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Salto Afternoon

Preisverdächtige Dokus

Morgen startet das Bolzano Film Festival Bozen. Folgende Dokumentarfilme treten im Wettbewerb an.
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Wilma Labate
Arrivederci Saigon

1968 entscheiden sich fünf italienische junge Mädchen dazu, durch Hong Kong, Manila und Japan zu reisen. Mit ihren Musikinstrumenten im Gepäck, dem Traum zu singen und sich mit Erfolg zu krönen, finden sich „Le Stars" allerdings inmitten des Vietnamkrieges wieder. Fünfzig Jahre später erzählen sie ihre Geschichten von amerikanischen Soldaten, Bomben und Soulmusik.

Martine De Biasi
Becoming Me

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Marion, weiblich geboren, wird Marian,  ein  Mann. Die dokumentarische Langzeitbeobachtung „Becoming Me“ begleitet ihren Protagonisten einfühlsam und mit psychologischer Tiefe von den ersten Zweifeln bis zum Alltag nach der Geschlechtsangleichung. Mit Marians Lebensweg hinterfragt die Regisseurin auch das Normalitätskonzept der Südtiroler Gesellschaft. Wird Marian in seinem Dorf als Mann akzeptiert werden, oder auf Grund seiner Entscheidung sich selbst zu werden alles verlieren?

David Baldinger und Matthias Greuling
Der Bauer zu Nathal

Wer war Thomas Bernhard? In seiner Heimatgemeinde Ohlsdorf bei Gmunden ist Österreichs bekanntester Schriftsteller des 20. Jahrhunderts allgegenwärtig, und trotzdem nur eine Fußnote. Wie man mit einem überlebensgroßen literarischen Erbe umgeht (oder eben nicht), zeigt dieser Film.

Hercli Bundi
Eisenberger – Kunst muss schön sein, sagt der Frosch zur Fliege

Kunst ist nur eine Etikette ohne jede Relevanz, sagt der österreichische Künstler Christian Eisenberger. Mit 40 Jahren hat er über 45'000 Werke geschaffen. Tausende ließ er auf Straßen und Plätzen stehen. Mit seiner ausufernden Produktion entzieht sich Eisenberger der Kontrolle durch Galerien, Kunstmessen und Museen. In einem Milieu,  das mit allen Mitteln um Aufmerksamkeit kämpft, stellt Christian Eisenberger die Frage immer wieder: Worin besteht die künstlerische Freiheit tatsächlich? Und braucht es dazu überhaupt noch Künstler?

Karen Winther
Exit

Angela aus den USA und Ingo und Manuel aus Deutschland sind alles ehemalige rechtsextreme Menschen. Sie sind nun gezwungen, aufgrund ihrer gefährlichen Vergangenheit ein  isoliertes  Leben  im Verborgenen zu führen. In Dänemark erkunden wir die andere Seite des Spektrums, als Søren die Geschichte seines Lebens als ehemaliger linker Extremist erzählt. Regisseurin Karen Winther reflektiert ihre eigene extremistische Vergangenheit und die Geschichten der Menschen, denen sie auf ihren Reisen begegnet.

Maria Luisa Forenza
Mother Fortress

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Der plötzliche Krieg, der Syrien verwüstete, veranlasste Mutter Agnes und die internationale Gemeinschaft von Nonnen und Mönchen der Karmeliten, sich ausschließlich den syrischen Flüchtlingen und der Bevölkerung zu widmen, die humanitäre Hilfe benötigen. Der Film erzählt vom Leben der Ordensleute, die bereit sind, ihr Leben zu riskieren, um die Würde und das Überleben Unschuldiger zu retten. Oberhalb des Klosters von Qarah, nördlich von Damaskus, geht Mutter Oberin Agnes in die Gebiete Aleppo und Deir Ez Zor über, die trotz der offiziellen Befreiungen immer noch von ISIS bedroht sind.

Hans Block und Moritz Riesewieck
Quello che i social non dicono - The Cleaners

The Cleaners è il racconto di cinque "spazzini digitali", impiegati esternalizzati dalla Silicon Valley il cui compito è quello di eliminare contenuti "inappropriati" da Internet. Ma le loro vite, alle volte, possono   essere   drammaticamente   influenzate da questo stesso lavoro. Un tipico "cleaner" deve infatti osservare e valutare migliaia di immagini ogni giorno, dalla fotografia della zona di guerra alla pornografia, avendo in alcuni casi conseguenze psicologiche durature.

Ruth Beckermann
Waldheims Walzer

Ruth Beckermann dokumentiert, wie während des Wahlkampfs des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kurt Waldheim um das Amt des österreichischen Bundespräsidenten im Jahr 1986 die Lücken in seiner Kriegsbiografie vom Jüdischen Weltkongress in New York aufgedeckt wurden. Dies  hatte in Österreich zu nationalem Schulterschluss, antisemitischen Ausschreitungen und schließlich  zu seiner Wahl geführt. Mittels internationalem Archivmaterial sowie Beckermanns selbst gedrehten Videoaufnahmen analysiert der Film den Zusammenbruch der österreichischen Lebenslüge, erstes Opfer der Nazis gewesen zu sein. Und er zeigt die Mechanismen der Mobilisierung hetzerischer Gefühle – damals wie heute.

 

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