Apfelernte
Othmar Seehauser
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Landwirtschaft

1,3 Millionen Euro für Klauber

Im vergangenen Sommer hat Arno Kompatscher versichert, das Land werde die Kosten für die PCR-Tests der Erntehelfer nicht übernehmen. Getan hat man genau das Gegenteil.
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Kommentare

Bild des Benutzers Johannes A.
Johannes A. 17.03.2021, 09:17

Sie schreiben dass ca. 16.000 Erntehelfer jedes Jahr nach Südtirol kommen. Von diesen 16.000 wurden jedoch nur 5.845 Erntehelfer einem von der Sanitätseinheit bezahlten Test unterzogen. Da die Einreise ohne negativem Testergebnis nicht möglich war, haben die restlichen 11.155 Erntehelfer den Test selbst bezahlt. Außerdem müssen z.B. auch öffentlichen Angestellte ihren Schnelltest nicht selbst bezahlen, warum sollten ein Erntehelfer diesen dann selbst bezahlen? Und wenn man für die vielen Luxushotels in Südtirol nicht nur die PCR-Tests bezahlt sondern ihnen jetzt auch noch großzügige Entschädigungen zahlt, ist es dann nicht vertretbar, auch einem Erntehelfer die Kosten zu zahlen?

Bild des Benutzers Johannes A.
Johannes A. 17.03.2021, 09:19

Für die vielen Fehler war das schnelle Tippen auf dem Handy verantwortlich...

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Michael Kerschbaumer 17.03.2021, 10:20

Sind Erntehelfer jetzt öffentliche Angestellte? Ich bin gänzlich damit einverstanden, dass ab sofort Gewinne der fünf Sterne Kategorie und der Millionen subventionierten Apfelindustrie an die Südtiroler Bevölkerung verteilt werden (nach Abzug der Kosten für den PCR Test, den sie selbst bezahlen mussten).

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Arne Saknussemm 17.03.2021, 09:47

In Rumänien kostet ein PCR-Test 70€ ... für 20€ bekommt man eine Fälschung. Soviel zu den nicht getesteten "Klaubern", die sich angeblich in ihrem Herkunftsland testen ließen.

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S. Bernhard 17.03.2021, 10:04

Schon interessant, dass man in den Medien "oberhalb der Wahrnehmungsgrenze" davon nichts liest...

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Martin Sitzmann 17.03.2021, 10:28

Danke für den Artikel, Herr Franceschini!
Diese Methode hat Tradition in Südtirol (und vielleicht auch anderswo): Zuerst wird medienwirksam die Volksmeinung vertreten. Sobald Gras über die Sache gewachsen ist, tut man das, was einem passt. Dass die Opposition das mittels Landtagsanfrage aufdeckt, ist ok, aber großen Aufschrei wegen der Inkonsequenz habe ich jetzt vom Team K auch nicht gehört...

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campum nostrum 17.03.2021, 11:05

Nun oberhalb der Wahrnehmungsgrenze wird erst berichtet wenn die Hausquelle zu versiegen droht.

Bild des Benutzers Blaas Walter
Blaas Walter 17.03.2021, 11:57

Mit diesem Sachverhalt, lässt sich vorzüglich nachweisen wer u. a. landesweit die Verbreiter von Falschmeldungen, Unwahrheiten und alternativen Fakten sind. In den Medien "oberhalb der Wahrnehmungsgrenze" ließt der Bürger dann nur noch von der Betroffenheit und Zerknirschtheit dieser Akteure, betreffend Wut und Kritik verschiedener Personen.

Bild des Benutzers m s
m s 17.03.2021, 21:37

Beschämend diese stete Vorzugsbehandlung. Coronabonus ohne Einbußenrückgangs, Beiträge für alles mögliche, Steuerbonusse trotz Luxusvillen, Baurechte wovon andere nur träumen können usw.

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Verena Malfertheiner 18.03.2021, 12:07

Ich bin auch in Südtirol gemeldet, trotzdem hätte mir das Land keinen PCR-Test finanziert, wenn ich aus einem Land eingereist wäre, das quarantänepflichtig war...

Bild des Benutzers Giuseppe Calanducci
Giuseppe Calanducci 20.03.2021, 14:36

Consiglio di leggere il libro “Kleine Geschichte Tirols” di Michael Forcher; il Bauern-Bund è al potere ininterrottamente in Südtirol dal 1600, non bisogna quindi meravigliarsi se dietro ad ogni decisione della Giunta Provinciale ci sia lo zampino della più potente organizzazione politico/economica altoatesina. L’estate scorsa era stata solo accennata dal capo del Bauernbund la proposta di addebitare alla collettività i test anticovid a cui sottoporre i “Klauber” . Tutti si erano indignati, ma alla fine questo è successo!
Hanno fatto la proposta di concedere i contributi a fondo perduto anche per le attività secondarie, (ad es. Urlaub auf den Bauernhof) sicuramente verranno comprese e i contributi verranno concessi!
E’ chiaro che chi paga regolarmente le tasse e che per poter lavorare ha dovuto pagare 50 Euro ogni test, si indigna, ma per cambiare qualcosa non bisogna solo indignarsi.

Bild des Benutzers Klemens Riegler
Klemens Riegler 23.03.2021, 21:15

... wenn Bauernbund, Verbände und entsprechende Vertreter die Bezahlung der PCR-Tests eh NIE GEFORDERT haben, dann wäre es doch ein einfaches die Sache wieder in Ordnung zu bringen: Apfelwirtschaft, Genossenschaften und Bauernbund übernehmen einfach die Kosten und überweisen an den Sanitätsbetrieb die entsprechende Summe zurück. Das wäre die einzig richtige Geste, zumal der Auszahlungspreis für Äpfel gar nicht so übel war. Steuerlich wäre es sogar absetzbar, also zahlt gar niemand drauf.

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