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Podcast

Palazzo Madama

Eine Reise durch die italienische Politik - von Gerhard Mumelter
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Folge 4

Das Ende des reddito di cittadinanza?

 
Am Dienstag hat Regierungschefin Giorgia Meloni auf einer großen Pressekonferenz in Rom das Haushaltsgesetz vorgestellt, das die Regierung in der Nacht davor verabschiedet hat. In ihrer programmatischen Rede ging dabei Meloni auch auf den reddito di cittadinanza ein. Das Grundeinkommen soll eingeschränkt und ab 2024 vollkommen abgeschafft werden. Dagegen kündigt die Opposition Protestveranstaltungen an.
In diese Folge erinnert Gerhard Mumelter an die Entstehung des staatlichen Grundeinkommens. Aber auch an die ungleiche Verteilung zwischen Nord und Süd und an die Tatsache, dass sowohl bei der Einführung des staatlichen Grundeinkommens als auch jetzt bei der Abschaffung derselbe Mann Vizepremier ist: Matteo Salvini.
So wendig können Politiker sein.
 

   


23.11.2022

 

Folge 3

Pugno duro - Einwanderung und Geburtenrückgang

 

Wie bereits in der ersten Folge von Palazzo Madama prophezeit, hat das unwürdige Schauspiel dieser Regierung um die illegale Immigration in Süditalien bereits begonnen. Gerhard Mumelter beleuchtet dabei eine andere von dieser Regierung bewusst verschwiegene Tatsache. Ohne Einwanderung würde Italien aussterben. Nicht die Immigration bedroht Italien, sondern der Geburtenrückgang und die jährliche Auswanderung von Zehntausenden jungen Menschen.

   

 

09.11.2022
 

Folge 2

Die Regierungserklärung

 

Viel Pathos und patriotisches Gedöns, aber mit der Absicht, nicht zu übertreiben: in ihrer mit Spannung erwarteten Regierungserklärung zeigte sich Italiens neue Regierungschefin Giorgia Meloni sichtlich um Mässigung bemüht. Dabei stand sicher auch das Bemühen im Vordergrund, die Befürchtungen in der EU zu dämpfen und den Machtwechsel nicht als traumatische Änderung darzustellen.

Giorgia Meloni, discorso

In ihrer im Parlament vorgetragenen Rede zeigte sich die zukünftige Regierungschefin bemüht, die in viele europäischen Hauptstädten bestehenden Bedenken über einen radikalen Rechtsruck zu dämpfen. Gerhard Mumelter hat sich die Rede Melonis genauer angehört und kommentiert einige Punkte dieser Regierungserklärung.

      

 

26.10.2022

 

Folge 1

Dio, patria & famiglia

 

Meloni, Giorgia

Meloni trägt gerne dick auf“, sagt Gerhard Mumelter, „sowohl beim Lippenstift als auch in ihren politischen Slogans“.  In der ersten Folge seines Podcasts zeichnet der Salto.bz-Italienexperte ein Bild der neuen italienischen Regierungschefin in spe. Dabei sagt Mumelters Analyse zur neuen Rechten in drei Minuten mehr aus als zehn Kommentare im Tagblatt der Südtiroler, das offen der Orban-Freundin huldigt.

 

      


12.10.2022

 

Gerhard Mumelter

Mumelter ist 1947 in Bozen geboren. Als Kulturreferent der Südtiroler Hochschülerschaft organisierte er 1969 die Tagung in Brixen, auf der N.C. Kaser seine berühmte Brixner Rede hielt. Bei dem von ihm veranstaltete Literarischen Kolloquium  lasen Kaser und Zoderer im September 1969 erstmals in Bozen. 1970  erschien seine Anthologie Neue Literatur in Südtirol mit Beiträgen von 24 Autoren. Ein zweiter Sammelband folgte 1983. Mumelter war Gründungsmitglied und erster Vorsitzender der Südtiroler Autorenvereinigung, Mitarbeiter der Stürzflüge und Gründungsmitglied der Galerie Museum in Bozen.  Als Journalist arbeitete er bis 1996 als stellvertretender Chefredakteur bei RAI Südtirol. 1996 Übersiedlung nach Rom, wo Mumelter als Italien-Korresponden des Standard und als Mitarbeiter für ORF, Süddeutsche Zeitung, Deutsche Welle, Tagesspiegel und das Wochenmagazin Internazionale arbeitete. Seit 2013 lebt er wieder als Publizist und Mitarbeiter des Online-Portals salto.bz in Bozen.

 

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Kommentare

Bild des Benutzers Stereo Typ
Stereo Typ 13.10.2022, 14:13

Habe mir den Podcast nicht angehört. Aber schon das Intro: "Lippenstift", "trägt gerne dick auf", "Orban-Freundin" ist unseriös und, gelinde gesagt, nicht gerade frauenfreundlich. Wobei ich durchaus zwischen Zitaten eines Kommentars und dem Teaser einer Online-Zeitschrift unterscheiden kann. Bin gespannt, ob sich die eine oder andere Feministin dazu meldet.

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