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Medien

Zwei neue Journalistinnen

Silvia Fabbi und Carmen Kollmann wechseln ins Landespresseamt. Zudem gibt es auch einen Wechsel an der Spitze der lokalen ANSA-Redaktion.
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Es war ein Auswahlverfahren in dem es darum ging, zwei Stellen im Landespresseamt zu besetzen. Neun Personen nahmen an dem Wettbewerb teil. Am Ende setzten sich zwei Frauen durch, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Carmen Kollmann (35) hat in Salzburg Politikwissenschaften studiert. Seit 5 Jahren ist sie Berufsjournalistin. Als solche war sie lange für die Presseabteilung der Südtiroler Volkspartei tätig. 2015 folgte dann ein Wechsel, der inzwischen zum Klassiker in diesem Land gehört. Aus der SVP-Zentrale in die Landesverwaltung.
Die Pusterer Landesrätin Familien- und Verwaltungslandesrätin Waltraud Deeg ernannte Kollmann im Dezember 2015 zu ihrer persönlichen Referentin. Genau zwei Jahre später wechselt die Deeg-Referentin jetzt ins Palais Widmann. Carmen Kollmann wird dort Journalistin im Landespresseamt werden.
 
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Silvia Fabbi: Vor Corriere in das Landespresseamt.

Mit ihr wird aber auch eine italienische Kollegin einziehen. Silvia Fabbi (34) gebürtig aus Vicenza und perfekt zweisprachig ist vor allem eins: Eine Vollblutjournalistin.
Nach dem Studium und Praktika in italienischen Lokalzeitungen in Padua, verschlug es Fabbi nach Deutschland. Vor sieben Jahren dann der Wechsel nach Südtirol zum „Corriere dell´Alto Adige“ Dort war Silvia Fabbi jahrelang als Gerichtsreporterin tätig und betreute in den letzten Monaten die Wirtschaftsseite der Südtiroler Lokalzeitung. Fabbi gilt nicht nur in Fachkreisen als eine gut recherchierende und geschätzte Journalist. Die Berg- und Kletterliebhaberin wechselt jetzt ins Landespresseamt.
 

Die Stabsübergabe

 
Einen Wechsel gibt es aber auch an der Spitze der Nachrichtenagentur ANSA. Es war der langjährige ANSA-Chef Toni Visentini, der in Bozen eine eigene lokale Redaktion der bekanntesten und größten italienischen Nachrichtenagentur aufbaute, deren Besonderheit die Zweisprachigkeit ist. Das heißt, dass die ANSA Bozen neben den italienischen Agenturmeldungen auch deutsche Nachrichten liefert. Der Bozner ANSA-Chef betreut dabei auch die Redaktion in Trient.
 
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ANSA-Direktor Roberto Tomasi: Nach 31 Jahren in Rente.

Nach Visentins Pensionierung folgte ihm 2009 Roberto Tomasi auf den Direktorenposten. Tomasi, der seine journalistische Karriere in der italienischen RAI-Redaktion in Bozen begonnen hat, kam 1986 zur lokalen ANSA. Nach 31 Jahren ging Tomasi Ende November in Rente.
Damit übernimmt Stefan Wallisch die Direktion der ANSA Bozen und Trient. Der 47jährige Wiener Journalist mit italienischen Wurzeln ist nebenbei auch Vorsitzender der lokalen Journalistengewerkschaft. Wallisch hat zwei Frauen als seine Stellvertreterinnen ernannt: Lissi Mair in Bozen und Claudia Tomatis in Trient.
 
 
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