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Athesia: Zwei neue italienische Tageszeitungen im Ebner-Verlag.
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Alto Adige

Antifaschistische Bruderschaft

Die Athesia AG hat die Mehrheit in der Betreibergesellschaft des Alto Adige übernommen. Michl Ebner & Co versuchen jetzt zu beruhigen.
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Foto: südtirolfoto.com

Zeitungen

Los nach Trient

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Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 12 Ottobre, 2016 - 20:10
Mal ehrlich: wer hätte denn sonst den Alto Adige gekauft? So sind mindestens ein Paar Arbeitsplätze erhalten geblieben...
Ritratto di Sigmund Kripp
Sigmund Kripp 12 Ottobre, 2016 - 20:17
Ja, ja, auch die Prawda hat viele Arbeitsplätze geschaffen + erhalten...
Ritratto di Sigmund Kripp
Sigmund Kripp 12 Ottobre, 2016 - 20:13
ach wie herrlich, dass es Internet gibt! Was müsste da der Herr Ebner alles kaufen!
Ritratto di Martin Daniel
Martin Daniel 13 Ottobre, 2016 - 09:02
Die Liste wird abgearbeitet: südtirol news, sportnews, kultur.bz.it...
Ritratto di Albert Hofer
Albert Hofer 12 Ottobre, 2016 - 20:31
Wird sehr interessant zu sehen, ob und wie die neuen Eigentümer die politische Ausrichtung auf Kurs bringen. Ich les den Alto Adige nun doch seit ein paar Jahren und ich muss zugeben, dass ich ihn für eine erbärmlichere Gazette als die Dolomiten halte... Natürlich hat auch der Weingbergweg viele Schwächen, aber die Dolomiten hat wenigstens irgendwann nach dem Jahr 2000 ihren erzteutschen Rampold-Tonfall aufgegeben, das italonationalistische Geplärre des einstigen Gegners (allem "convivenza"-Geflöte der Leitartikelschreiber zum Trotz) ist hingegen leider immer noch nicht verschwunden. Mein persönliches Highlight des letzten Jahrs war ein erzürnter Bericht darüber, dass irgendein Sanierungsunternehmen das Florian-Kirchl in Laag im Zuge von Baumaßnahmen mit schwarz-rot-goldenen Planen eingepackt hat, was natürlich bei "italienischem" Kulturgut ein Affront sondergleichen sei... Und all diese wohlwollenden Urzì-Artikel, die xenophobe Skandalchronik, die ethnische Aufrechnerei bei jedem Pöstchen, das permanente Toponomastik-Gezündel, ohje... Wäre der Alto Adige morgen verschwunden, ich würd ihn nicht vermissen.
Ritratto di Wilfried Meraner
Wilfried Meraner 12 Ottobre, 2016 - 22:06
Sagen wir mal so: (im übertragenen Sinn) selbst eine schlechte Opposition- wenn sie denn schlechter ist? ist besser als gar keine. Das -fast- Monopol wächst und gedeiht. Wichtigste "Opposition"? Vermutlich Salto!
Ritratto di Albert Hofer
Albert Hofer 13 Ottobre, 2016 - 12:01
Neue Südtiroler Tageszeitung, Corriere dell'Alto Adige, ff, Südtiroler Wirtschaftszeitung, La Usc di Ladins, dazu Rai Südtirol (das sich übrigens auch mal eine Nachrichten-Website à la ORF leisten könnte), salto, unsertirol24... Die potentielle Meinungsvielfalt im Medienbereich ist in Südtirol bezogen auf die Einwohnerzahl eigentlich kaum schlagbar. Natürlich sind die Dolomiten und der Alto Adige die Schwergewichter, aber ihr Meinungsmachemonopol haben sie schon lange verloren. Wer sich für diverse Sichtweisen interessiert, findet sie auch.
Ritratto di Benno Kusstatscher
Benno Kusstatscher 13 Ottobre, 2016 - 13:03
Täuscht es mich, aber seit sich der Alto Adige vo Corriere delle Alpi getrennt hat, entsteht mit Dolomiten-Alto Adige-Trentino der erste überegionale Zeitungsverlag. Auch bezeichnent für ein Land.
Ritratto di Albert Hofer
Albert Hofer 13 Ottobre, 2016 - 13:33
Hm, versteh ich jetzt nicht. Wieso ist Dolomiten-Alto Adige-Trentino "überregional" und die seit 1946 bestehende Kombination Alto Adige-Trentino hingegen nicht? Wobei der Trentino anscheinend sowieso bald den Weg alles Irdischen einschlagen wird. Wie man so liest und hört, soll die Athesia ja auch am Trentiner Platzhirsch Adige interessiert sein.
Ritratto di Benno Kusstatscher
Benno Kusstatscher 13 Ottobre, 2016 - 14:50
Wo Du Recht hast, hast Du Recht
Ritratto di veronika dapra
veronika dapra 13 Ottobre, 2016 - 17:25
Ein tendenziöses Käseblatt kauft das andere tendenziöse Käseblatt. Fehlt nur noch, dass das Oberkäseblatt, Die Tagesezeitung, aufgekauft wird. Obwohl Käseblatt ist hier schon fast ein Kompliment. Aber Bob Dylon hat den Nobelpreis gewonnen!
Ritratto di veronika dapra
veronika dapra 13 Ottobre, 2016 - 17:25
äh ... bekommen!
Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 13 Ottobre, 2016 - 17:30
Der Herr heißt Dylan. Ich halte die TZ für kein Käseblatt, ist immer wieder unterhaltsam zu lesen. Dolomiten mag tendenziös sein aber meist nur passiv in dem sie von manchen Sachen nicht berichtet, beim Alto Adige wird es genau so sein, aber welche Zeitung ist denn nicht tendenziös?
Ritratto di Martin B.
Martin B. 14 Ottobre, 2016 - 01:20
In der Altergruppe U40 kenne ich eigentlich niemanden der eines dieser Käseblätter abonniert hat (auch nicht "nur-online"). Selbst in der U60 Altergruppe kenne ich einige welche vom Komplett-Abo zu Freitagsabo (wegen der TV-Beilage) gewechselt haben. Und ich denke nicht, das sich hier viel zum Bessern für die Verlage ändern wird. Alle klassischen Medien (Print, TV, Radio) verlieren Publikum. Auch die Werbekunden und die ganze PR-Text-Reindrücken-Branche werden das irgendwann merken. Also hier sehe ich nicht die bedrohliche Meinungsmonopol-Macht. Selbst STOL etc. locken die Jungen wohl nur wegen der Adabei-Sachen (Fotogalerien, Lokalberichte) und nicht zum Lesen der politischen Inhalte. Meine Sorgen sind nicht sehr groß, sollen die Gebr. Ebner ruhig in diese absteigenden Medien investieren.
Ritratto di Martin B.
Martin B. 14 Ottobre, 2016 - 01:58
P.S.: interessanter wäre ein paar Kommentare von Italienern zu lesen und ob es Pläne gibt den A.A. in "Dolomiti" (Corriere dei Sudtirolesi) umzubenennen ;-)
Ritratto di Sigmund Kripp
Sigmund Kripp 14 Ottobre, 2016 - 07:26
vielleicht wird der Alto-Adige das "Blatt für unsere italienischen Leser"... :-)
Ritratto di Sigmund Kripp
Sigmund Kripp 13 Ottobre, 2016 - 20:15
Rein betriebswirtschaftlich handelt Ebner richtig. Gewinnmaximierung bis zum Letzten. Dass diese Medienkonzentration aber nicht durch Anti-Monopolgesetze verhindert wird, wirft ein bezeichnendes Licht auf das post-berlusconische Italien, in dem sich die Athesiamanager sichtlich wohl fühlen!!! Für mich ist der Skandal aber, dass der Handelskammerrat nicht die "Palle" hat, den Herrn Dr. Michel Ebner ENDLICH als Präsident abzuwählen! Diese Ämter- und Medienhäufung in einer Person ist einer demokratischen Gesellschaft unwürdig! Und die Handelskammer ist eine öffentliche - also den Gesetzen der Demokratie unterworfene - Institution mit Zwangsmitgliedern und Zwangsbeiträgen von Ebendiesen. Oder sitzen im Rat der HK wirklich nur obrigkeitshörige Weicheier?
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