unbenannt_7.png
Johns Hopkins University - Medium
Advertisement
Advertisement
CORONA

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Einige Graphiken von Statista, Financial Times und NZZ, welche weitgehend für sich selbst den Stand des Geschehens gut abbilden - und daher auch umkommentiert bleiben.
Community-Beitrag von Peter Gasser07.04.2020
Bild des Benutzers Peter Gasser
Advertisement

Aufgrund der folgenden grafischen Bearbeitung des Ablaufes der Corona-Pandemie durch die John-Hopkins-Universität kann man gut sehen, wie abwegig es wäre, die schützenden Maßnahmen zu Ostern bereits zu beenden.

Mag sich jeder selbst seine Gedanken dazu machen.

Quelle: Johns Hopkins University

Erhebung durch: Johns Hopkins University

Veröffentlicht durch: Johns Hopkins University

Herkunftsverweis: gisanddata.maps.arcgis.com

Veröffentlichungsdatum: April 2020

unbenannt_1.png
Johns Hopkins University - Medium

Abb. 1: Der Graph geht steil nach oben.

unbenannt_2_.png

Abb. 2: Kurven zeigen die Geschwindigkeit der Ausbreitung der Seuche in einzelnen Staaten. Deutschland und Italien laufen beinahe deckungsgleich.

unbenannt_3.png
Johns Hopkins University - Medium

Abb. 3: Die Entwicklung der täglich neu gemeldeten Fallzahlen zeigt eine erste leichte Erholung für Spanien, Deutschland, Italien.

unbenannt_4.png
Johns Hopkins University - Medium

Abb. 4: Besonders gut sichtbat der fast deckungsgleiche Verlauf in Italien und Deutschland und der im Vergleich dazu langsame Verlauf in Südkorea

unbenannt_5.png
statista - Medium

unbenannt_6.png
Johns Hopkins University - Medium

Abb. 6: Kann man hier wirklich schon von einer Rücknahme der Maßnahmen sprechen? Siehe dazu auch weiter unten die Grafik in der Provinz Hubei.

Graphiken aus der Financial Times:

unbenannt_7.png
Johns Hopkins University - Medium

Abb. 7: Gut dargestellt, wo sich Italien im Vergleich zu China im zeitleichen Ablauf des Seuchengeschehens befindet.

unbenannt_8.png
Johns Hopkins University - Medium

Abb. 8: Auch hier sei auf den Fortschritt der Seuche in Hubei und Italien hingewiesen: wir hinken zeitlich um einiges hinterher.

unbenannt_9.png
Johns Hopkins University - Medium

unbenannt_9b.png
Johns Hopkins University - Medium

nocheinmal:

img_6355.png
Financial Times

Abb. 11: Nocheinmal der Vergleich zwischen China und Italien und der zeitliche Stand des Seuchen-Geschehens.

unbenannt_9c.png
NZZ - Medium

Abb. 12: An dieser Stelle der Entwicklung des Seuchengeschehens - Punkt 5 - hat man in Hubei begonnen, die Maßnahmen zu lockern.

unbenannt_9d.png
statista- Medium
Advertisement
Advertisement

Kommentare

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 07.04.2020, 18:00

... dazu müsste man noch bei den Zahlen der am und mit dem Corona-Virus verstorbenen Menschen einbeziehen, dass diese auch in Italien wohl doppelt so hoch zu sein scheinen, als in der offiziellen Zähl-Statistik angegeben.

Bild des Benutzers Georg Lechner
Georg Lechner 07.04.2020, 20:29

Da die Ansteckung durch Tröpfcheninfektion erfolgt und bis zum Ausbruch von Krankheitssymptomen bis zu 2 Wochen vergehen können (manche Menschen können auch symptomlos zu Weiterverbreitern werden), ist die Beibehaltung von Maßnahmen wie Abstandhalten bedeutsam.
Nachzudenken ist seitens der Behörden über die Problematik von Personen ohne Zugang zum staatlichen Gesundheitssystem. Zumindest die Wiener Stadtzeitung "Falter" sah in der nennenswerten Zahl von Schwarzarbeitern in der italienischen Textilindustrie einen Grund für die zu lange unentdeckt gebliebene Ausbreitung von Covid 19. Wegen der Problematik der fehlenden staatlichen Krankenversicherung in den USA ist auch dort mit einer überdurchschnittlichen Zahl an Todesopfern im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung zu rechnen.

Bild des Benutzers Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 08.04.2020, 10:08

Wie wahr, Herr Lechner - der Süden Italiens wäre viel verschonter geblieben, wenn sich nicht Zig-Tausende von Arbeitern (waren längst nicht nur Schwarzarbeiter!) und Studenten fluchtartig und verantwortungslos in ihre Heimatregionen begeben hätten.

Bild des Benutzers Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 10.04.2020, 22:23

Sehr interessant, bitte immer wieder mal aktualisieren!

Vergleicht man die Entwicklungen in Südtirol und Italien mit der Entwicklung in China oder auch Nordtirol so läuft es in Südtirol und in Italien nicht gut.
Prof. Gänsbacher erklärte in der Dolomiten am 8.April das schlechte Abschneiden Italiens (es sind z.B. etwa 10.000 Krankenhausmitarbeiter in Italien infiziert- in China waren es nach 2 Monaten 3000) so:" Ein Faktor ist vielleicht, dass in vielen wichtigen Entscheidungspositionen klügere Menschen sitzen und die vielleicht besseren Entscheidungen getroffen haben…Die Resultate werden messbar und evident."
Angesprochen auf die Frage, warum Südtirol mehr Tote und weniger Genese aufweist als Nordtirol:" Excellenz macht sich bemerkbar, weil Mensch und Virus ja dieselben sind: mehr Intensivbetten, mehr Equipment, sprich bessere medizinische Gerätschaften. bessere Organisationsstrukturen, besser ausgebildete Ärzte usw."

Prof. Gänsbacher stimmt mit Peter Gasser in dem Punkt überein, dass man sich Lockerungen noch nicht leisten kann, es mangelt an Excellenz und Klugheit in wichtigen Entscheidungspositionen, führte Prof. Gänsbacher aus, der sich mit Viren und Epidemien hauptberuflich beschäftigt.
Zum Equitment gehören etwa auch gute Masken (https://www.salto.bz/de/article/06042020/vernichtendes-gutachten).

Advertisement
Advertisement
Advertisement