Pixner, Herbert
Sepp Pixner
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Interview

„Ich hoffe auf ein Wunder“

Der Musiker Herbert Pixner über die Absage seiner Jubiläumstour, die Schwierigkeiten der Künstler und sein Nein zu einem durch und durch faulen Fördersystem.
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Ritratto di Renate Holzeisen
Renate Holzeisen 5 Giugno, 2020 - 13:48

Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele (Pablo Picasso) ... leider fehlt den meisten politisch Verantwortlichen die nötige Sensibilität dafür, die Wichtigkeit der Kultur, in all ihren Ausdrucksformen, für unsere Gesellschaft zu erfassen ... leider. Denn hätten sie diese Sensibilität wären ihre Entscheidungen auch in all den anderen Bereichen wohl grundlegend besser.

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 5 Giugno, 2020 - 17:42

Das ist ein Finale Furioso ... alla Herbert Pixner:
"C.F: Ist nicht auch Kultur systemrelevant?
H.P: Für welches System? Für eine Politik, die ein System aufrechterhält, das sich nur für Großkonzerne, großzügigen Parteispendern, laut schreienden Lobbyisten und Steuertricksern im großen Stil einsetzt und alle anderen nur mit leeren Floskeln und Versprechungen abspeist - für so ein System möchte ich nicht relevant sein. Nein, Danke!"

Nein, Danke auch meinerseits !

Ritratto di Harald Knoflach
Harald Knoflach 5 Giugno, 2020 - 19:52

Der Text ist mehr oder weniger 1:1 das Statement, das Herbert Pixner auf seiner Facebookseite vor einer Woche veröffentlicht hat. Interview ist da keines geführt worden, oder? Weil das Frage-Antwort-Schema suggeriert das nämlich.
https://www.facebook.com/herbertpixnerprojekt/posts/10158384878963119

Ritratto di Stereo Typ
Stereo Typ 5 Giugno, 2020 - 20:37

Sie haben Recht, Herr Knoflach. Interview ist das keines. Im Statement auf Facebook ist eigentlich alles gesagt. Daraus ein Interview zu schneidern bringt keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn.

Ritratto di Christoph Franceschini
Christoph Franceschini 6 Giugno, 2020 - 09:34

Sehr geehrte Stereotypen,
1. danke, dass Sie alles besser wissen.
2. vielleicht gibt es Menschen, die kein Facebook haben.
3. Anscheinend reicht ihre Phantasie nicht sehr weit: Was wäre wenn zuerst das Interview war und danach erst der Facebook-Eintrag?
Ich jedenfalls bin vom Erkenntnisgewinn Ihrer Kommentare überwältigt.

Ritratto di Gregor Marini
Gregor Marini 6 Giugno, 2020 - 10:39

Dem, was Herr Pixner hier äußert, kann ich nur voll und ganz zustimmen und möchte noch etwas hinzufügen:
Als erstes seien wir uns bewußt, daß hier einer der erfolgreichten Exponenten der Musikkultur unseres Landes spricht. Es gibt aber auch Musiker, Komponisten und Kulturschaffende, welche genauso von ihren Fähigkeiten (ob Kunst oder nicht, lasse ich mal dahingestellt) leben möchten oder müssen, die nicht so etabliert sind! Übertragen wir dieses Bild, welches Herr Pixner hier zeichnet, auf sie, kann man sich mit etwas Fantasie vielleicht vorstellen, wie es um die Ökonomie und die Möglichkeiten dieser Leute bestellt ist !
In Zeiten wie diesen kommt der verdorbene Charakter eines gesellschafliches Systems wie unseres immer besonders gut zum Vorschein! Wie ein Fettauge schwimmt er auf dem Wasser der Unzulänglichkeit. Ich hoffe nur, daß sich die Leute bei den nächsten Wahlen noch daran erinnern.

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