Philipp Achammer, Sebastian Kurz, Arno Kompatscher
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Landtagswahl 2018

Kumpel Kurz

Die SVP lädt den österreichischen Bundeskanzler zum Wahlkampf nach Bozen. Und mehr als 1.000 Leute kommen, um Sebastian Kurz zu sehen.
Von
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Lisa Maria Gasser15.09.2018
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Kommentare

Bild des Benutzers Basso Meno (gesperrt)
Basso Meno (gesperrt) 15.09.2018, 09:40

Wo bleiben die Berichte von Protestaktionen? Nicht nur Forza war auf den Straßen!

https://www.tageszeitung.it/2018/09/15/gruener-protest/

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Robert Tam... 15.09.2018, 10:46

Genial! Die Grünen haben es geschafft, die magere Anzahl der Forzisti sogar noch zu unterbieten. Ein Duell der Peinlichkeiten.

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Michi Hitthaler 15.09.2018, 17:45

Es kommt ja nicht auf die Größe an....müsste dir eigentlich ja etwas sagen, nicht?

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Robert Tam... 15.09.2018, 22:26

Oh, doch! Bei einer Demo ist die Teilnehmerzahl extrem wichtig und das weißt Du, Michael. Hast Du Deine Parteigenossen unterstützt und warst dabei oder hast Du etwa zugelassen, dass sie sich vor den Augen aller blamieren?

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Martin B. 15.09.2018, 11:26

Neuer Geist Kurz bring uns die Staatsbürgerschaft morgen.
@Basso Meno: waren Sie dabei? Eine etwas schwache Wahlkampfaktion, aber was tut man nicht alles um in den Medien präsent zu sein. Stichwort "Auf keinen grünen Zweig kommen"

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Basso Meno (gesperrt) 15.09.2018, 12:11

Ca. 600 Kilometer Anreise, nur um Kurz die Zunge zu zeigen?

Ich bin doch nicht green after the spoons.

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Stereo Typ 15.09.2018, 12:36

Danke für den guten Artikel. Sachlich, uneingenommen (sicher nicht einfach angesichts des Glimmerfaktors der Veranstaltung), mit scharfem Blick für Unstimmigkeiten, die sich bei solchen inszenierten Auftritten zwangsläufig ergeben. Achammer zu Kompatscher: “Wir stehen geschlossen hinter dir - bis zum 21. Oktober.” Oder: "Viva La Vida" von Coldplay, zugegebenermaßen tolle Musik, mit einem abgehalfterten Ex-König als Hauptfigur, der sein Königreich verloren hat. Herrlich.

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Marcus A. 15.09.2018, 15:03

Die Show war gut, keine Frage. Wer live dabei war, kann das bestätigen. Fast schon amerikanische Verhältnisse. Ob gut oder schlecht, sei dahingestellt, mir persönlich war es zuviel, viel zu viel. Denn wo viel Show, da wenig Inhalt.
Inhaltlich gibt es schon seit einigen Jahren Stillstand. Die letzten 5 Jahre waren nicht nicht schlecht, aber sicher nicht gut.
Mit viel Elan und großen Tönen von Erneuerung gestartet, ist davon nicht viel übrig geblieben.
Es wurde verwaltet, nicht geschaffen.

Um was ging es gestern aber eigentlich? Um die Zukunft Südtirols oder ein teils lächerliches Theater rund um einen österreichischen Kanzler?
In der Ära Durnwalder wäre es undenkbar gewesen, ein solches Theater, um einen "Stargast" zu machen. Das sagt viel über den Zustand.
Generell gefällt mir die Entwicklung der SVP hin zu einer Show-Partei nicht. Vieles wirkt gekünstelt, gestellt. Social Media da, Selfie hier. Nicht mehr der Bürger und seine alltäglichen Probleme stehen im Mittelpunkt.

P.S. Wer der nächste LH-Kandidat in ein paar Jahren sein wird, dürfte mit der gestrigen Veranstaltung wohl beantwortet worden sein....

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Martin B. 16.09.2018, 13:38

... Achammer? Naja, abwarten und Tee trinken.

Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 16.09.2018, 14:10

Ich traue Achammer durchaus zu, den Königsmord zu versuchen. Achammer ist allerdings auch nicht gerade der leuchtende Stern am Himmel und ob er sich wirklich langfristig durchsetzen kann, ist keineswegs gesagt.
Achammer wirkt meiner Meinung nach nur deshalb stark, weil Kompatscher so schwach und konfliktscheu ist.

Bild des Benutzers Ralph Kunze (gesperrt)
Ralph Kunze (gesperrt) 15.09.2018, 21:29

Ein objektiver Bericht. Die sonst lauten Meuterer hier sind zahm geworden. Logo. Gegen Kurz' Politik ist's schwer Gegenargumente zu finden.

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kurt duschek 16.09.2018, 14:06

....na einige Gegenargumente hätte ich schon, lange müsste ich nicht nachdenken.

Bild des Benutzers Ralph Kunze (gesperrt)
Ralph Kunze (gesperrt) 16.09.2018, 16:49

Anscheinend müssen sie doch länger nachdenken, ansonsten wurden sie.einige formulieren

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Klaus Hartmann 16.09.2018, 20:26

Kurz und Strache stehen klar in der Tradition neoliberaler Wirtschaftspolitik und können sich einreihen hinter Namen wie Reagan, Thatcher, Clinton, Blair, Schröder, Fischer, Renzi, Macron, ........ Die wirtschaftsradikale Politik der letzten 4 Jahrzehnte soll fortgeführt werden. Mit einem Zurückdrängen des Staates, Privatisierungen von Staatsbetrieben, Deregulierung (nicht zuletzt des Arbeitsmarktes und Finanzsektors), Abbau des Sozialstaates, Steuerbegünstigungen für Unternehmen und Wohlhabende (Umverteilung von unten nach oben) und die Zerschlagung der Sozialdemokratie durch die Sozialdemokraten (Blair-Schröder-Papier) usw. hat diese Politik wesentlich zum jetzigen Erfolg der Rechtspopulisten beigetragen, die vorgeben sich des "kleinen Mannes" anzunehmen. Hinter dem Feigenblatt der Fremdenfeindlichkeit und des Antiestablishment verfolgen auch diese (AFD, FDP, FPÖ, LEGA usw.) dieselbe "menschenverachtende" Wirtschafts- und Sozialpolitik und finden in den europäischen Volksparteien zunehmend verbündete.
Politik unterwirft sich hier bedingungslos dem Markt den man zuvor entfesselt hat, im Gauben dass dieser sich von alleine "regelt" und "Gesetzmäßigkeiten" folgt, die dem Wohle aller dienen. A. Merkel prägte gar den Begriff einer "marktkonformen Demokratie". Der Markt kennt aber weder Regeln noch Gesetzmäßigkeiten sondern folgt ausschließlich dem größten Laster der Menschen: der Gier (siehe die Spekulationen von Banken/Finanzkapital und Wirtschaftskrise 2008).
Politik hat die Aufgabe diesen Markt wieder klar in seine Schranken zu weisen und ihn zum Diener der Menschen zu machen - nicht den Menschen zum Sklaven des Kapitals und des freien Marktes. Politik muss sich die größtmögliche Gestaltungsfreiheit und den größtmöglichen Gestaltungsfreiraum zu eigen machen und Visionen entwickeln die wieder begeistern und jene Werte verkörpern auf die man sich in Europa so gerne beruft.
Kurz und "Konsorten" sind für ein solches Unterfangen wohl die Falschen.

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