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Digitalisierung

B2B Handelsplattform

Die Digitalisierung bringt einige Veränderungen in den kommenden Jahren......
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B2B-Handelsplattform für Lebensmittel

 

Einführung

 

Die Digitalisierung bringt einige Veränderungen in den kommenden Jahren. Beim Online-Handel ist der Wandel schon für viele Händler direkt spürbar. Populärste Produktkategorien im Online-Handel sind Bücher, Bekleidung und Elektronik mit einem Anteil von mehr 20% des Gesamtumsatzes der Branchen und sind damit schon eine feste Größe. Beim Handel im Bereich der schnelllebigen Verbrauchsgüter wie Lebensmittel beträgt der Marktanteil erst 8% ist aber ein schnell wachsendes Segment. Größtes Hindernis für den Kunden mehr Lebensmittel Online zu kaufen ist das fehlende Vertrauen in die gelieferte Qualität, große Dichte an Lebensmittelgeschäften, hohe Versandkosten, Mindestbestellwerte oder feste Lieferzeiten, die Kunden zum Warten auf den Boten zwängen

 

Die Digitalisierung durchdringt den Lebensmittelhandel immer schnell und stärker. Nicht nur dass sich die Umsätze vom Stationären zum Online-Handel verschieben auch die Abläufe innerhalb der Strukturen der Händler werden immer mehr Digitalisiert. Verkaufsläden ohne Verkaufspersonal Lieferketten die immer mehr Automatisiert werden. Dadurch werden Arbeitsplätze mit geringer Qualifikation im Einzelhandel wegfallen.

 

Die Digitalisierung ist aber auch eine große Chance Handelsströme neu zu Strukturieren, neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Ökobilanz zu verbessern.

Ziel der Handelsplattform ist den Lebensmittelmarkt stärker zu regionalisieren. Dem Produzenten zu ermöglichen bessere Preise für seine Produkte zu erzielen und somit auch die Möglichkeit zu geben nachhaltiger zu produzieren.

Dafür muss aber die Infrastruktur und Lebensmittelproduktion in und um die Städte auf die Bedürfnisse der Konsumenten ausgerichtet werden.

 

Die Städte mit Ihren Bewohner stehen mit in der Verantwortung einen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Lebensmittelversorgung zu leisten.

Urban Gardening, ist schon heute in vielen Städten der Welt ein wichtiger Bestandteil der eigen Versorgung mit Lebensmittel. In Moskau, St. Petersburg bauen 65% der Bevölkerung Lebensmittel an. In Kuba stammten 90% der frischen Lebensmittel, die in Havanna verkauft wurden, aus solchen organoponicos, die weder auf große landwirtschaftliche Maschinen angewiesen sind noch einen hohen Ölbedarf haben, um ihre Produkte zum Verbraucher zu transportieren. Aber auch in den USA wird Urban Gardening erfolgreich betrieben.

 

Es entsteht um die Plattform ein neuer Industriezweig, deren Konzept und Produkte sich weltweit exportieren lassen. Berlin bietet das optimale Umfeld um so ein gesamt Konzept zu realisieren und zur Marktreife zu entwickel.

Das Konzept lässt sich Stufenweise einführen, so dass es möglich ist, sich den gesellschaftlichen, technischen und politischen Entwicklungen anzupassen.

 

 

 

 

 

Digitalisierung

In vielen Bereichen unseres Lebens hat die Digitalisierung schon Einzug gehalten. Trotzdem zeigen Studien, dass Deutschland nach wie vor mit der Digitalisierung fremdelt besonders im Vergleich zu den USA. Vereinfacht lässt sich sagen: Amerikaner sehen Chancen, wo Deutsche Risiken fürchten.

Wenn die digitale Transformation gelingen soll, braucht es vor allem auch eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung. Vertrauen schaffen ist eine wichtige Maßnahme um in Demokratien solch ein Kulturwandel wie ihn die Digitalisierung braucht umzusetzen. Für das braucht es eine offene Diskussion, wie wir unsere Städte und Leben in den kommenden Jahren gestalten wollen. Nicht abwarten sondern aktiv voran gehen schafft neue Arbeitsplätze und somit auch vertrauen in die Zukunft.

Um die Innovationskraft der Digitalisierung voll zu nutzen müssen Prozesse wie die Lebensmittelwirtschaft gesamthaft angeschaut und überdacht werden. Es reicht nicht aus bestehende historisch gewachsenen Abläufe zu Digitalisieren. Das birgt zwar auch einiges an Möglichkeiten zu optimieren aber erschließt nicht die voll Innovationskraft die in diesem Wandel steckt.

Das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam zeigt mit seiner Design Thinking Methode einen Weg sich Innovationen zu erschließen. Es ist aber weniger die Methode, ähnliche Modelle gibt es mit Brainstorming schon seit 1939 das Potenzial steckt in der interdisziplinären Zusammenarbeit die sich über die ganze Wertschöpfungskette erstreckt und der Fähigkeit daraus neue Produkte zu entwickeln.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil für die den digitalen Wandel ist die Elektronik. Durch die internationale Arbeitsteilung sind bei uns wichtige industrielle Fähigkeiten verloren gegangen. Durch das gesamt Konzept der Handelsplattform entstehen auch in diesem Bereich wieder wichtig Arbeitsplätze in einer konkreten Anwendung und Produkten.

 

 

Agrar

Die Agrarwirtschaft in Deutschland ist hoch industrialisiert und optimiert. Das hat zu Strukturen geführt, die zu einer hohen Profitabilität und Produktivität geführt hat bei der aber die Gewinne teilweise schlecht verteilt sind. Mit diesen Voraussetzungen ist es für die konventionell produzierenden Bauer schwierig die Anforderungen die die Konsumenten in den Städten an eine moderne Landwirtschaft stellen zu erfüllen. Die Konsumenten stellen vermehrt höhere Anforderungen an die Agrarwirtschaft/ Ernährung neben Bio, Artgerecht und sozial wird mehr regional gefordert. Beim Regional ist es mit den heutigen Strukturen schwierig, regionale Märkte zu versorgen, da sich die meisten Betriebe spezialisiert haben. Meist nur Biobetriebe bauen eine grössere Produkte Vielfalt und saisonales Angebot an. Man muss die Produktion um die Absatzmärkte wieder verstärkt auf die Nachfrage ausrichten, was positive Effekte für Klima und die Qualität hätte.

Ein verstärkter ausbauen von Biobetrieben wird bei der Bereitschaft vieler Konsument schnell an Grenzen stossen dafür auch höhere Preise zu bezahlen und in anderen Bereichen dafür Kaufkraft einzubüßen. Es müsste stärker Subventionen werden, was in der Landwirtschaft nicht wünschenswert und auf Dauer kaum tragbar ist.

Es macht in der Landwirtschaft Sinn teile der Produktion in die Stadt rein und in die angrenzenden Landwirtschaftszonen zu verlagern. Die Entwicklung im Hor-sol / vertikalen Gewächshäuser macht es möglich solche Produktionen näher zum Konsumenten zu bringen. Transporte können so minimiert werden und die Produktion besser auf den Konsumenten abgestimmt werden. Energiemanagementsysteme wie ISO 50001 bieten zusätzlich einiges an Möglichkeiten um Energiepotentiale in den Städten für die Landwirtschaft zu nutzen und so CO2 zu kompensieren. Den Unternehmen fällt es immer schwieriger, geeignetes Einsparpotenzial in ihren Unternehmen zu finden um die Anforderungen, die auch ökologisch und wirtschaftlich Sinn machen, der Managementsystemen zu erfüllen.

Gleichzeitig schafft es die Möglichkeit sich mit Lebensmittel selbst zu versorgen oder damit Handel zu treiben. Diese Jobs können für verschieden Bevölkerungsschichten interessant sein.

 

Logistik
Die Verkehrsinfrastruktur in den Städten wird immer mehr durch den Onlinehandel belastet. Schon der „normale“ Verkehr in den Städten bringt die Kapazitäten der Verkehrsinfrastruktur an ihre Grenzen. Es ist in der Zukunft noch mit erheblich mehr Lieferverkehr zu rechnen. Es sollte daher dringend neue Konzepte in der Logistik des Handels eingeführt werden, die diese Entwicklung besser bündelt und organisiert. In den Metropolen wir man nicht um Verkehrslenkende Massnahmen herkommen, wenn man nicht eine immer grössere Ineffizienz im Verkehr will.

Es stehen grössere Investitionen in Infrastrukturprojekte an, es wäre jetzt der Zeitpunkt um darüber zu entscheiden, wie man die Verkehrsströme in der Zukunft lenken will. Mit der Schiene und Strasse stehen zwei Infrastrukturen zur Verfügung , die hohe Kosten verursachen. Man sollte die zwei Systeme aufeinander abstimmen um Effizienz, Kosten und Umweltbelastungen besser in den Griff zu bekommen.

Das S-Bahn Netz in Berlin mit seinen großen nicht verbauten innerstädtischen Lagen bietet eine optimal Chance Vierteilzentren in bester Lage zu positionieren und von da aus die Feinverteilung zu organisieren. Auch der Warenverkehr könnte über die Fläche des S-Bahnnetzes besser erschossen werden. Ein Vollautomatisiertes hochflexibles Bahn cargo-System würde das über 150 Jahre alte Bahnkonzept ablösen.

Die letzten Jahre waren im Güterverkehr auf der Schiene eher negativ geprägt. Nicht konkurrenzfähig gegenüber der Strasse und veraltetet und verlotterte Bahninfrastruktur prägen das Bild. Es sind auch viele Arbeitsplätze bei Hersteller und Instandhaltungsbetrieben verloren gegangen. Die Bahn fristet zu unrecht ein Schatten da sein. Bei Ökologie und Effizienz kann die Bahn gegenüber der Strasse mit dem richtigen Konzept und Produkten mehr als mithalten. Es braucht aber den politischen Willen, die Situation zu ändern.

Um auch international noch mitzuhalten braucht es neue Konzepte im Güterverkehr, wenn man gegenüber der chinesischen Konkurrenz nicht immer weiter in die defensive gedrängt werden will.

Handelsplattform

 

Handelsplattformen wie Amazon bestimmen immer stärker unser Leben und werden es in der Zukunft noch viel mehr. Im Lebensmittelbereich sind es noch nicht die Online-Händler die den Mark bestimmen dafür aber vier Handelsketten, die über 90 Prozent des Lebensmitteleinzelhandel unter sich aufgeteilt haben und somit den Landwirten und verarbeitenden Gewerbe kaum eine Chance für Alternativen lassen. Noch 1999 gab es acht Handelsketten die 70 Prozent des Einzelhandels bestimmten. Dank der starken Position von Discountern sind die Preise für den Konsument eher tief geblieben aber für die Lieferanten hat diese Marktkonzentration eher negative Auswirkungen. Es sind nicht nur die Handelskonzern, die den Preisdruck auf Produzenten verursachen aber sie haben einen erheblichen Anteil daran. Der Biomarkt kann sich teilweise diesen Marktmechanismen entziehen stösst aber bei der Kaufkraft und Akzeptanz in der breiten Masse an Grenzen.

Ziel der Plattform ist es den Produzenten den direkten Zugang zum Kunden zu schaffen und damit auch die Möglichkeit höhere Einnahmen zu generieren ohne dass die Preis für den Kunden steigen, was sonst soziale Auswirkungen hätte. Es darf nicht wie bei der Energiewende die Ökologisierung der Gesellschaft auf Kosten der sozial schwachen stattfinden. Das würde die Akzeptanz des Wandels in teilen der Gesellschaft mindern. Durch die höheren Einnahmen der Produzenten könnten dann auch die Produktionsstandards erhöht werden.

Es gibt schon verschiedene Online-Handelssystem die auch nachhaltig funktionieren, die sind aber in Nischen positioniert. Die Digitalisierung bietet die Möglichkeit das auf einer viel breiteren Basis zu machen und Transparenz für den Konsumenten zu schaffen. Dem Konsumenten wird die Möglichkeit gegeben sich über seine gekauften Produkte besser zu informieren und er bekommt zu jedem Einkauf eine Ökobilanz angezeigt mit der er die Produkte miteinander vergleichen kann. Es sind Filter möglich, die ihm auf einfache Art ermöglichen seinen Einkauf zu gestalten je nachdem auf was er wert legt. So lassen sich Regional, Bio, konventionelle Landwirtschaft etc. besser miteinander vergleichen und sagen mehr aus als Label, die der durchschnittliche Konsument meist nur schwer beurteilen kann. Dem Konsumenten wird die Möglichkeit gegeben sich besser zu informieren und verantwortungsvoll zu handeln. Den Kunden mit einzubeziehen und nicht zu bevormunden führt in der Regel zu besseren Ergebnissen.

Blockchain bietet auch im Lebensmittelhandel die Chance die Produkte nachverfolgbar zu machen und die Ökobilanz sicherer und besser auszuweisen.

 

 

Zusammenfassung

 

Globalisierung und die internationale Arbeitsteilung hat die letzten Jahrzehnte unser Leben geprägt. Dieses Model stößt immer mehr an Grenzen. Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass es nicht nur negative ökologisch Entwicklungen verursacht sondern auch politische und gesellschaftliche Wiedererstände gegen dieses Model gibt.

Es ist der Zeitpunkt um ein Projekt wie die B2B Handelsplattform für Lebensmittel umzusetzen. Es lenkt Investitionen in den deutschen Markt. Ist ein Digitalisierungsprojekt, dass Weltweit einzigartig ist und geht Fragen der Ökologie und Ernährungssicherheit an.

Es ist einer von weiteren Punkten um die Landwirtschaft und ihre ökologischen Auswirkungen nachhaltiger zu machen. Es gibt einige Aspekte um die Digitalisierung für den Konsumenten in einem positiven Bild zu präsentieren und dadurch auch eine Akzeptanz in breiteren Gesellschaftsschichten zu gewinnen.

 

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