04_Auf dem Höhenweg, Sommerbild
Oswald Stimpfl
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Ausflug der woche

Auf den Sonnenberg bei Rabland

Westlich von Meran, am Vinschger Sonnenberg, unternehmen wir eine Rundwanderung, bei der es einen ordentlichen Aufstieg gibt.
Kolumne von
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Oswald Stimpfl07.12.2019
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Westlich von Meran, am Vinschger Sonnenberg, unternehmen wir eine Rundwanderung, bei der es einen ordentlichen Aufstieg gibt. Der daran anschließende, sehr sonnige, freie Höhenweg entschädigt durch fantastische Ausblicke auf das Meraner Becken, den Vinschgau und die gegenüberliegenden Ultner Berge und lässt die geschäftigen Touristenorte und den Durchzugsverkehr im Tal rasch vergessen.

Wegverlauf: Wir parken beim westlichen Einstieg zum Rablander Waalweg, in der Nähe des Gasthofs Happichl (Winterruhe). Hinter dem Haus, vor dem Zustieg zum Waalweg, führt uns ein Steig (Wegweiser „Panoramaweg“, „Meraner Waalrunde“, Nr. 26) zum Teil über Stufen rasch bergan. Wir kreuzen den Naturnser Panoramaweg, auf dem wir später zurückkommen werden, die weitere Markierung ist die Nr. 26 („Gruberhof, Wasserfall“). Der schmale, holprige Steig geht durch Buschwald und durch felsiges Gelände in Kehren gleichmäßig steil bergauf, tritt nach etwa 45 Minuten aus dem Wald und mündet hinter dem Unterwandhof in die asphaltierte Höfezufahrt. Wir folgen der Markierung in westlicher Richtung in herrlicher, aussichtsreicher Hangquerung bis zum nächsten Bauernhof. Hier verlassen wir die Straße und nehmen den Steig, der stetig abwärts durch Kastanienhaine und Buschwald zum tiefer führenden Panoramaweg führt (Wegweiser „Runster-Mühle“). Wir folgen dem Panoramaweg in westlicher Richtung zum Hof Runster und später kurz bergauf zum Wiedenplatzerkeller, unserer Einkehrstation. Für den Rückweg gehen wir wieder zur Runster-Mühle und wandern am Panoramaweg, der uns in stetem Auf und Ab zur Kreuzung mit dem Aufstiegsweg und von dort zum Parkplatz zurückbringt.

 

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EINKEHRTIPP

 

Pizzeria Restaurant Spotti: Bereits seit Jahrzehnten ist das „Spotti“, die Sportbar beim Fußballplatz in der Nähe der Texelbahn, nahe dem Beginn unserer Wanderung, ein beliebter Szenetreff der Einheimischen. Modern und großzügig, mit Gartenterrasse und Kinderspielplatz. An Wochenenden auch mittags geöffnet. Partschins, Zielstr. 5, Tel. 0473 491881, www.spotti.eu, Mo. Ruhetag, Juli geschlossen.

Wiedenplatzerkeller: Ausflugslokal (auch mit dem Auto erreichbar), Gastgarten, Stuben, feine Südtiroler Küche, Grillteller, Fleischspieße, Nudelgerichte und Salate, Kuchen. St.-Prokulus-Str. 59, Naturns, Tel. 0473 673280, Di. Ruhetag  

Start bei Rabland, Beginn des Rablander Waalweges beim Gasthof Happichl, 583 m
Gehzeit: 4 Stunden 10 Minuten.
Höhemunterschied: 638 Höhenmeter
Weglänge: 10,7 km
Anfahrt: Auf der Vinschgauer Staatsstraße SS38 bis Rabland. Dort wenige Parkplätze in der Geroldstraße, kurz vor dem Gasthof Happichl.
Öffis: Bushaltestelle in Rabland, zusätzliche 15 Minuten Gehzeit einplanen

Hinweis: Langer steiler Anstieg, Sonnenhänge, im Winter meist schneefrei. Es geht immerhin auf gute 1.000 m hinauf, auf entsprechende Ausrüstung achten, Grödel nicht vergessen.

 

09_Kartenausschnitt

 

Gekürzte Fassung. Den kompletten Text und viele weitere Tipps finden Sie im Buch des Folioverlages: Unterwegs in Südtirols Wintersonne, von Oswald Stimpfl

 

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