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Verlängerung

Flughafen als Stolperstein

An der Flughafendebatte könnten sich die Grünen in der heißen Phase der Koalitionsfindung die Finger verbrennen. Doch das Entsetzen greift parteiübergreifend um sich.
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Flughafen Bozen

Die richtige Entscheidung

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Kommentare

Bild des Benutzers rotaderga
rotaderga 14.11.2018, 17:05

Ja lieber Kompatscher und lieber Achammer:
schaun wir mal was am Ende der Legislatur noch von euch beiden und der SVP übrig bleibt.

Ich tippe auf den Flughafen im jetzigen Zustand.

Bild des Benutzers Klaus Hartmann
Klaus Hartmann 14.11.2018, 19:10

Die Fragestellung des Referendums war geschickt gewählt. Kompatscher konnte sich bürgernah und basisdemokratisch ins rechte Licht setzen. Gut gemacht. Und rein rechtlich gesehen steht einem jetzigen Ausbau des Flughafen durch Private wahrscheinlich nichts entgegen.
Pech gehabt ihr Einfaltspinsel mögen jetzt so manche Politstrategen hinter vorgehaltener Hand munkeln. Dieses "Kracherlevolk" versteht eh nix.
Tatsache ist aber, dass wir Bürger Südtirols ein klares Nein zum Ausbau des Flughafens und zur Verlängerung der Piste ausgesprochen haben. Bei einer Wahlbeteiligung von über 46% und einer Ablehnung des Flughafenausbaus von über 70% dieser Wähler sollten sich diese Strategen deshalb schon fragen, ob sie sich nicht doch vielleicht ihr eigenes Grab schaufeln.

Bild des Benutzers Kuno Christoph
Kuno Christoph 14.11.2018, 20:22

Lieber Herr Kompatscher, die Landebahnverlängerung als Bedingung in die Neuausschreibung zu packen ist absolut unterste Schublade. Hätte nie gedacht, dass sie so weit sinken. Das ist ein großer Schatten für ihre zweite Amtszeit, mein Vertrauen haben sie kompett verspielt. Nehmen Sie diesen Beschluss zurück!!!

Bild des Benutzers Kuno Christoph
Kuno Christoph 14.11.2018, 20:28

Lieber Herr Kompatscher, die Landebahnverlängerung als Bedingung in die Neuausschreibung zu packen ist absolut unterste Schublade. Hätte nie gedacht, dass sie so weit sinken. Das ist ein großer Schatten für ihre zweite Amtszeit, mein Vertrauen haben sie kompett verspielt. Nehmen Sie diesen Beschluss zurück!!!

Bild des Benutzers Martin Daniel
Martin Daniel 14.11.2018, 20:32

Wenn schon das Spiel der Privatwirtschaft gespielt wird, dann aber für alle Aspekte: Die 9 Mio. Euro, die das Land für den Erwerb der Grundflächen für die Pistenerweiterung ausgegeben hat, müssen der Marktentwicklung entsprechend aufgewertet und auf die 3,8 Mio. für den Betrieb draufgepackt werden!

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rheticus rheticus 14.11.2018, 21:18

colpo basso da parte del LH.

Bild des Benutzers Ralph Kunze
Ralph Kunze 14.11.2018, 22:18

Die Fragestellung behinhaltete eben nur die Finanzierung seitens der öffentlichen Hand. Kompatscher hat in diesem Zusammenhang auch klar gesagt, dass das Land die Landebahn nicht verlängern wird. Dass sie ein Privater nicht verlängern darf, hat er nicht gesagt bzw. geschickt ausgeblendet. Es gab schon vor dem Referendum viele Stimmen, die genau darauf hingewiesen haben und deshalb bevorzugten, dass das Land weiterhin den Flughafen betreibt. Damit wäre gewährleistet geblieben, dass die Südtiroler selbst entscheiden, ob die Landebahn verlängert wird oder nicht. Leider waren die Flughafengegner zu gutgläubig und müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, sich nicht ausreichend informiert zu haben. Der Zeitpunkt dieses Beschlusses ist natürlich fies.

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marion maier 15.11.2018, 06:40

Ich vermute, das war von langer Hand von LH und Co. so geplant. Pure Strategie. Es zeigt wie egal den hohen Herren das Unterland/Überetsch und der Südtiroler Volkswille sind. Doch aufgepasst, Hochmut kommt meist vor dem Fall! Ich hoffe, dass das Südtiroler Volk jetzt laut wird und sich wehrt. Dies nun gleich nach der Wahl so zu beschließen ist beschämend und zeigt den wahren Geist der edelweissen Damen und Herren. Und sowas nennt sich "Volksvertreter"? Da passt einzig "Wirtschaftslobbyvertreter".
Eine Partei demontiert sich selbst. Die passen gut mit den Demoliteuren der Lega zusammen.

Bild des Benutzers Sigmund Kripp
Sigmund Kripp 15.11.2018, 07:00

Heute früh lässt LH Kompatscher verlautbaren, dass die ENAC die Verlängerung will und die Landesregierung daher gar nichts anderes machen kann, als die Ausschreibung MIT der Verlängerung!
Aber Kompatscher könnte doch anders: Er könnte sich vors Südtiroler Wahlvolk stellen und sagen: verehrte ENAC, mein Volk will das nicht! Und dann muss er eben wieder alle Hebel in Bewegung setzen, um eine autonome Vorgehensweise durchzusetzen!
Oder ist diese ENAC (von der der Staat jetzt 53% verkaufen will = privatisieren) wichtiger und mächtiger, als die Südtiroler Autonomie?

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Ralph Kunze 15.11.2018, 07:27

Es gibt Parallelen zum Brexit: die Bürger wussten nicht, welche Folgen ihre Entscheidung hat. Ich mache den Politikern aller Parteien, die gegen den Flughafen waren und vor allem den Ökoverbanden den Vorwurf, die Wähler über die möglichen Folgen eines Ausstieges des Landes unvollständig bzw schlampig aufgeklärt und dafür viel zu viel Emotionen hochgeschaukelt zu haben.

Bild des Benutzers Sigmund Kripp
Sigmund Kripp 15.11.2018, 09:09

Ich denke, die BürgerInnen wussten sehr wohl, über was abgestimmt worden ist! Die SüdtirolerInnen sind in diesen Dingen besser informiert und eigenständiger, als viele Politiker manchmal hoffen. Der erste Schritt war das Verbot seitens der Bevölkerung, öffentliche Mittel für den Flughafen einzusetzenn. Sollte ein privater Betrieber wirklich glauben, die "Ermächtigung der ENAC" sei eine Pflicht zur Verlängerung der Piste, wie das A. Kompatscher in einem RAI-Interview glauben machen will, wird dem Wahlvolk nichts anderes übrig bleiben, als sich ein weiteres Mal zu Wort zu melden, um auch dieses Vorhaben zu verhindern. Wenn es die SVP jetzt immer noch nicht begriffen hat, dass sie nicht gegen das eigene Wahlvolk regieren kann, wird sie es vielleicht 2023 mit 10 MandatarInnen verstehen.....

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Ralph Kunze 15.11.2018, 09:23

Leider ist dem nicht so. Wenn die Bürger gewusst hätten, woruber sie abstimmen, dann gäbe es diese 1. Situation heute nicht und 2. hätte die Verlängerung bzw Nichtvelängerung der Landebahn Inhalt der Fragestellung sein müssen.

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19 amet 15.11.2018, 11:07

Jetzt, ein paar Wochen nach den Wahlen, schwingen manche schon wieder die Keule, und posaunen: Euch werden wir es heimzahlen. Das haben wir in den letzten Monaten genug gehört. Draufgezahlt haben gerade die, die am meisten geschrien haben. Heute ist das kalter Kaffee, der keinen beindruckt, der weiss wie schnellebig die heutige Zeit, insbesondere in der Politik, ist. Bis zu den nächsten Wahlen ist der Flughafen gegessen und verdaut. Dann haben auch die Hinterwäldler bemerkt, dass der Flughafen, im Vergleich zu Lärm und Dreck der Bahn und Autobahn, bestens abschneidet.

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Ralph Kunze 15.11.2018, 11:17

Dass ich einmal ähnlicher Meinung wie Amet bin, hätte ich nie gedacht

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 15.11.2018, 10:55

Köstlich. Jetzt sind alle aufgewacht die damals nicht einmal den Text der Volksbefragung gelesen haben, oder was wahrscheinlicher ist, nicht verstanden haben. Und versuchen jetzt ihre eigene Dummheit zu retuschieren indem sie den Politikern die Schuld geben . Da werden Verschwörungstheorien erfunden, und in die Abstimmung Sachen hineininterpretiert die nicht Gegenstand derselben waren. Genausogut könnte man erfinden, dass zwischen Enthaltungen und Nein Stimmen eine grosse Mehrheit der Südtiroler für den Flughafen, den Ausbau, und was weiss noch was, war. Ich habe, immer unter Berücksichtigung meiner Erfahrung mit Innsbruck, behauptet, dass nur ewig gestrige Hinterwäldler gegen den Flughafen Bozen sein können. Das hat sich nun bewahrheitet.

Bild des Benutzers Klaus Hartmann
Klaus Hartmann 16.11.2018, 16:03

"Dann haben auch die Hinterwäldler bemerkt, dass der Flughafen, im Vergleich zu Lärm und Dreck der Bahn und Autobahn, bestens abschneidet."
Wie kommen Sie darauf?
Bei den Emissionen in Gramm pro Passagier und Kilometer von Treibhausgasen und Stickoxiden ist das Flugzeug klarer Spitzenreiter, bei Kohlenmonoxid und flüchtigen Kohlenwasserstoffen wird die Dreckschleuder Flugzeug nur vom Pkw übertrumpft. Die "umweltfreundlischsten" Verkehrsmittel sind der Reisebus (Platz 1) und die Eisenbahn (Platz 2).

Bild des Benutzers Werner Alessandri
Werner Alessandri 15.11.2018, 11:39

Nur um das noch einmal in Erinnerung zu rufen. Die Behauptung, dass beim Referendum (auch) gegen die Erweiterung des Flugplatzes gestimmt wurde, ist keine politische Auslegung, sondern eine Tatsache!

Beim Referendum wurde über den Gesetzentwurf 60/2015 abgestimmt.
Und in diesem Gesetzentwurf standen die Entwicklungsziele (und damit die Verlängerung der Landebahn als zentrales Thema) noch vor der öffentlichen Finanzierung. Das Referendum auf letztere zu reduzieren ist also einfach nur falsch und unzulässig.

Noch einmal zum Nachlesen:

- Wortlaut der Fragestellung des Referendums:
"Wollen Sie die Genehmigung des Gesetzentwurfes Nr. 60/15, betreffend „Bestimmungen zum Flughafen Bozen“, zu welchem der Südtiroler Landtag am 4. Dezember 2015 die Anberaumung einer beratenden Volksbefragung beschlossen hat?"

- Gesetzentwurf Nr. 60/2015:

Artikel 1, Gegenstand
Punkt 2: "Dieses Gesetz legt die Entwicklungsziele im Sinne des öffentlichen Interesses laut Absatz 1 sowie eine Obergrenze für die öffentliche Finanzierung des Flughafens fest. "

Artikel 2, Entwicklungsziele
Punkt 1: "Auf der Grundlage des von der Landesregierung genehmigten Entwicklungskonzepts für den Flughafen, welches die strategische Ausrichtung und die notwendigen Maßnahmen festlegt, muss ab dem 1. Jänner 2022 eine Mindestzahl von 170.000 Fluggästen pro Jahr erreicht werden."

- Entwicklungskonzept, Seite 17, Technisches Konzept
"Die im ICAO Annex 14 definierte Flughafenkategorie 2C (800 – 1.200 m Pisten-länge) bezieht sich auf eine Startbahn auf Meereshöhe und Standardtemperatur. Addiert man zu den max. 1.200 m die Faktoren für die Höhenlage sowie Temperatur erhält man die max. zulässige Pistenlänge der Kategorie 2C in Bozen von 1.462,6 m.
Eine Verlängerung der Piste auf 1.462 m ermöglicht den hier gezeigten Flugzeugen ein sicheres operieren vom Flughafen Bozen.
Die größten Kategorie-C Flugzeuge sind die Airbus A321 und die Boeing B737-900, jeweils vom Hersteller auf max. 220 Passagieren zugelassen; allerdings ist mit unserer Landebahn keines von beiden einsetzbar. Die größten bei uns nach dem Ausbau je einsetzbaren Flieger werden die A319 mit max. 156 und die B737-700 mit max. 149 Passagieren sein."

Bild des Benutzers Sigmund Kripp
Sigmund Kripp 15.11.2018, 12:40

Eben. Es gibt einen rechtlichen Aspekt des Referendums. Und einen politischen. Die SVP wird Regierungspartei bleiben. Setzt sie sich aber über die politische Wirkung des Referendums hinweg, wird sie u.U. nicht mehr Regierungspartei bleiben. Ewig lassen sich die 71 % nicht an der Nase herumführen.

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 15.11.2018, 18:13

"Aspetta e spera"

Bild des Benutzers Martin Daniel
Martin Daniel 15.11.2018, 13:40

Danke, Herr Alessandri! Eine ferne Erinnerung flüsterte mir, dass die Fragestellung auch andere Aspekte als die Finanzierung umfasste. Zu diesem rechtlichen Aspekt kommt - wie Kripp sagt - der politische hinzu. Wenn der LH direkt am Anschluss an das Referendum verlautbarte, dass "die Start- und Landebahn nicht verlängert wird” hat das eine politische und - ja - moralische Bedeutung, die die Herren Kunze und Tessadri in ihrer Schadenfreude nicht weg argumentieren können.
Falls die ENAC tatsächlich für eine Ausschreibung eine Pistenlänge von mind. 1432m verlangt, frage ich mich: Für welche Art von Flughafenbetrieb fordert sie dies? Für Linienflüge? Für bestimmte Maschinengrößen? Schreibt sie dann auch vor, dass es in Bozen Linienflugbetrieb für eine bestimmte Flugzeuggröße der geben muss? Die ENAC kümmert sich nicht um die Wirtschaftlichkeit des Flughafenbetriebs, es ist aber der Rentabilität wegen (-> Entwicklungskonzept), dass der Anflug von Machinen mit einer Mindestpassaggierzahl nötig ist, nicht aus irgendwelchen Sicherheitsgründen.

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 15.11.2018, 18:12

Der wohl unverdächtige Südtiroler Bauernbund informiert am 31.3.16 seine Mitglieder.
"Es geht nicht um den Flugbetrieb
Damit ist eines klar: Bei der beratenden Volksbefragung wird nicht über den Flugbetrieb selbst abgestimmt, sondern nur darüber, ob das Land Südtirol den Flughafen unter den vom Gesetz vorgesehenen Bedingungen finanziell unterstützen soll oder nicht.".
Also ist es wie ich sagte. Es wurde abgestimmt ob das Land mit Gesetz 60/2015 den Betrieb des Flughafens und die Kosten übernehmen soll. Das Gesetz wurde insgesamt abgelehnt, also ist jeder Artikel darin obsolet. Es wurde auch nicht abgestimmt über die Träumereien gewisser Politiker die statt eines Flughafens einen Teich für Frösche und Stechmücken bauen wollen. Die Konzession kann europaweit ausgeschrieben werden, und Private können den Flughafen nach den Vorschriften der Enac und der spezifischen Gesetze betreiben. Auch der Herr Alessandrini hat anscheinend nicht verstanden über was er abgestimmt hat.

Bild des Benutzers Manfred Gasser
Manfred Gasser 15.11.2018, 19:47

Also gehen wir mal davon aus, dass ein möglicher neuer Betreiber die Piste verlängern möchte.
Muss diese Verlängerung nicht von irgendeinem öffentlichen Amt genehmigt werden? Und wenn ja, von wem? Ich kann ja auch nicht einfach so meine Garage vergrößern, weil ich mir eine Streich-Limousine zulegen möchte. :-)

Bild des Benutzers Ralph Kunze
Ralph Kunze 15.11.2018, 20:10

Der Bauleitplan wurde ja bereits deshalb abgeändert. Der Verlängerung der Startbahn steht somit nichts im Weg.

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 15.11.2018, 23:16

Genau so ist es.

Bild des Benutzers Manfred Gasser
Manfred Gasser 16.11.2018, 09:03

Und die Bauleitplanänderung rückgängig machen wäre keine Option?

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 16.11.2018, 19:22

Warum? Um die ganze Anlage dem Erdboden gleich zu machen und die Träumereien der Grünen mit viel Geld zu realisieren.
Haben wir das Geld zum hinauswerfen? Die Nordtiroler sind da sicher schlauer. Die haben aus dem Flughafen, mitten in der Stadt, eine Goldgrube für das Land gemacht.

Bild des Benutzers Klaus Hartmann
Klaus Hartmann 16.11.2018, 20:11

Ja das stimmt. Der Flughafen Innsbruck schreibt schwarze Zahlen. Dafür waren im Jahr 2017 immerhin über 12.000 Flugbewegungen im Linien- und Charterbereich notwendig. Das Rekordjahr 2000 schlug mit über 17.000 Flugbewegungen zu Buche. Wollen wir das für noch mehr "Gold" wirklich auf uns nehmen?
Wohnen Sie in Leifers oder im Unterland?

Bild des Benutzers Klemens Riegler
Klemens Riegler 25.11.2018, 21:20

Die nächsten Schritte in Sachen Flughafen und ABD:
1. Der Lega-Bürgermeister von Leifers und sein Rat ändern den Bauleitplan südlich des Flughafens. Landesregierung wird kein Veto einlegen = keine Verlängerung der Startbahn mehr möglich.
3. Versuchszentrum Laimburg pflanzt auf dieser „Landes“-Wiese den Bio-Apfel „Natyra“ an. Der Bauer und Flughafengegner Alessandrini hilft beim „Bamschneidn“.
4. Die Landesregierung schreibt die ABD definitiv zum Verkauf aus.
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5a. Ein Privater legt die geforderten Millionen auf den Tisch und muss mit der bisherigen Start- und Landebahn leben. Er muss für die Betriebsspesen aufkommen und pro Flugbewegung wohl einige 1000 Euro verlangen. Teures Hobby, aber bitte !
6a. ENAC erteilt Erlaubnis für Flugbetrieb wie bisher.
7a. Wählerwille halbwegs erfüllt!
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5b. Niemand zahlt die gewünschten Millionen.
6c. Die ENAC macht großen Lärm, kann aber nicht viel dagegen tun. Sie müsste sogar die Konzession entziehen und den Flugbetrieb verbieten. Der Flughafen kann nur mehr von Militär & Co. genutzt werden. Kein Problem, da diese kein Geld zum Tanken der Hubschrauber haben.
7b. Wählerwille erfüllt!

Für alles andere das VOLK fragen ... sollte es noch nicht angekommen sein.

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