Umwelt | Klimaerwärmung

„Am Abgrund“

Die Südtiroler Klima-Aktivisten fordern einen radikalen System-Wechsel. Vorschläge, wie dieser in die Realität umgesetzt werden könnte, habe man nicht. Dafür sei die Politik zuständig.
Keifl, Hofmann, Kaser
Foto: SALTO
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Herta Abram Mi., 18.10.2023 - 17:06

..."Vorschläge, wie dieser in die Realität umgesetzt werden könnte, habe man nicht. Dafür sei die Politik zuständig."
Astrid Tötsch, ich finde Ihre Formulierungen oft sehr flapsig ( Dolomitenstil).

Mi., 18.10.2023 - 17:06 Permalink
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Thomas Strobl Mi., 18.10.2023 - 20:03

Antwort auf von Herta Abram

... zumal im Text doch einige Vorschläge anklingen. Und es tatsächlich Aufgabe der Politik ist, im Interesse der Bevölkerung auf Gegebenheiten der Realität zu reagieren. Aber DIESE Gegebenheit ist für alle eine zu heiße Kartoffel, da man weiß, dass der Überbringer der schlechten Nachricht - unter hysterischer Anfeuerung durch die Krawallmedien - vom Pöbel zerrissen wird. "Und es gibt nur Pöbel." (Machiavelli, Il principe)

Mi., 18.10.2023 - 20:03 Permalink
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Johannes Engl Mi., 18.10.2023 - 21:21

Solche Botschaften hört man nicht gerne. Aber Ohren zuhalten bringt auch nichts. Also wählen gehen und mutig Alternativen wählen - keine Kasperln und keine Greteln.

Mi., 18.10.2023 - 21:21 Permalink
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Josef Fulterer Mi., 18.10.2023 - 21:31

Es ist auch in Südtirol nicht mehr zu übersehen, die Natur hat bedrohliches Fieber!
Die vom Borkenkäfer verunstalteten häßlichen braunen Flecken in den Wäldern, sind erste Anzeichen "für drohende lange Trockenperioden, die auch Dörfer-bedrohende Brände nach sich ziehen werden."
Zwischendurch Starkregen mit über 200 mm innerhalb weniger Stunden, die alle Abfluß-Systeme auch die Bäche überfordern, die Steilhänge aufweichen und groß-flächige Hangrutschungen nach sich ziehen werden.
Spätestens dann ist es vorbei mit den wunderbaren Landschafts-Fotos, mit denen die Gäste nach Südtirol gelockt werden.

Mi., 18.10.2023 - 21:31 Permalink
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Kris Krois Do., 19.10.2023 - 17:21

Pauschal die Konsument*innen verantwortlich machen und "kein Strom für Fernsehen" ist Quatsch, und aber den übermäßigen Verbrauch der Reichen reduzieren und Reichtum umverteilen, halte ich für gute Schritte, von denen fast alle etwas haben. Vor allem, wenn es nicht ausschließlich ein Umverteilung von Geld geht, sondern darum ein gutes Leben für alle zu ermöglichen, indem essentielle Bedürfnisse von allen nach Wohnen, Wärme, Mobilität, Essen, Bildung und Gesundheitsversorgung bedarfsgerecht und bedingungslos befriedigt werden. Dazu gehören auch eine intakte Natur, ein lebenswerter öffentlicher Raum, erfüllende Arbeit und Verbundenheit. Für all dies kann "die Politik" sehr viel tun. Doch den notwendigen Systemwechsel können wir von ihr nicht erwarten. Dazu braucht es mehr.

Do., 19.10.2023 - 17:21 Permalink