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Nächste Ausfahrt: Konzession

Bis 30. November soll die Vereinbarung zur Vergabe der A22-Konzession an eine Inhouse-Gesellschaft unterzeichnet sein.
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Foto: Report

“Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht: Wir haben den Investitionsplan vorbereitet und den zuständigen Behörden zugestellt und alle Prozeduren zur Zuweisung der Konzession an eine Inhouse-Gesellschaft eingeleitet.” Es war Ende März als Landeshauptmann Arno Kompatscher diese Worte sprach. Nach einem Treffen mit Graziano Delrio, der damals noch als Infrastruktur- und Verkehrsminister im Amt war.

Ein halbes Jahr später ist Kompatscher gemeinsam mit seinem Trentiner Amtskollegen Ugo Rossi und den Präsidenten der Regionen Veneto und Friaul-Julisch Venetien wieder in Rom. In der Zwischenzeit hat die Regionalregierung – die Region Trentino-Südtirol ist mit 32,29 Prozent Mehrheitseigentümerin der A22-Gesellschaft Brennerautobahn AG – Ende Juni grünes Licht für die Gründung einer neuen Inhouse-Gesellschaft für die Führung der Brennerautobahn gegeben.

Der Verkehrsminister heißt inzwischen Danilo Toninelli (Movimento 5 Stelle) – und von ihm erwarten sich Kompatscher & Co, dass er die Inhousevergabe der A22-Konzession in trockene Tücher bringt.

Good news, vermelden sowohl Kompatscher als auch Rossi nach dem Treffen am heutigen Donnerstag (27. September) im Verkehrsministerium. Innerhalb 30. November soll die Vereinbarung mit dem Ministerium unterzeichnet werden. Und die Konzession für die Führung der Brennerautobahn für 30 Jahre an die neu zu gründende öffentliche Inhouse-Gesellschaft gehen.

Dass die neue Regierung von 5 Sterne und Lega dem zustimmen würden, war nach den Wahlen im März nicht sicher. Aber: “Der politische Wille dazu ist da”, betonen Kompatscher und Rossi heute.