The Un-Expected aus dem Ahrntal
Tom VolggasonPhotography
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Neue Bands

The Un-Expected

Nach einem Jahr Proberaum haben sie nun ihren allerersten Auftritt vor sich .... Ladies and Gentlemen ... The Un-Expected!
Von
Bild des Benutzers Reinhold Giovanett
Reinhold Giovanett24.09.2021
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The Un-Expected aus dem Ahrntal
Nervös? Überhaupt nicht ... oder? The Un-Expected (v.l.n.r.): Magdalena Unterberger (Violine), Nico Vallazza (Schlagzeug), Andreas Niederkofler (Gitarre), Klaus Gartner (Bass) und Carmen Kofler (Stimme). Foto: Tom VolggasonPhotography

 

Es ist ein Dilemma: Wie sollen wir – ohne Spoiler – eine neue Band mit dem Namen The Un-Expected vorstellen, die morgen, Samstag, 25. September 2021, ab 13 Uhr, auf der Kristall-Alm am Klausberg im Ahrntal, ihr erstes Konzert spielen wird? Hier unser Versuch.

Wir haben Andreas „Klomma” Niederkofler und Nico Vallazza, ihrerseits Gitarrist und Schlagzeuger der Band, letzte Woche getroffen, um über ihr neues Projekt zu sprechen. Niederkofler ist aufmerksamen Szene-Gängern durchaus bekannt: Seit seiner ersten Band Black Chain, die sich vor etwas mehr als zehn Jahren mit Metallica-Coversongs auf den Weg gemacht hat, hat er bei Bands wie Insane und Sagorah gespielt und ist, aktuell, fester Bestandteil des KI Project's, mit dem er bereits zwei Alben produziert hat. Anzumerken ist hier, dass Niederkofler überzeugter (und überzeugender) Metaller ist, auf seinem YouTube-Channel aber wiederholt gezeigt hat, dass sein musikalischer Horizont, sein musikalisches Interesse sehr breit ist und er sich zudem nicht nur auf die elektrische Gitarre fokussiert. Und auch bei The Un-Expected geht sein musikalischer Input weit über die Rhythmus-Gitarre hinaus.

Für Nico Vallazza ist The Un-Expected hingegen die erste Band. Bisher hat er lediglich einige Aushilfsjobs gespielt, sich im Proberaum mit dem Schlagzeug beschäftigt und hat 2020 zum Handy gegriffen, um endlich eine Band auf die Beine zu stellen: The Un-Expected.

Niederkofler: „Im April/Mai letzten Jahres hat Nico angefangen herumzutelefonieren um etwas Neues zu machen. Damals hatten wir alle Zeit und da ich nicht Nein sagen kann, hat es sich eben so ergeben.”

Initiator Vallazza zur Ausgangsidee für The Un-Expected: „Ich wollte etwas anderes probieren. Rock-Coverbands gibt es bereits sehr viele und ich hatte in Österreich eine Coverband mit einer Ziehharmonika gesehen. Mir hat das sehr gut gefallen und ich dachte mir, wie würde das wohl mit einer Geige klingen? Ich hab dann über Facebook nach interessierten Leuten gesucht und Magda hat sich darauf hin gemeldet. Die erste Probe war dann nicht so der Bringer, und wir dachten, das wäre auch schon das Ende, aber es hat sich dann alles zum Guten gedreht.”

Den Proberaum haben sie im Jugendzentrum Aggregat in Steinhaus, für die Band ein idealer, weil zentraler Punkt auf der Landkarte, denn die Musiker/Musikerinnen sind zwischen Prettau und Dietenheim zuhause: Sängerin Carmen Kofler hat, wie Vallazza, kaum Banderfahrung, für Magdalena Unterberger (Violine), die aus dem klassischen Kontext kommt, ist es ebenfalls die allererste Rockband. Nur für Niederkofler und Bassist Klaus Gartner, der u.a. bei Die Richter und Insane an den vier Saiten stand, ist es eine Rückkehr in gewohnte Gefilde.

The Un-Expected Interview
Können es kaum erwarten, mit ihrer neuen Band endlich auf die Bühne zu kommen: Andreas „Klomma” Niederkofler und Nico Vallazza von The Un-Expected. Foto: rhd

 

Jetzt, ein Jahr nach dem Startschuss, haben The Un-Expected ein sattes Konzertprogramm bereit, das sie nun auf die Bühne bringen wollen. Vallazza: „Wir hatten zwar ein ganzes Jahr Zeit uns vorzubereiten, aber es war sehr viel Arbeit, vor allem für Klomma, der die Songs für unsere Besetzung umarrangiert hat.”

Der Name The Un-Expected ist durchaus bewusst gewählt und steht, wie Niederkofler unterstreicht, zum einen für die ungewöhnliche Kombination der Musiker/Musikerinnen in der Band: „Klaus und ich kommen von der harten Seite, die Violinistin kommt von der Klassik und Nico und die Sängerin kommen von der rockigen Seite, es ist alles bunt durchgemischt.”

Der zweite Punkt ist die Einbindung der Geige in den Rock-/Metal-Kontext, wobei Magdalena Unterberger mit ihrem Instrument sowohl die Rolle der Keyboards, als auch die Rolle der Lead-Gitarre übernimmt. Und schließlich ist die Auswahl der Songs für das Publikum eine Überraschung: „Wir versuchen Songs herauszufischen, die jeder kennt, die von den Bands aber nicht gespielt werden,” präzisiert Niederkofler. Sie zählen einige Titel auf – die wir hier nicht wiedergeben –, aber wir können sagen, dass die Bandbreite groß ist und von aktuellen Mainstream-Pop-Songs über Songs aus dem Metal-Bereich bis hin zu dem einen oder anderen so genannten Classic Rock-Klassiker aus den Siebzigern reicht. Natürlich alles im frisch gestrickten Soundgewand von The Un-Expected.

The Un-Expected aus dem Ahrntal
Sind bereit für weitere Engagements und arbeiten bereits an den ersten eigenen Songs: The Un-Expected aus dem Ahrntal stehen morgen zum ersten Mal auf der Bühne. Foto: Tom VolggasonPhotography

 

Wie geht es den beiden, wenn sie auf das anstehende Debüt-Konzert blicken? Niederkofler: „Ich bin nicht wirklich nervös, es ist eher große Vorfreude, dass es endlich losgeht.” Vallazza bestätigt: „Genau, endlich geht etwas, nachdem drei Versuche u.a. wegen Absagen, gescheitert sind.” Niederkofler weiter: „Es war schwierig heuer mit der Planung wegen der Unsicherheit. Und akustisch wollten wir nicht spielen, das passt nicht zu unserem Bandkonzept, wir wollen laut auftreten!”

Bei ihrem Debüt-Konzert am morgigen Samstag, 25. September 2021, auf der Kristall-Alm am Klausberg im Ahrntal, werden The Un-Expected die Bühne mit der Brunecker (Country-)Punkband Two Sons teilen.

 

Links:

Facebook-Seite The Un-Expected

YouTube-Channel von Andreas „Klomma” Niederkofler: https://www.youtube.com/channel/UCqhVBKY9JR-QDSy8TJYpl7Q

KI Project: https://www.ki-project.it

 

Verbinden Ungewöhnliches in ihrer Musik: Das Logo spiegelt diese Besonderheit der Band wider. Grafik: Elisabeth Seiwald
Verbinden Ungewöhnliches in ihrer Musik: Das Logo spiegelt diese Besonderheit der Band wider. Grafik: Elisabeth Seiwald
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