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“Südtirol ist begehrenswert wie zuvor”

Tourismus-Experte Thomas Bausch über den Südtirol-Urlaub im Sommer 2020, warum er sich an den Sicherheitsgurt erinnert fühlt und seine Warnung: “Finger weg vom Preis!”
Thomas Bausch
Foto: unibz

Das Kribbeln im Bauch bevor die Reise los geht, die Freude auf Unbekanntes und die Lust auf schöne Erinnerungen... Doch heuer schwingt vor dem Start der Sommersaison Verunsicherung mit. Werden Gäste kommen? Wer kann und will es sich leisten, zu verreisen? Welche Vorbereitungen müssen Land und Betriebe treffen? Am Montag (11. Mai) findet unter dem Motto #RestartTourism das alljährliche Forum des HGV statt. Über einen Livestream können Interessierte verfolgen, wie sich Hoteliers und Gastwirte den touristischen Neustart vorstellen.

Bei der IDM zeigt man sich gerüstet, wie aus einer Aussendung diese Woche hervorgeht: “Die Coronakrise wird zu deutlichen Verschiebungen auf dem Markt führen, weil die klassischen Gäste verstärkt ausbleiben werden. Ihr Urlaub ist aufgebraucht, sie haben weniger Geld zur Verfügung und werden krisenbedingt mehr Vorsicht bei den Ausgaben an den Tag legen. Oder sie verreisen aufgrund der Unsicherheit gar nicht. Den partiellen Verlust dieser Gäste gilt es durch neue Kunden auszugleichen. Vor allem jüngere, zahlungskräftige Zielgruppen, die bisher in den Urlaub geflogen sind, werden sich nach näher gelegenen Reisezielen umschauen.”

Doch abgesehen davon, dass es politischer Entscheidungen bedarf, damit Menschen überhaupt wieder zu Urlaubszwecken ihr Land verlassen dürfen, stellt sich die Frage: Warum sollte überhaupt jemand den Sommerurlaub in Südtirol verbringen? Anworten und Einschätzungen liefert Thomas Bausch. Der Tourismusexperte ist leitender Direktor des Kompetenzzentrums Tourismus und Mobilität der Freien Universität Bozen und berät die Landesregierung.

salto.bz: Herr Bausch, beginnen wir mit einem Gedankenspiel: Wie stellen Sie sich Ihren Südtirol-Urlaub im Sommer 2020 vor?

Thomas Bausch: Viel im Freien alleine oder mit der Familie auf unbekannten, einsamen Pfaden unterwegs sein. Raum, Weite und Freiheit spüren können, nach den vielen Wochen zu Hause.

Land, IDM und Tourismustreibende wollen eine massive Marketingkampagne starten. Laut einer Aussendung der Landespressegantur unterstützen Sie diese Initiative – in welcher Form?

Das ist in dem Beitrag etwas verkürzt wiedergegeben. Es gibt einen Arbeitskreis Tourismus unter Leitung von Landesrat Arnold Schuler, dem die Vertreter der Tourismuswirtschaft, Bauernbund, der Kleinbetriebe und IDM angehören. Ich bin dort als Vertreter der Wissenschaft eingebunden und stehe bei Wunsch mit ergänzenden fachlichen Beiträgen und Empfehlungen des Kompetenzzentrums Tourismus und Mobilität der Freien Universität Bozen zur Verfügung.

Wie wird diese Marketingkampagne aussehen?

Da ich die Details der geplanten Kampagne der IDM nicht kenne, kann ich mich dazu nicht äußern.

Um Menschen zu inspirieren, sich mit Urlaub in Südtirol zu beschäftigen, brauchen wir das Schokohasenprinzip

Urlaub wird üblicherweise mit positiven Gefühlen und Gedanken verbunden: Entspannung, Abenteuer, Ausschalten. Derzeit dominiert unter den potenziellen Urlaubsgästen Angst, Verunsicherung, Sorge um die Gesundheit. Wie können die Gastgeber dem begegnen?

Zunächst möchte ich Ihnen klar widersprechen, dass derzeit bei potenziellen Urlaubsgästen Angst, Verunsicherung und Sorge um die Gesundheit vorherrschen. Wer diese hat, wird nicht verreisen. Und diejenigen, die tatsächlich potenzielle Gäste sind, haben die Risiken für sich abgewogen und sehen keinen großen Unterschied zwischen den Risiken am Wohnort und denen im Urlaub. Wer in Großstädten lebt, dem wird der Gedanke an die alpine Natur kaum wegen Corona Angst einflössen. Gastgeber können dieses subjektive Sicherheitsgefühl durch objektive Maßnahmen im Bereich der Hygiene und des Einhaltens von Abstandsregeln verstärken. Zudem können sie durch Empfehlung von wenig frequentierten aber dennoch sehenswerten Ausflugszielen dazu beitragen, dass sich die Gäste in der Fläche verteilen und damit zusätzliche Sicherheit in Verbindung mit schönen Urlaubserlebnissen entstehen. Hier ist in Vorbereitung auf die Öffnung sicherlich noch vieles zu organisieren.

Wenn Tourismus trotz Corona möglich sein soll, müssen die Bilder und Botschaften des Tourismusmarketings ehrlich die Realität widerspiegeln. Die Gäste müssen wissen, worauf sie sich einlassen, was sie erwartet. Mit welchen Bildern und Botschaften kann man unter diesen Voraussetzungen arbeiten? Wohl nicht mit maskentragenden Wanderern, Radfahrern und Bergsteigern? Oder doch?

Marketing war noch nie dazu da, die Realität darzustellen. Automobilwerbung zeigt auch keine Autos im Stau, Schokoosterhasenwerbung zeigt keine Fabrik, sondern einen freundlichen Konditor in makelloser weißer Kleidung, der dem Häschen noch ein Glöckchen umhängt. Der Konditor ist ein Symbol. Er steht für Vertrauenswürdigkeit und handwerkliche Qualität. Wir müssen Werbung und Information unterscheiden.

Inwiefern?

Um Menschen zu inspirieren, sich mit Urlaub in Südtirol zu beschäftigen, brauchen wir das Schokohasenprinzip: Wir zeigen eine Traumwelt. In der Phase der Buchungsentscheidung und Reisevorbereitung muss dann aber über die Realität informiert werden: welche Regeln muss ein Gast einhalten, welche Regeln sind den Betrieben zum Schutz von Gästen und Mitarbeitern ein Herzensanliegen und was geht im Augenblick nicht. Da Reiseentscheidungen im Gegensatz zum Schokohasen keine Spontankäufe sind, beschäftigen sich die Reisenden auch vorher sehr genau mit ihren Reisezielen.

 

Am 25. Mai dürfen Beherbergungsbetriebe in Südtirol wieder öffnen. Das können sich wohl nicht alle leisten: Den Platz und die Ressourcen, um Schutz- und Hygienevorgaben zu erfüllen, haben eher große Betriebe in höheren Kategorien denn Kleine. Welche Folgen können bzw. werden diese unterschiedlichen Startvoraussetzungen haben?

Selbst wenn gegebenenfalls der Betrieb nicht die Vollkosten deckt, kann eine Öffnung ökonomisch für den Unternehmer wie auch sozial für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr sinnvoll sein. Dies gilt für alle Betriebsgrößen. Zudem ist der Anteil der niedriger klassifizierten Betriebe inzwischen in Südtirol recht gering. Für Ferienwohnungen und damit auch das wichtige Segment der Kleinvermieter und Urlaub auf dem Bauernhof sind die Regelungen zudem anders. In der Abwägung, für den ganz überwiegenden Teil der Gastgeber eine Perspektive zu schaffen oder wegen wenigen, die sich bedauerlicherweise schwer tun, allen den Start zu verweigern, sehe ich nachdrücklich die gefundene Lösung als positiv an.

Fiebermessen bei der Ankunft, Hotelpersonal mit Maske, Handschuhe am Buffett, tägliche Desinfektion der Urlaubsstätte: Wie groß kann die Lust auf einen Urlaub in Südtirol – oder anderswo – unter diesen Umständen sein?

Mich erinnert diese Diskussion an die verbindliche Einführung des Sicherheitsgurtes. Monatelang waberte durch wenige Personen angestoßen eine Diskussion, wie schlimm das ist. Der ganz überwiegende Teil der Gesellschaft hat aber sehr schnell erkannt, dass das zur eigenen Sicherheit ist, dass es nicht wehtut. Heute fehlt einem der Gurt, wenn man ihn nicht anlegt. Und so ist es im Falle der Maßnahmen am Urlaubsort doch auch. Es bringt zudem zum Ausdruck, dass den Gastgebern die Gäste am Herzen liegen, wenn man es positiv kommuniziert. Zudem: Zu Hause machen die Leute das ja auch.

Ein spezielles Reiserecht von Deutschland nach Südtirol zu Urlaubszwecken erscheint mir unvorstellbar

Die deutsche Bundesregierung hat die weltweite Reisewarnung bis 14. Juni verlängert. Gehen Sie davon aus, dass nach dem 14. Juni auch bundesdeutsche Gäste, die für den hiesigen Tourismus fundamental wichtig sind, wieder nach Südtirol kommen werden?

Derzeit ist jede Aussage hierzu Spekulation. Man wird sich Anfang Juni die Infektionszahlen in ganz Europa ansehen. Wenn es bis dahin nicht zu einem erneuten Anstieg gekommen ist, wird das Thema auf europäischer Ebene zu diskutieren sein. Es geht um Grenzregelungen zwischen Staaten. Und trotz der wichtigen und zu beachtenden Autonomie Südtirols oder der Belange der Bundesländer im föderalen Deutschland sind die Außengrenzen nationale Angelegenheit. Ein spezielles Reiserecht von Deutschland nach Südtirol oder aus Südtirol nach Bayern zu Urlaubszwecken erscheint mir daher unvorstellbar.

Wie sehr wird die Einstufung von Südtirol als Risikogebiet des Robert Koch Instituts Anfang März nachwirken?

Gar nicht.

Dazu kommt die Frage, wer sich aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise einen Urlaub in diesem Sommer überhaupt leisten kann. Andererseits könnten Tourismustreibende ihre Preise erhöhen, um erlittene und zu erwartende Ausfälle abzufedern. Was den Urlaub wiederum für weniger Menschen leistbar macht. Kann es gelingen, diesen Teufelskreis zu vermeiden? Wie?

In allen wirtschaftlichen Krisen hat sich das Thema Urlaub als extrem robust herausgestellt. Wir haben 2008 und 2009 in Deutschland kaum einen Rückgang der Anzahl der Reisen beobachtet. Was allerdings schon zu beobachten war, fand im Bereich der Dauer der Reisen und der Ausgaben pro Tag statt. Ich sehe daher diesen Teufelskreis nicht. Preisanpassungen bei den Betrieben kann ich zudem auch nicht empfehlen. Nach oben überhaupt nicht, da das Reisebudget feststeht. Im Extremfall kämen die Leute gar nicht oder kürzer. Der Umsatz wäre derselbe oder weniger. Und nach unten ebenfalls nicht, dann das Produkt hatte in der Vergangenheit zurecht seinen Preis und Wert. Bei einem hohen Stammgästeanteil sorgen zudem plötzliche Schnäppchenpreise für große Verärgerung, da sie das Gefühl haben, in der Vergangenheit zu viel bezahlt zu haben. Ist der Preis dann mal im Keller, dauert es Jahre, ihn wieder nach oben zu bringen. Daher: Finger weg vom Preis!

Mich erinnert diese Diskussion an die verbindliche Einführung des Sicherheitsgurtes

Ein weiteres Fragezeichen ist die Mobilität: Dicht an dicht gedrängt in öffentlichen Verkehrsmitteln wird sie nicht möglich sein. Besonders bei Hotspots wie z.B. dem Pragser Wildsee ist die Herausforderung, ein funktionierendes Besucherlenkungskonzept zu entwerfen, groß. Wie können die Menschenströme gelenkt, kontrolliert werden?

Wir brauchen eine aktive Besucherlenkung. Zum einen wäre anzuraten, dass man extreme Hotspots nur mit einer Online-Reservierung in einem klar definierten Zeitfenster für eine deutlich limitierte Besucherzahl öffnet. China fährt so nun den Tourismus wieder an. Das geht auch für den Pragser Wildsee. So kann man von vornherein verhindern, dass die Gäste auf gut Glück dorthin fahren. Zudem bedarf es aus den Betrieben heraus einer intensiven und aktive Kommunikation gegenüber den Gästen.

Wie kann die gelingen?

Jeder Betrieb sollte für seine Gäste täglich mehrere wechselnde Ausflugsziele im Nahbereich kommunizieren und zugleich auch um Verzicht von Ausflügen in die Städte bitten. So entlastet man den öffentlichen Verkehr auf den großen Achsen. Dies muss in einem Stil erfolgen, den die Gäste nicht als Bevormundung, sondern als Umsorgen wahrnehmen.

Ich verstehe nicht, warum es so viele Auguren gibt, die jetzt schon wissen, dass die Welt des Tourismus nach Corona eine völlig andere sein wird. Wird sie nicht!

Stellt Corona auch die Gastfreundschaft auf die Probe? Sprich, könnte es zu Konflikten zwischen Einheimischen und Urlaubsgästen kommen?

Bis auf die ohnedies immer wieder zu beobachtenden Einzelfälle erwarte ich dies nicht.

Am Tourismus hängen viele weitere Wirtschaftszweige – Gastronomie, Handwerk, Landwirtschaft, Einzelhandel – und Steuereinnahmen für die öffentliche Hand. Gibt es Schätzungen über den Umsatz, den die 7,7 Millionen Touristen direkt und indirekt für Südtirol generieren?

In größeren Abständen erstellt das Landesinstitut für Statistik hierzu Studien nach einem internationalen Standardverfahren, dem Tourismus Satellitenkonto. Diese Studien sind sehr aufwändig und werden daher nur in größeren zeitlichen Abständen gemacht. In Südtirol liegt dies schon einige Zeit zurück. Im Jahr 2012 lagen die vom Landesamt für Statistik geschätzten Werte bei 3,7 Milliarden Euro Konsumausgaben und einem Beschäftigungseffekt von 20 Prozent. Von dieser Basis ausgehend kann man unter Berücksichtigung des Mengenwachstums und der Kaufkraft der Gäste von circa 4,5 bis maximal 5 Milliarden Euro ausgehen.

Gastgeber können das subjektive Sicherheitsgefühl der Gäste durch objektive Maßnahmen verstärken

Welche waren die zentralen Zukunftsfragen, mit denen Sie sich in Ihrer Arbeit zu alpinen Tourismusräumen bisher befasst haben? Hat Corona diese Fragen verändert? Welche sind dazugekommen?

Wir beschäftigen uns seit vielen Jahren mit den langfristigen Veränderungstreibern wie etwa dem demographischen Wandel oder dem Klimawandel. Corona ändert an diesen Treibern nichts dauerhaft. Wir haben, beginnend mit der Pest über die spanische Grippe 1918 und verschiedene weitere schwere Grippewellen einschließlich SARS-1 im Jahr 2002, immer wieder Unterbrechungen des Reisens gesehen. Kriege und Naturkatastrophen gab es auch immer wieder. Am ganz grundsätzlichen Prinzip des Tourismus hat das nie etwas geändert: Menschen werden auf Attraktionen und Erlebnisse aufmerksam, die sie besuchen wollen und dazu ihren Wohnort verlassen. Corona hat nicht eine Attraktion auf dieser Erde verändert. Es ist nur temporär die Zugänglichkeit verwehrt. Insofern verstehe ich aus tourismuswissenschaftlicher Sicht auch nicht, warum es so viele Auguren gibt, die jetzt schon wissen, dass die Welt des Tourismus nach Corona eine völlig andere sein wird. Wird sie nicht! Südtirol ist so begehrenswert wie zuvor.

Was mich schon zur letzten Frage führt: Die Devise für Phase 2 lautet “Restart Südtirol”. Genügt für den Tourismus ein Restart? Oder braucht es, auch angesichts der negativen Nebeneffekten – Stichwort Overtourism –, nicht vielmehr ein Reset?

Mir ist dies zu binär im Sinne von schwarz und weiß. Aber ganz grundsätzlich bietet jede Krise auch Chancen, kritisch zu reflektieren und dann da und dort neue strategische Ansätze zu entwickeln und umzusetzen. Dies wünsche ich mir auch für Südtirol. Das Management der Besucherströme, wie oben genannt, wäre sogar ein konkretes Ergebnis aus der Krise, das man weiterführen und weiterentwickeln kann. Ebenso im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel oder der Nutzung des Fahrrades. Die Nutzung digitaler Lösungen, um ökologische und/oder soziokulturelle Überlastung zu vermeiden, steht doch eh an. Ebenso, durch bessere und umweltschonendere Verkehrslösungen den Einheimischen und Gästen eine höhere Lebensraumqualität zu bieten. Ich sehe das weder als Reset noch als Restart sondern einfach als eine große Weiterentwicklungschance aus der Krise heraus.

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G. P. Sun, 05/10/2020 - 10:44

Nur soviel dazu: Wenn alle die einsamen Pfade in der Natur suchen, werden diese Pfade nicht lange einsam sein. Und die wenig frequentierten und dennoch sehenswerten Ausflugsziele wird es in der Hochsaison erst recht nicht geben.

Sun, 05/10/2020 - 10:44 Permalink
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Klaus Hartmann Sun, 05/10/2020 - 18:17

"und zugleich auch um Verzicht von Ausflügen in die Städte bitten."
Bozen, Meran, Bruneck, Sterzing werden sich bei Herrn Bausch bedanken, der zu vergessen scheint, wo die Corona-Hotspots in Südtirol lagen.
Vielleicht sollten die Gäste gebeten werden auf Ausflüge in die Dolomitentäler zu verzichten.

Sun, 05/10/2020 - 18:17 Permalink
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Johann Georg B… Mon, 05/11/2020 - 09:55

Der Bericht vom Herrn Bausch ist nicht ganz schlecht, er versucht den Gastgewerbe mit seinen Ratschlägen zu überzeugen, leider viele Aussagen,welche nicht überall umsetztbar sind.Ich bin überzeugt, dass der Tourismus im Land,wieder zurück kommt sobald die Grenzen öffnen,von den Italiener ist dieses Jahr wenig zu erwarten, denn nach 2 Monaten ohne Arbeit, können sich die wenigsten einen Aufenhalt ein uns leisten. Auch IDM hat die Südtiroler zum Urlaub im eigenen Land aufgerufen,die Südtiroler haben das gleiche Problem wie die Italiener, Südtirol ist für die Einheimischen nur an den Wochenenden interessant. Wir können nur auf unsere Stammgäste bauen. Die ganzen Millionen welche der IDM vom Land erhält sollten Sinnvoller eingesetzt werden. Hilf dir selbst dann hilft dir Gott.

Mon, 05/11/2020 - 09:55 Permalink
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Hannes Schnitzer Mon, 05/11/2020 - 12:24

Herr Bausch schreibt in einer seiner Antworten: "Für Ferienwohnungen und damit auch das wichtige Segment der Kleinvermieter und UAB sind die Regelungen zudem anders."
Ich bin selbst Privatzimmervermieter, habe bis jetzt noch in keiner Mitteilung, sei es vom HGV bzw. Privazimmervermieter, Medien, ... davon was gelesen. Kann mich da jemand bitte updaten?

Mon, 05/11/2020 - 12:24 Permalink
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Marcus A. Thu, 05/14/2020 - 09:02

Das neue Unwort des Jahres

Langsam aber sicher ist es Zeit den Begriff "begehrenswert" zum neuen Unwort des Jahres zu erklären.
Bitte streichen wir dieses "begehrenswert" endlich aus unserem Sprachschatz!
Eine Person kann begehrenswert, aber keine Urlaubsdestination!!!!!!!!!

Ansonsten bietet das Interview wenig neues außer ein paar Binsenweisheiten:
"Jeder Betrieb sollte für seine Gäste täglich mehrere wechselnde Ausflugsziele im Nahbereich kommunizieren und zugleich auch um Verzicht von Ausflügen in die Städte bitten. So entlastet man den öffentlichen Verkehr auf den großen Achsen."

Alles klar. Um das zu belegen, werden wir dann 10 wissenschaftliche Studien brauchen.

Thu, 05/14/2020 - 09:02 Permalink