den Glanz in den Augen des Meisters und all seiner Gesellen, die ob Ihrer revolutionären Ideen, deren Erkenntnis profan einzustufenden Menschen wie meiner Wenigkeit, Mutter Natur lediglich die Schattenseite der vollkommenen Unwissenheit in Bezug auf betriebliche Abläufe offenbart hat und die ab morgen - was sage ich, sofort, stante pede, sie lassen alles stehen und liegen - den ganzen Fuhrpark verkaufen, nein verschenken, und allen Mitarbeitern die Götzenstatue des Lastenrads, der Herr möge es für alle Ewigkeit segnen, herbeirufen, auf dass sie ab jetzt die Leichtigkeit der Baumaterialen, auch bis in den höchstgelegenen Hof, was sage ich, bis zum Gardasee, nein, in die ganze Welt, durch ihre durchgestählten Oberschenkel zum Kunden, der - selbstverständlich berieselt durch des Messias L. neuer Wundertechnik - ohne Murren Tage und Wochen auf die Lieferung zuwartet und derweil seine eigenen Kunden, die ebenfalls ein Einsehen haben, tröstet, liefern mögen.
Territoriale Beschränktheit war gestern. Durch des Messias neuer Schöpfung werden andere Märkte erobert, seien sie auch noch so weit und hoch, der Glaube allein an des Messias neuen, alles bis dahin obsolet anmutenden Produktionsfaktors, lässt - wie das Sprichwort sagt - Berge versetzen. Familien werden ob der neuen Wirtschaftlichkeit ernährt, nein, sogar gegründet, das arme Südtirol entwickelt sich zur wirtschaftlichen Turbo-Radlergruppe und überholt, im wörtlichen Sinn, auch die Großmacht China durch die neue revolutionäre Transportfähigkeit.
Es ist wahrlich der sprichwörtlichen Tiroler Dummheit zuzuschreiben, dass der gemeine Handwerker bis dato noch nicht vom Licht der Aufklärung beseelt wurde und den alten, nie wirklich produktiven Methoden frönt. Oh Gottloser! Der Geistesblitz wird ihn treffen und er wird sich die Stirn klatschen, ob derartiger Verbohrtheit. Wie konnte er nur? Der Messias war nebenan, in Südtirol, in seinem Heimatland und er wollte und konnte sein Wort nicht erhören. Aber ähnlich der Bibel, verzeiht L. den Ungläubigen auf dass sie das Land und die Menschen in eine neue Zukunft führen mögen.

Ritratto di Markus Lobis
Markus Lobis 6 Ottobre, 2021 - 12:12

Amen, so sei es! Und wenn es L. nicht gelingt, weil er sich nach der fundierten Kritik von Prof. Freud nicht mehr aus dem Loch getraut, werden andere Dummköpfe weiter fest am ökosozialen Umbau von Lebensräumen, Wirtschaft und verkalkten freudschen Denkmustern arbeiten.

https://nationaler-radverkehrsplan.de/de/aktuell/nachrichten/potenzial-v...

Ritratto di Herta Abram
Herta Abram 30 Settembre, 2021 - 20:00

Genau freud! für einen mann wie sie, mit....na sie wissen schon, der passende filmtipp:
Selbstverliebt, machthungrig, kaltherzig: Unsere dunklen Seiten
(3sat Mediathek)
https://www.3sat.de/wissen/wissenschaftsdoku/210930-sendung-wido-102.html

Ritratto di Ein Beobachter
Ein Beobachter 5 Ottobre, 2021 - 15:15

Interessanter Beitrag

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