Peter Filzmaier
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Interview

“Der Kollateralschaden von Strache & Co”

Wem schadet die Ibiza-Affäre um HC Strache? Wie geht es mit der FPÖ nun weiter? Und wie mit Österreich? Die Analyse des Politologen Peter Filzmaier.
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Kommentare

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 20.05.2019, 09:55

neutral betrachtet, klar gesagt.

△rtim ୍℘୍stロ 20.05.2019, 10:19

Anders als in den USA eines Trumps, Rumänien... oder in Italien, wo laut Medien einer Partei 49 Millionen verschwinden, ein Innenminister mit Hausbesetzern, Schlägern u.a.m. der neofaschistischen Forza Nova und casa Pound mehr als freundlich ganz ungeniert verkehrt... , wird in Österreich immerhin auch bei politischen Verfehlungen noch zurückgetreten. Eine Selbstverständlichkeit ist das ja nicht mehr.
Peter Filzmaier hat mit seinen Analysen wie ja fast immer recht. Nur die Aussage, der eventuelle Nicht-Totalabsturz der FPÖ sei nur durch die harten Anhänger der FPÖ mit ihrem Glauben an die Opfertheorie erklärbar, muss man nicht unbedingt teilen. Dazu gehört z.B. auch die Position Andreas Khols (ÖVP), wenn er am 19.05.2019 in der Sendung Hohes Haus dazu sagt, dass er nicht an Kollektiv-, sondern an Individualschuld glaube
Über die Hintergründe und Ziele zum jetzigen Zeitpunkt der Veröffentlichung gilt es jetzt objektiv aufzuklären.Wem das in Österreich, aber vielleicht mehr noch in der BRD, nützen oder schaden soll, gibt es ja nur Vermutungen.
Das aber, was sich da seit Freitag Abend bzw. am Samstag in Wien präsentierte, hatte auf jeden Fall etwas von einem bühnenreifen Staatsstreich (von außen).
Wir dürfen gespannt sein, wie es jetzt weitergeht.

Bild des Benutzers Emil George Ciuffo
Emil George Ciuffo 25.05.2019, 12:14

Genau, ja nur nicht auf den Inhalt des Videos eingehen ... Die Spekulationen drum herum sind viiieel interessanter! Nicht wahr?

Bild des Benutzers Rufer Peter
Rufer Peter 20.05.2019, 20:53

S. Kurz macht klaren Tisch und wird jetzt einen beträchtlichen Teil der FPÖ-Wähler mitziehen. Aus seiner Sicht hat er die Gunst der Stunde genutzt, mit Hoffnung auf eine absolute Mehrheit.

Bild des Benutzers Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 20.05.2019, 22:30

Die beste Figur in diesem beschämenden Spektakel hat bis jetzt nach meiner Meinung Bundespräsident Van der Bellen gemacht. Er bezeichnet sich ja selbst als Tiroler, weil er in Tirol den Großteil seiner Kindheit verbracht hat und weil er immer noch richtig Kaunertalerisch sprechen kann. Wir können ihn daher als einen Landsmann ansehen.

Bild des Benutzers Franz Berger
Franz Berger 20.05.2019, 23:46

Stimme da Hartmuth Staffler voll zu.

Bild des Benutzers elisabeth garber
elisabeth garber 21.05.2019, 08:30

Schließe mich an. Van der Bellen hat mir immer schon gut gefallen!

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 25.05.2019, 12:21

Aus meiner längst vergangenen Studienzeit in Wien habe ich Van der Bellen nicht in guter Erinnerung.
Aber hier und heute: Hut ab, hohe Staatskunst gepaart mit hoher Menschlichkeit und Demut.

Bild des Benutzers Emil George Ciuffo
Emil George Ciuffo 25.05.2019, 12:25

Aber wehe in Südtirol bezeichnet sich jemand als Italiener, wenn er nicht ethnisch 100% Italiener ist ...

Bild des Benutzers Georg Lechner
Georg Lechner 25.05.2019, 13:00

Inzwischen scheint klar zu sein, wer die Kontakte hergestellt und als Mittelsmann gewirkt hat. Der Inhaber eines anderen (nicht beteiligten) Detektivbüros schätzt die Einfädelung als professionell, die Durchführung aber als grottenschlecht (miese Tonqualität, billige Aufnahmegeräte) ein. Der eigentliche Auftraggeber ist weiterhin unklar, es gibt verschiedene Denkansätze und Begleitinfos ( https://wien.orf.at/news/stories/2982923/ , https://geraldkitzmueller.wordpress.com/2019/01/18/neuwahlen-im-herbst-d... ).
Klar ist hingegen, dass die rechtsextremen Identitären versuchen werden, Strache (kandidiert auf Platz 48 der FPÖ-Liste für die EU) über Vorzugsstimmen zu einem EP-Mandat zu verhelfen.
Hochgradig wahrscheinlich ist mittlerweile, dass die FPÖ und die SPÖ am kommenden Montag den Misstrauensantrag der Liste Jetzt unterstützen werden. Der interimistische FP-Parteichef Hofer will eher das nicht unterstützen, die Hardliner um Kickl drängen aber darauf.
Der vormalige Innenminister Kickl war auch der Knackpunkt für das Ende der Koalition. Kurz wollte ihn nicht mehr (wegen der BVT-Razzia, die ihm viel internationale Schelte eingebracht hatte, sowie wegen der Angst vor dem nächsten Nehmer-Skandal - die Korruptionsstaatsanwaltschaft hatte seine Auslieferung in der Causa Ideenschmiede in der vorigen Legislaturperiode beantragt, das Justizministerium lehnte aber ab), die FPÖ will/ kann auf ihn nicht verzichten.

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