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Gastkommentar

Claudio Abbado. Versuch einer Würdigung

Claudio Abbado war ein stiller Mensch. Und doch hat kaum einer so viele Spuren hinterlassen in der Musiklandschaft wie er. Das politische Italien hat es nicht verstanden, ihn zu würdigen und sein Wirken als Auftrag zu verstehen. Er wurde zwar zum Senator auf Lebenszeit ernannt, doch das war reichlich wenig. Und reichlich spät.
Von
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Gabriele Di Luca21.01.2014
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Kommentare

Bild des Benutzers Giancarlo
Giancarlo 20.01.2014, 22:58
Sono pienamente d'accordo con il tuo bel contributo. Abbado era così austero e sobrio nell'apparire, quasi timido, così attento a non fare pesare il carisma che comunque aveva e che la gente percepiva, era così poco animale da palcoscenico, eppure ha lasciato un segno molto forte nella storia dell'interpretazione musicale, più di altri direttori mediaticamente più abili. E come hai detto tu, anche nel dirigere non era appariscente, si asteneva dalle sceneggiate da comandante supremo del "golfo mistico"come fanno altri, però gli orchestrali seguivano con dedizione lui e la sua idea musicale. Delle cose citate da te mette tristezza lo stato quasi agonizzante dell'orchestra Mozart e l'indifferenza con cui sono state accolte certe sue esortazioni a fare di più per l'educazione musicale in Italia. Mi sento solo di dire che era una bellissima persona.
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Martin Daniel 21.01.2014, 10:03
Keine andere Persönlichkeit, die dermaßen in der Öffentlichkeit stand, war so human wie Abbado. Wenn er sprach, strahlte aus ihm eine Liebe zum Menschen, wie man sie kaum ein zweites Mal fand. Als Italiener in London, in Berlin, in Luzern ermahnte er seine Heimat leise, z.B. dass ein Quälitatsfernsehen wie Arte dringend nötig wäre. Aber, wie der Artikel bestens beschreibt, er wurde nicht gehört. Jetzt würdigt Italien seine Bedeutung für die Welt, hoffentlich hinterlässt sein Wirken auch Spuren in der italienischen Gesellschaft!
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