Advertisement
Advertisement
Heimweh

Heimat-Treue?

Die Ethnologin und Historikerin Sabine Merler vergleicht historische und gegenwärtige Heimatkonzepte.
Von
Bild des Benutzers Luca Sticcotti
Luca Sticcotti13.11.2014
Advertisement
Salto Plus

Liebe/r Leser/in,

dieser Artikel befindet sich im salto.archiv!

Abonniere salto.bz und erhalte den vollen Zugang auf etablierten kritischen Journalismus.

Wir arbeiten hart für eine informierte Gesellschaft und müssen diese Leistung finanziell stemmen. Unsere redaktionellen Inhalte wollen wir noch mehr wertschätzen und führen einen neuen Salto-Standard ein.

Redaktionelle Artikel wandern einen Monat nach Veröffentlichung ins salto.archiv. Seit 1.1.2019 ist das Archiv nur mehr unseren Abonnenten zugänglich.

Wir hoffen auf dein Verständnis
Salto.bz

Abo holen

Bereits abonniert? Einfach einloggen!

Der Lockdown ist vorüber. Die Krise ist es nicht. Mit einem salto-Abo unterstützen Sie unabhängigen und kritischen Journalismus und helfen mit, salto.bz langfristig zu sichern!

Advertisement
Advertisement

Kommentar schreiben

Kommentare

Bild des Benutzers Alfonse Zanardi
Alfonse Zanardi 15.11.2014, 00:53
Lesenswerter, wenn auch – durch die Natur der Sache – verwirrender Artikel. Für die von der "Heimat" Entfernten entsteht im Kopf ein eigenständiger Topos, der sich vermutlich zunehmend abkoppelt von seinem Ursprung, Erinnerung hat nur begrenzt mit Realität zu tun. Real "Heimkommen" ist dann meist enttäuschend, weil es nicht mehr stimmt. Man ist besser beraten seinen Bonsai-Garten ohne Abgleich nach aussen zu pflegen: eine gut strukturierte Nostalgie ohne Illusion der Rekonstitution kann eine feine Sache sein. Umso schlimmer trifft es jene, die ihre Heimat nie verlassen haben. Sie müssen kein Traumbild verteidigen und können sich nicht so gut in die Tasche lügen. Sie leben im banalen Jetzt oder sehen z.B. ihre tagtägliche "Heimat" womöglich unwillkommenen Veränderungen ausgesetzt. Sie haben im Vergleich zur Immagination der Exilanten aber viel geringere Einflussmöglichkeiten auf ihre "Heimat". Darin liegt bei entsprechender Geisteshaltung durchaus Konfliktpotential.
Advertisement
Advertisement
Advertisement