Politics | SVP

Frasnellis Frage

Der ehemalige SVP-Fraktionssprecher und Arbeitnehmer Hubert Frasnelli will vom SVP-Sozialflügel wissen, ob und wie dieser eine Koalition mit der Lega mittragen kann.
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Foto: Facebook
Die Landtagswahlen sind geschlagen, die Bewertungen durch die Parteien gemacht. Es gilt jetzt nach vorn zu schauen. Dabei ergibt sich folgende Frage: Anscheinend werden derzeit die Weichen für die Bildung einer Koalition SVP-Lega gestellt.
Können die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der SVP, die auch die sozialdemokratische Seele in der Partei darstellen, einer Koalition mit der rechtspopulistischen Lega, Partnerin von Le Pen, Wilders und wie diese Polit-Rabauken alle heißen, einer zutiefst antieuropäischen, Menschenrecht beugenden, ausländerfeindlichen, autoritären Bewegung ihre Zustimmung geben?
Die Öffentlichkeit des Landes hat ein Recht darauf, die Position der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hierzu rechtzeitig zu erfahren. 
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kurt duschek Sat, 10/27/2018 - 09:40

....aber Frasnelli war doch der Spezialist für die Arbeitnehmer in Südtirol? Dazu wäre vielleicht ein Kommentar zum Abschneiden derselben bei den Wahlen von ihm zu erwarten gewesen. Wo ist die sozial ausgerichtete linke Bewegung geblieben ? Wer vertritt glaubwürdig die Arbeitnehmer und sozial Schwachen in Südtirol ?

Sat, 10/27/2018 - 09:40 Permalink
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Manfred Klotz Sat, 10/27/2018 - 10:40

Sie werden uns sicher erklären, wie eine Gemeinschaft, die auf das gemeinsame Wohl aller Mitglieder ausgerichtet ist funktionieren soll, wenn sie nicht für alle gültige Regeln aufstellen und durchsetzen kann.

Sat, 10/27/2018 - 10:40 Permalink
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Mensch Ärgerdi… Sat, 10/27/2018 - 11:37

Seit wann haben die Arbeitnehmer in der SVP überhaupt was zu melden? Die waren doch immer nur Fassade um ein Paar stimmen bei den öffentlich Bediensteten zu sammeln.

Sat, 10/27/2018 - 11:37 Permalink
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Ludwig Thoma Sat, 10/27/2018 - 15:55

Salvini, Le Pen & Co. möchten ein Europa der Nationen. Dem stehe ich kritisch gegenüber. Sie offenbar nicht und nannten mich darob "obrigkeitshörig". Da nun aber hier Salvini die Obrigkeit ist, scheint es eher umgekehrt zu sein.

Sat, 10/27/2018 - 15:55 Permalink
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Thomas Hofer Sat, 10/27/2018 - 17:45

Wollt ihr nicht die Frage beantworten, wieso diese SVP immer noch am jämmerlichen Rest des PD festhält und sich damit schon in ganz Italien lächerlich macht.
Die sogenannten "Arbeitnehmer" sollten sich wohl besser selbst fragen, wieso sie über Jahrzehnte nicht in der Lage sind, sich selbst politisch zu vertreten.

Sat, 10/27/2018 - 17:45 Permalink
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19 amet Tue, 10/30/2018 - 17:29

In reply to by Thomas Hofer

Weil Sie davon ausgeht, dass Di Maio nächstes Jahr schon untergeht, und Salvini die Europawahlen überlebt, aber keine Mehrheit für seine Politik bekommt. Keiner seiner sogenannten Eurofreunde kann sich erlauben seine Schuldenmacherei zu finanzieren. Le Pen ist erledigt und Pleite , muss sogar Parteinamen wechseln, um die Front National Bankrott gehen zu lassen. Holland, Österreich etc.sind alles Kleinstaaten die keine große Anzahl Palamentarier haben. Die Visegrad Staaten hängen am Tropf der Milliardensubventionen aus Brüssel. In Deutschland krebsen die "Freunde" Salvinis bei 15 %. Auch die 5 Stelle werden in Brüssel nicht mit den Rechtsradikalen gehen. Salvini ist der ordinäre Nachfolger von Berlusconi und Renzi. Viel Lärm um nichts .

Tue, 10/30/2018 - 17:29 Permalink
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Franz Hilpold Sun, 10/28/2018 - 22:01

Mich z.B. interessiert die Meinung von Hubert Frasnelli, lieber Ralph Kunze, oder - um bei Ihrem Sprachgebrauch zu bleiben - 'mir' interessiert sie. Die Politikerrente genießen auch viele aus Ihrem Meinungslager, wie golden sie ist, überlasse ich Ihnen. Frasnelli hatte zumindest ein soziales Gewissen und einen Sinn für soziale Gerechtigkeit, etwas was selten geworden ist in der Svp, deshalb ist er auch hinausgeflogen, weil die Großbauern, die Hoteliere und die Großverlegerfamilie die Macht ausgebaut haben. Einen sozialen Flügel gibt es nur mehr dem Namen nach.

Sun, 10/28/2018 - 22:01 Permalink
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gorgias Mon, 10/29/2018 - 08:05

@W Karcher
Die EU ist nicht handlungsfähig, weil für die einzelnen Mitglieder zuviele Möglichkeiten zum Veto gibt. Deswegen sollte man sich auch nicht wundern wie wenig es politisch erreichen kann.

Wir sollten das Problem nicht in zuviel oder zuwenig Kompetenzen auf EU-Ebene suchen, sondern dass Eliten den Kontakt zur Bevölkerung verloren haben und einer nicht nachvollziehen Agenda nachgehen. Wollen wir den Herausforderungen der Globalisierung und den neuen Big Playern wie Russland, Indien, China und den USA etwas entgegenhalten, müssen wir unserer gemeinsamen Kultur und Werte besinnen und zusammen eine Antwort finden. Eine ausgedünnte europäische Ebene würde dazu nicht helfen, weil zuviele nationale Alleingänge würden dazu führen dass wir uns Gegenseitig im Weg sein würden.

Trump würde es wünschen dass er über Handelsbeziehungen mit allen Staaten einzeln verhandeln könnte. Hier ist die EU stark weil sie mit gemeinsamer Stimme spricht. Das brauchen wir auch für andere Bereiche.

Mon, 10/29/2018 - 08:05 Permalink
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Manfred Klotz Mon, 10/29/2018 - 13:05

Finden Sie den Ton meines Kommentars unhöflich?
Sie haben eine These aufgestellt und ich habe Sie gefragt wie das funktionieren soll. Weshalb sollte ich eine These aufstellen?
Wenn Sie keine Antwort haben, einfach schreiben.

Mon, 10/29/2018 - 13:05 Permalink
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Ingo Dejaco Mon, 10/29/2018 - 20:46

Herr Frasnelli wird die Antwort dazu zu gegebener Zeit aus den Medien lesen, so wie jeder andere Südtiroler auch.

Mon, 10/29/2018 - 20:46 Permalink