Silvester
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Gastkommentar

“Ihr schuldet uns eine fette Party!”

Dieses Silvester war keine Sternstunde für Meran. Zeigt uns, dass Merans Jugend tatsächlich Raum hat in dieser Stadt! Macht es wieder gut!
Di
Ritratto di Besay Mayer
Besay Mayer07.01.2020
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Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 7 Gennaio, 2020 - 20:27

....bin mal gespannt, ob sich jetzt die "Sylvester-Verhinderer" aktivieren!

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 7 Gennaio, 2020 - 21:40

Nun, ich bin alles andere, als ein Jugendlicher. Ich habe aber in meinem Beruf vorwiegend mir Jugendlichen zu tun gehabt. Meine Erfahrung ist, je verwöhnter die Jugendlichen sind, desto höher ist das Risiko, dass sie ihr Leben nicht auf die Reihe kriegen bzw. orientierungslos sind.
Wir haben in unserer Jugend sehr viel Gemeinschaft und Spaß gehabt. Aber wir haben es uns entweder spontan oder in den Jugendgruppen und Jugendorganisationen selbst organisiert. Und wir hatten wenig Geld und keine öffentlichen Beiträge; geschweige dem eine Stadt, die uns das organisiert und finanziert hätte. Und es gab auch noch keine Streetworker und hauptberuflichen Jugend-Erzieher oder -Arbeiter. Aber wir hatten eine Perspektive für die Zukunft und das Leben. Es scheint, als wäre die wichtigste Perspektive der heutigen Jugendlichen, die nächste Party kostenlos auf dem Tablett serviert zu erhalten!

Ritratto di Frei Erfunden
Frei Erfunden 8 Gennaio, 2020 - 09:13

... ihrem Kommentar , Herr Bacher, ist allerdings hinzuzufügen , dass Sie (oder Wir) als Jugendliche und in unserer Kindheit vom (Raubtier-)kapitalistischen System noch weitgehend verschont geblieben sind und noch nicht als Konsumenten, sondern eben als Heranwachsende verstanden worden sind; es gab auch (zu unserer Zeit oder eben früher) mehr Freiräume und Möglichkeiten, dem Konsum zu entfliehen ; von Handys, Einkaufszentren , GoPro - Youtube , Facebook , Instagram-Wahn blieb unsere Generation noch weitgehend verschont.
Am Strand konnte ich noch wild campen und Feuer machen; heute zahlst du Eintritt zur Strandparty , es gibt Softdrinks und fetten Sound vom professionellen Eventanbieter (für fettes Geld).
Früher wars besser. Angefangen hat das 'Schlechterwerden' allerdings mit der landwirtschaftlichen Revolution und die Geschichte nahm ihren unabänderlichen Verlauf.
Ich wäre gerne Jäger und Sammler geblieben.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 8 Gennaio, 2020 - 09:40

Ja da haben Sie völlig recht! Aber da muss man eben ernsthaft anfangen, diesen Raubtier-Kapitalismus in Frage zu stellen. Und nicht an forderster Front immer das neueste elektronische Gerät und jede Woche neue Klamotten zu kaufen! Alles extrem billig - und dann wird eben entsorgt, ohne einen Gedanken, eine Reflexion, ohne Skrupel - die Eltern wie die Kinder!

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 8 Gennaio, 2020 - 13:21

Den Kapitalismus in Frage stellen- erinnert an die Worte des Ahlener Programms von 1947 (»Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerechtgeworden. Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein.« ). Was daraus im Laufe der Jahre geworden ist (und wie weit weg man vom damaligen Spitzensteuersatz von 90 % ist), bleibt dem Auge der Betrachter übrlassen.

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