Screenshot: rai.tv

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Interview

“Land der Scheinheiligkeit”

Der Pornostar Rocco Siffredi spricht über die Entrüstung über Erotik-Messen, die Heuchelei vieler Menschen, in den Rücken gerammte Messer und Orbans Flüchtlingspolitik.
Di
Ritratto di Lisa Maria Gasser
Lisa Maria Gasser10.11.2015
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Ritratto di Gabriele Di Luca
Gabriele Di Luca 10 Novembre, 2015 - 13:08
Meraviglia. Se la legge Campostrini, domani titolone sull'Alto Adige a tutta pagina: "Siffredi sindaco facci sognare".
Ritratto di gorgias
gorgias 10 Novembre, 2015 - 13:52
Warum wurde das Interview ins Deutsche übersetzt? Ist salto.bz nicht ein zweisprachgiges Medium? Ihr seid wohl total bescheuert.
Ritratto di Gabriele Di Luca
Gabriele Di Luca 10 Novembre, 2015 - 14:04
Scusa Gorgias, sei sempre un po' ingeneroso. Anche se l'intervista è stata fatta in italiano, la giornalista (di madrelingua tedesca e quindi più abile e disinvolta - per scritto - in questo codice) ha brillantemente - assai brillantemente, direi - proposto il contenuto usando una delle lingue che il lettore medio di salto.bz dovrebbe conoscere bene. E se in questo caso un lettore italiano, tendenzialmente monolingue, farà un po' difficoltà a capire, tanto maggiore sarà la sua soddisfazione quando avrà finito di scorrere l'articolo vincendo così una piccola sfida personale di comprensione. Non soffermiamoci su queste piccolezze, suvvia.
Ritratto di gorgias
gorgias 10 Novembre, 2015 - 14:25
Se un media come salto si intende bilingue spero di avere la possibilità di leggere una intervista nella lingua originale se questa sia italiano o tedesco. Fare una traduzione da una lingua verso l'altra va contro l'idea del bilinguismo passivo. E poi se la giornalista si sente in grado di fare l'intervista in italiano dovrebbe essere anche in grado di meramente trascriverla?
Ritratto di Gabriele Di Luca
Gabriele Di Luca 10 Novembre, 2015 - 14:37
Hmm. Attenzione. Esistono diversi livelli di bilinguismo passivo. Inoltre, anche se un giornalista è perfettamente in grado (com'è Lisa) di recepire quello che viene detto in italiano, quando poi va a scrivere (il che non è MAI un mero trascrivere) ciò che ha ascoltato, è perfettamente logico che ricorra a una lingua che si lascia meglio mettere in forma (con i necessari tagli e le indispensabili cuciture che costituiscono la normale opera di composizione del testo). Piuttosto, proprio perché salto è un medium bilingue, io credo che ci si possa aspettare dai suoi lettori un atteggiamento un po' più rilassato al riguardo. Non ti pare?
Ritratto di gorgias
gorgias 11 Novembre, 2015 - 08:15
Se io mi leggo una intervista sul Alto Adige la quale è stata fatta in tedesco o una in italiano la quale è stata fatta in italiano allora non mi aspetto di leggerla nella lingua originale, ma su salto si. Poi una traduzione è sempre una perdita di originalità e autentica, quanto brillantemente questa intervista poi anche poi poteva essere anche tradotta non salto il posto su cui la vorrei leggere. Ein Beige
Ritratto di gorgias
gorgias 11 Novembre, 2015 - 08:15
Ein Beigeschmack bleibt.
Ritratto di Jutta Kußtatscher
Jutta Kußtatscher 11 Novembre, 2015 - 09:03
salto.bz hat nirgendwo auch nur ansatzweise in den Raum gestellt, dass jedeR in seiner/ihrer Sprache interviewt wird. Dieser Gedanke ist ein Derivat des Quoten- und Proporzdenkens und offenbar ein Wunschdenken, das Sie, gorgias, als Ihren Anspruch hineininterpretieren. Ein defensiver Anspruch und nicht mehr als ein Reflex. Ich persönlich schätze in diesem Interview den Charme der "italienischen" Gedanken, die in deutscher Sprache wiedergegeben werden – ebenso wie an anderen Stellen im sprachlich umgekehrten Fall. Einmal gelingt es besser als andere Male – der Blickpunktwechsel der Sprachen, den salto betreibt, geht einen Schritt weiter und hat Ihre Reflexfront hinter sich gelassen.
Ritratto di gorgias
gorgias 11 Novembre, 2015 - 10:28
Quoten- und Proporzdenkens? Wie kann man nur so daneben liegen? Quoten und Proporzdenkens wäre würde ich beanstanden dass Artikel zuwenig oder zuviel in einer bestimmten Sprache geschrieben würden, das
Ritratto di gorgias
gorgias 11 Novembre, 2015 - 16:38
habe ich nicht getan. Es ist natürlich bequem jemanden einfach in eine Ecke schieben zu wollen. Ich habe mir schon öfter Gedanken gemacht über den Mehrwert von Übersetzungen und über die Problematik des lost in translation, weil ich selbst in einem bilingualen Umfeld aufgewachsen bin. So können Übersetzungen von philosophischen Werken oder Sachbücher durchaus etwas bringen. Bei einem Interview sehe ich das eher kontraproduktiv, dort werden keine elaborierten Gedankengänge dargestellt, sondern den O-Ton einer Person möglichst authentisch wiedergeben.
Ritratto di gorgias
gorgias 11 Novembre, 2015 - 16:39
habe ich nicht getan. Es ist natürlich bequem jemanden einfach in eine Ecke schieben zu wollen. Ich habe mir schon öfter Gedanken gemacht über den Mehrwert von Übersetzungen und über die Problematik des lost in translation, weil ich selbst in einem bilingualen Umfeld aufgewachsen bin. So können Übersetzungen von philosophischen Werken oder Sachbücher durchaus etwas bringen. Bei einem Interview sehe ich das eher kontraproduktiv, dort werden keine elaborierten Gedankengänge dargestellt, sondern den O-Ton einer Person möglichst authentisch wiedergeben.
Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 10 Novembre, 2015 - 14:32
Das Interview wirkt ein wenig abgedroschen. Sonst fährt ja Salto immer auf der Feministenschiene, wie wär es mit ein paar Fragen zum Sinnbild der Frau als Objekt in der Pornographie gewesen? Wahrscheinlich wäre dann das Bild der Spießer in Südtirol um einiges umfangreicher geworden.
Ritratto di Dr. Streiter
Dr. Streiter 10 Novembre, 2015 - 20:10
Secco, ganz gute Frage! Ausser: "Sinnbild" es ist scho eher "real". Ich langweile mich oft in Männerrunden weil nur über "wer isch die geilschte Kotz" geredet wird oder über erbärmliche Sextourismus Ausflüge. Mit gewissen Personen kann ich schon nimmer ausgehn weil der einzige Ausweg aus der Langweile massiver Alkohol wär.
Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 10 Novembre, 2015 - 20:26
Interessanter Ansatz das mit den Sinnbild und real. Die Schauspielerinnen behaupten ja immer die Leute verwechseln Pornofilme mit Sex und das ganze hätte auch nichts mit dem Verkauf von Körper bzw. Prostitution zu tun. Das alles wäre höchst interessant in einem offenen Gespräch mit Siffredi nachzulesen. Wie sieht er sich selbst als Produzent? Arbeitgeber, Ausbeuter oder gar Künstler?
Ritratto di Dr. Streiter
Dr. Streiter 10 Novembre, 2015 - 20:51
Stimmt, es ist ein glücklicher Zufall das San Fernando Valley vor Hollywood liegt ;-) Natürlich ist Entertainment Sex und Sex Entertainment. Die Beziehung zwischen den beiden macht im Sinne einer Art Wählerstromanalyse wohl and die 40% aus. Vor gefühlten 20 jahren sagte man mir beiläufig: es geht nur um Familie, Geld und Sex. Das ist mindestens 80% der Gesellschaft. Sex ist in Südtirol unter Männern immer ein Thema, aber stark Mileu abhängig. Mir geats lei auf die eier. Kann mir jederzeit einen Porno anschaun, aber warum soll ich mit anderen Schwänzen darüber reden?
Ritratto di Martin B.
Martin B. 11 Novembre, 2015 - 19:53
Dann bleibt als Thema nur Geld und Familie - Auf Dauer auch ermüdend.
Ritratto di gorgias
gorgias 11 Novembre, 2015 - 08:07
Auf Salto gibt es selten jemanden der Querverbindungen macht.
Ritratto di Benno Kusstatscher
Benno Kusstatscher 11 Novembre, 2015 - 09:49
Man merkt es an den Kommentaren, wie schwer wir uns mit dem Thema tun. Wer in Lana war, könnte dies hier unmöglich öffentlich kund tun. Wer nicht dort war, muss selbstverständlich Ausbeutung der Frau dahinter wittern. Im Interview hat Siffredi mehrmals durch die Blume gesagt, warum er lieber nach Zürich als nach Lana fährt, aber wir debattieren lieber alibimäßig auf Nebenschauplätzen. (wohl weil das Thema doch nicht am Arsch vorbei geht) Mein Kompliment der Lisa für die erarbeitete Leichtigkeit.
Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 11 Novembre, 2015 - 10:43
Weiß nicht ob ich hier gemeint bin, aber ich sehe in Pornographie keine Ausbeutung der Frau, im Gegenteil! Wie schon gesagt, ich wundere mich über die Haltung der Redaktion die wenn es um Frauen Themen geht alles andere als liberal ist. E Dass Siffredi lieber nach Zürich fährt ist wahrscheinlich eher damit zu erklären, dass eine Dorfdisco nicht die Mittel aufbringen kann um eine, oder besser, die weltbekannte Ikone des Milieu zu engagieren. Oder glauben hier wirklich alle er würde als "Gast" gratis erscheinen?
Ritratto di Oskar Egger
Oskar Egger 11 Novembre, 2015 - 12:33
Habe herausgelesen, dass es diesem mir unbekannten Pornostar um Qualität und Erziehung zur Sexualität geht, nicht um Billigkonsum. Da kann ich mir durchaus vorstellen, dass es positive Beiträge zu einer gehobeneren Kultur der Sexualität geht und davon würden, schlußendlich alle profitieren. Denn Ex-Hopp- Nummern sind vor allem für Frauen unbefriedigend und wenn man mal von einer primitiveren Einstellung abhebt, kann jede/r von uns etwas lernen. Dies blieb bisher auf der Strecke. Und Lana....na ja: Provinzs..
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