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Di Vógaiga
Video del venerdì

„Sunnta in do Fria“

„Di Vógaiga“ - vorgeigen oder vergeigen, das ist hier die Frage.
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2011 wurde das Pusterer Ensemble „Di Vógaiga“ von Erich Feichter, Instrumentalpädagoge und Komponist, zusammen mit seiner Frau Ulli Mattle (Cello, Harfe) gegründet. Außerdem gehören noch Anna Feichter (Violine), Peter Paul Hofmann (Kontrabass) und Günther Hopfgartner (Steirische Harmonika) zur Band.

In ihren Eigenkompositionen mischen sie zur traditionellen Volksmusik oft Elemente aus der Klassik, Jazz oder Moderne. Sich selbst bezeichnen sie als charmant augenzwinkernd, knisternd temperamentvoll und berührend tiefsinnig.

 

Di Vógaiga: Sunnta in do Fria

 

salto.bz: "Sunnta in do Fria", jeder kennt die Situation: man war länger unterwegs oder man kommt nur schwer aus dem Bett – ihr habt jetzt ein Stück dazu komponiert...

Erich Feichter: Das Stück Sunnta in do Fria hat Peter Paul Hofmann, unser Kontrabassist, für uns Vógaiga komponiert. Das Stück beschreibt den Zustand von Musikanten, die eine lange Samstag Nacht hinter sich haben und am Sonntag nach Hause gehen, wanken, hinken, tapsen, humpeln, schwingen und schwanken. Dabei ist das Tempo nicht schnell, aber auch nicht getragen, also kein Marsch und kein Boarischer. Das Video ist im Zuge der Fernsehsendung Musigzeit vom Fernsehsender Rai, in der Di Vógaiga portraitiert wurden, entstanden. Das Video hat Rudy Kaneider gedreht und produziert. Passend zur Stimmung vom Stück Sunnta in der Fria ist auch die Location des Videos - in der Hintergasse in Bruneck in morgendlicher Stimmung.

 

„Das Stück beschreibt den Zustand von Musikanten, die eine lange Samstag Nacht hinter sich haben und am Sonntag nach Hause gehen, wanken, hinken, tapsen, humpeln, schwingen und schwanken.“

Volksmusik oder Klassik oder Jazz? Wie würdet ihr euren Stil bezeichnen?

Die Grundlage unserer Musik ist auf alle Fälle die traditionelle Volksmusik, die wir alle seit unserer Kindheit spielen. Die Musikstücke sind Eigenkompositionen und somit kommen Elemente der Klassik, des Jazz und der Moderne mit ins Spiel. Diese Elemente bereichern und vertiefen unsere Musik mit unserer Persönlichkeit und lassen die Vorgeiger Vergeiger sein, die Vergeiger Vorgeiger sein und die Vorgaiga Vorgaiga sein. (schmunzelt)

 

Da kommen wir zum Stichwort, nämlich dem Namen "Vógaiga", nach dem ihr wahrscheinlich schon zigmal gefragt wurdet...

Ja, Vorgeigen oder Vergeigen, das ist hier die Frage. Doch die Antwort zu der Frage eröffnet sich den Zuhörern meist von selbst. Für manche mag unsere Musik, bestimmte Töne oder Akkorde in unserer Musik, vergeigt klingen - doch Vergeigen bedeutet auch die Möglichkeit Neues zu schaffen. Ohne den Mut Neues auszuprobieren - auch wenn es mal vergeigt ist - nimmt die Möglichkeit eine eigene, persönliche Klangsprache zu entwickeln.

 

„Ja, Vorgeigen oder Vergeigen, das ist hier die Frage. Doch die Antwort zu der Frage eröffnet sich den Zuhörern meist von selbst. Für manche mag unsere Musik, bestimmte Töne oder Akkorde in unserer Musik, vergeigt klingen - doch Vergeigen bedeutet auch die Möglichkeit Neues zu schaffen. Ohne den Mut Neues auszuprobieren - auch wenn es mal vergeigt ist - nimmt die Möglichkeit eine eigene, persönliche Klangsprache zu entwickeln.“

Wie kam es zum Ensemble Di Vógaiga?

Wir spielen nun in dieser Besetzung seit 2011 zusammen. Da wir alle sehr aktiv in der Musikszene in Südtirol unterwegs sind, kennen wir uns jedoch alle schon viel länger. Aus der Sympathie zueinander haben wir uns dann auch musikalisch gefunden, in einer Musikformation, in der wir uns alle sehr gut ergänzen und gerne miteinander musizieren.

 

Ziele für die nahe und fernere Zukunft?

Ziel für die Zukunft ist die Fertigstellung unserer CD mit dem Titel Vergriffen - dies nun schon vorgegriffen und dann auch im Absatz vergriffen. (lacht) Weiters stehen einige Konzerte in Südtirol an. Ein Konzert am 9. Dezember im Kulturzentrum Grand Hotel Toblach wird auch neue Kompositionen von uns enthalten - was wiederum neues Repertoire und somit ein Zusammentreffen von uns Musikern in abendlicher und nicht amtlicher Runde und viel Spaß am Experimentieren bedeutet.

 

 

Vorschläge fürs Video del venerdì: schreiben Sie uns!
Proposte per il Video del venerdì: contattateci!
music@salto.bz

 

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