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Beatrice Catanzaro
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Flüchtlinge

“Die Politik ist absolut unmenschlich”

Karin Cirimbelli klagt an: Der Tod des kurdischen Flüchtlingsbuben hätte verhindert werden können, sagt die freiwillige Helferin. Und: Luca Critelli solle sich schämen.
Von
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Lisa Maria Gasser09.10.2017
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Kommentare

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 09.10.2017, 11:31

Ein Verbrechen an einem unschuldigen kurdischen Kind. Warum versperrt ihr das Haus Gottes, ihr hartherzigen Salonpriester und Mönche ? Seid ihr so taub, dass ihr nicht einmal mehr die Worte von Franziskus hört ? Leere Klöster, die die Türen versperren vor der Not , und einem kranken Kind . Könnt ihr noch schlafen ?

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ueli wyler 09.10.2017, 13:06

amet, völlig ihrer Meinung.
ein Staat, in welchem schutzbedürftige Kinder durch Bürokratie ermordet werden, ist und bleibt ein Barbarenstaat !

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19 amet 09.10.2017, 18:43

Lassen Sie doch ihre Italienphobie. Die Schweiz hat sich nichts vorzuwerfen ? Die Kirche hat mit dem Staat nichts zu tun, und benimmt sich in beschämender Weise. Hat der Bischof wenigstens sein Beileid ausgesprochen ? Habe nichts gehört.

Bild des Benutzers Max Benedikter
Max Benedikter 09.10.2017, 13:47

Liebe Karin!
Ich bewundere Deinen Einsatz und Durchhaltevermögen.
Aber besonders Deinen Empörung und Teile deine Aussagen.

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 09.10.2017, 18:46

Gott sei Dank gibt es neben den Geldzählern und Paragrafenreitern noch solche bewundernswerte Menschen. Sonst wäre
es wohl eine Wüste.

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Elisabeth Anna 09.10.2017, 14:04

Ich kann mit nicht vorstellen, dass der ehemalige abteilungsdirektor Tragust jemals so zynisch reagiert hätte. Es ist zum schämen und Critelli sollte sein Amt abgeben.

Bild des Benutzers Gerti Egger
Gerti Egger 09.10.2017, 20:25

Wieviele von uns in diesem reichen Land hätten für ein paar Tage die Familie bei sich unterbringen können?? Wohl sehr sehr viele!
Ab heue steht mein Wohnzimmer und Arbeitszimmer für solche Notfälle kurzfristig bereit! Frau Cirimbelli, bitte einfach melden.
Ich schäme mich für das was in diesem Land aufgrund von Paragraphen und Rundschreiben passiert .... und bin froh, dass es Menschen wie Sie (Frau Cirimbelli und SOS Bozen) gibt.

△rtim ୍℘୍stロ 09.10.2017, 23:10

Wen erschüttert das persönliche Schicksal des 13-jährigen Andan nicht? Den Angehörigen gehört all unser Mitgefühl.

Aus diesem Schicksal aber, ohne Respekt gegenüber den trauernden Angehörigen, zudem ohne genaue Recherche und ohne ausstehende Ergebnisse abzuwarten, stattdessen gleich eine (ideologische ...) Anklage in der Öffentlichkeit zu lancieren, hat mit seriösem Journalismus nichts mehr zu tun - insbesondere, wenn man relevante Fakten einfach unterschlagt, wie:

"Die sechsköpfige Familie war aus Kirkuk im Iran im Dezember 2015 nach Schweden ausgewandert, wo ihr Antrag auf Asyl nach zwei Jahren abgelehnt wurde.

Aus Angst, wieder in den Irak abgeschoben zu werden, verließ die Familie Schweden und reiste am 1. Oktober mit dem Zug nach Bozen." (http://www.tageszeitung.it/2017/10/08/der-tod-des-kleinen-adan/)

Es stellt sich doch die Frage, wie es überhaupt möglich war, dass bereits rechtskräftig abgelehnte Asylwerber-innen trotzdem einfach von Schweden nach Italien, Bozen (illegal) einreisen durften/konnten und wer dafür verantwortlich ist?

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 10.10.2017, 14:26

Und während Sie die Paragraphen studieren, und die Gründe eruiren, frieren Kinder im Park ? Ist das ihre Welt ? Was für eine Wüste.

Bild des Benutzers Josef Dalpunt
Josef Dalpunt 14.10.2017, 21:42

Der Tod des kleinen Andan ist sicher tragisch, hat aber mit Südtirol und unserer Politik nichts zu tun. Was kann Frau Landesrätin Marta Stocker dafür, dass diese Familie mit ihrem kranken Kind am Sonntag abend in Bozen eingetroffen ist, nachdem die Familie aus Schweden ausgewiesen wurde?? Frau Cirimbelli ist von ihrer eigenen Selbstherrlichkeit und ihrem Protagonismus geritten und versucht sich mit diesem tragischen Vorfall Publicity zu machen. Warum hat Frau Cirimbelli die Flüchtlingsfamilie nicht selbst in ihrer Wohnung im Zentrum von Bozen am Sonntag Abend aufgenommen?? Vielleicht weil diese dann ihre Rolex auf dem Nachtkästchen und den Porsche ihres Lebensgefährten in der Garage gesehen hätten??

Bild des Benutzers Rufer Peter (gesperrt)
Rufer Peter (gesperrt) 18.10.2017, 15:50

Der richtige Umgang mit der weltweiten Migration muss noch gefunden werden.
Es gibt ja mehrere Konzepte der Industriestaaten.
Europa: offene Grenzen, wer kommt darf in der Regel bleiben und wird vom Steuerzahler über das Sozialamt alimentiert.
Australien, Kanada, USA: Abschottung oder maximal Kontingentaufnahme.
Japan, Südkorea, Neuseeland, Taiwan: Totale Abschottung.

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