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Mobilität

Fahrerlos durch Meran

Auf den Straßen der Passerstadt sollen autonome Kleinbusse für den öffentlichen Personennahverkehr getestet werden – nach dem Vorbild der SmartShuttle im Schweizer Sion.
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Es ist ein ganz besonderes Verkehrsmittel, das in den kommenden Jahren auf Merans Straßen  getestet werden soll: Kleinbusse ohne Fahrer. Als Vorbild dient Sion, im Schweizer Kanton Wallis. Dort fahren solche autonomen Shuttlebusse schon seit Längerem – und kommen bei der Bevölkerung durchaus gut an. Fünf Meter lang und Platz für bis zu 15 Personen bieten die Fahrzeuge von PostAuto, dem führenden Busunternehmens im öffentlichen Nahverkehr der Schweiz.

Seit 2015 unterwegs: so funtkioniert der automatisierte Bus «SmartShuttle» im öffentlichen Verkehr in Sion

PostAuto ist auch einer der Partner der Gemeinde Meran im Projekt MENTOR, ebenso wie IDM, SASA und die Schweizer Gemeinde Brig-Glis. Zielsetzung des Projektes, das eine Laufzeit von drei Jahren (Dezember 2018 bis November 2021) hat und mit einem Gesamtbetrag von 1.164.192 Euro zu 100 Prozent durch das Interreg-Programm Italien/Schweiz finanziert wird, ist die Probleme der lokalen Mobilität mit innovativen Maßnahmen lösen. Als Versuchsfelder dienen Meran und die kleine Schweizer Grenzgemeinde Brig.

Bevor die autonomen Minibusse im Meraner Stadtverkehr getestet werden können, sind besondere Genehmigungen auf ministerieller Ebene einzuholen. In zwei Jahren könnte es so weit sein, meinte Mobilitätsstadträtin Madeleine Rohrer bei der Präsentation der im Rahmen von MENTOR geplanten Projekte am Mittwoch.

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Kommentare

Bild des Benutzers Dominikus Andergassen

Was für umwerfende Revolution!
Offensichtlich hat sich hier jemand gedacht, dass das Problem nicht der Verkehr, sondern der Fahrer ist.
Aber, meine guten Leute, der Ansatz mag ja reizend sein, aber das Problem sind doch nicht die Fahrer, das Problem sind die Fahrgäste! Erst wenn diese eliminiert sind, ist das Problem endgültig gelöst.

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