Costa, Michil
Michil Costa
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Tourismus

„Ich bin kein beliebter Mensch“

Michil Costa über die Maratona dles Dolomites, die Sperre der Dolomitenpässe und seine Überzeugung, dass solche Leute wie Mussner und Pinzger endlich weg müssen.
Di
Ritratto di Nathan Merlo
Nathan Merlo03.07.2018
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Ritratto di Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 3 Luglio, 2018 - 11:29

Dass Pinzger und Mussner schon lange wegmüssten,da stimme ich Herrn Costa vollkommmen zu.Zum Glück sind wir mindestens Mussner demnächst los.Pinzger geht es ausschliesslich ums Geld und um den Flughafenbetrieb in Bozen-Mussner war eine Nullnummer,vor allem für das Vinschgau(Umfahrung Kastelbell-Partschins und andere verkehrstechnische Versäumnisse Herr Mussner) .

Ritratto di Gunny K
Gunny K 4 Luglio, 2018 - 12:43

Pinzger zirkuliert wahrscheinlich lieber auf der Autobahn oder Flug Innsbruck, wo sein letzter Hotelkauf liegt, und Bozen. Denn im Vinschgau wo sein Stammhotele steht ist Er bezüglich Strassenverhältnisse eine grosse Nullnummer.

Ritratto di Martin B.
Martin B. 3 Luglio, 2018 - 22:59

Nun ich denke in den meisten der angesprochenen Punkte hätte Herr Costa landesweit die Chance mehrheitsfähig und "beliebt" zu sein. Viele andere seiner Stellungnahmen und Überzeugungen sind da weit problematischer bzw. führen zu keiner breiten Unterstützung.

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 4 Luglio, 2018 - 09:03

man könnte ja auch die Straßen sperren, auf denen die Radfahrer mit teuren Kutschen angefahren kommen.

Ritratto di Marina Crazzolara
Marina Crazzolara 4 Luglio, 2018 - 12:34

Vielleicht kann ich die Frage des Journalisten “Wie stehen die Bewohner Corvaras zur Maratona?” beantworten, denn Herr Michil Costa hat sich offensichtlich persönlich sehr angesprochen gefühlt.
In Alta Badia findet der Beginn der Sommersaison überwiegend mit dem Startschuss der „Maratona dles Dolomites“ statt.
Eine Riesenveranstaltung, die über mehrere Tage unsere Häuser mit internationalen Gästen füllt. Eine Wahnsinns-Veranstaltung, die den Namen „Alta Badia“ weltweit bekannt macht. Daher wird es wohl kaum jemand in Alta Badia geben, der die Maratona im Grunde genommen nicht liebt! Und die 1500 freiwilligen Arbeitshelfer sind der beste Beweis dafür!
Dass so ein Riesenevent auch seine Schattenseiten hat, steht außer Frage. Vietatissimo sich in den Tagen kurz vor der Maratona auf den Straßen zu begeben, außer man nimmt 40 Minuten Fahrzeit für einige wenige Kilometer in Kauf oder man möchte Gefahr laufen, ganze Gruppen von Fahrradfahrern, die selbstverständlich nicht hintereinander radeln, niederzukegeln. Aber es ist eben die Maratona …und ihr verzeiht man alles!

Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, so wie im Interview angedeutet, sind ein Tropfen auf dem heißen Eisen. Wir brauchen sofortige Maßnahmen und keine, die erst in einigen Jahrzehnten umsetzbar sind, wenn überhaupt!, oder wiederum solche, die auf eine Verkehrsverlagerung von den Passstraßen in den eh schon überlasteten Dörfern hinzielen. Radfahrer sind ganz klar ein Potential, aber erst wenn man die dafür nötigen Fahrradwege hat! Alles andere ist vorprogrammierter Verkehrchaos.
Alle weiteren Anmaßungen über Politiker und Verbandspräsidenten, auch jene die letzthin wiederholt in den Medien zu lesen waren, trüben das Bild, das ich mir von Michil gemacht hatte: ein Philosoph der heutigen Zeit und Gentleman der alten Schule, dessen Herz leidenschaftlich für Rockmusik schlägt!
Si tacuisses, philosophus mansisses.

Ritratto di Chiló y dailó
Chiló y dailó 4 Luglio, 2018 - 12:59

Die Aussagen von Herr Costa könnte man auch so zusammenfassen: "es gibt zu viele Betten in Alta Badia, meine natürlich ausgeschlossen: alles was unter 4 Sterne ist soll zumachen. Es gibt auch zu viele Autos, die Gäste sollen mit dem Zug ankommen, außer meine, natürlich sollen sie weiter mit Hubschrauber, SUV und Limousine anfahren dürfen. Man muss die Pässe schließen, nur Radfahrer sollen die Dolomiten in Zukunft erleben dürfen. Wanderer, Kletterer, Familien mit Kindern sollen sich eine andere Gegend aussuchen. Und Betriebe die von den Dolomitenpässen leben (80 Betriebe, 600 Mitarbeiter) sollen sowieso zumachen. Also, die Dolomiten gehören mir und meinen reichen Gästen, sicher nicht den anderen Bewohnern und/oder den normalen Bettlern, ähm, Touristen."
Naja, warum ist er wohl unbeliebt.

Ritratto di gelber enzian
gelber enzian 4 Luglio, 2018 - 17:21

treffend beschrieben.

Ritratto di Tomas Kofler
Tomas Kofler 4 Luglio, 2018 - 18:24

Ich kann hier einfach den Kommentar, den ich über Costav vor 2 Monaten geschrieben habe, hineinkopieren... Er bringt eh immer dieselbe Leier:
"Ich tu mich ehrlich gesagt etwas schwer, mit den Aussagen eines Michl Costa. Er mag zwar ein Umweltschützer sein, aber er ist auch ein Hotelier.
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es ihm auch und vor allem um seine Gäste geht.
Ich musste heuer (leider) im Winter vom Pustertal Richtung Bozen fahren und geriet in den Rückreiseverkehr. 4 Stunden im Stau zwischen St. Lorenzen und Brixen Nord. Wenn sich Costa auch dafür einsetzen würde, dass die lad. Hoteliere deren Gäste mit dem Zug nach Brixen kommen lassen um sie dort mit einem Bus abzuholen, würde ich ihm glauben.
Wieso liegt ihm der sommerliche Verkehr auf den Pässen so auf dem Magen, während ihm der Verkehr ausserhalb des Tales, den er ja mit verursacht, nicht mal einen Rülpser entlockt..."

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