Lehrerwunderland
LPA/jw
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Schule

Billiglöhne für Lehrer

Die Initiativgruppe „Lehrerwunderland“ prangert an, dass man beim Lehrpersonal spart, während die Führungskräfte Lohnerhöhung von mehr als 20 Prozent erhalten haben.
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Kommentare

Bild des Benutzers Siegfried Freud
Siegfried Freud 22.06.2021, 08:26

Grundlegend sind Lehrer mit das wichtigste Rückgrat einer (funktionierenden) Volkswirtschaft, andere Staaten beweisen dies dadurch, dass immens viel in Ausbildung investiert wird.
Von den sich beschwerenden Lehrern in Südtirol findet jedoch kein einziger mein Mitleid. Wenn selbst Lehrer nicht eins und eins zusammen zählen können und nach Jahren erst entdecken, dass sich ihr Gehalt zurückbildet, während andere "Führungskräfte des Landes" (was immer das auch sein mag) immer reicher werden, dann ist ihnen wahrlich nicht zu helfen.
Wenn dabei bei rund 9.000 Lehrern im Land nur die Hälfte nach Jahren des Kaufkraftverlustes zum Protest aufruft, muss man sagen, dass das Kapital einen durchschlagenden Erfolg verbuchen kann. Spätestens als damals sehr viele Lehrer Achammer zum neuen Messias emporgehoben haben und erst jetzt die Realität erkennen, war klar, dass dies eine "gmahnte Wies" für das Land selbst ist.

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Markus Klammer 22.06.2021, 16:00

S. g. Siegfried Freud, Ihre Anmerkung ist nur teilweise berechtigt.
Die Erklärung und der Grund, warum "nur" etwa 5.000 Lehrkräfte diesen Aufruf an die Landesregierung unterzeichnet haben, ist die digitale Erreichbarkeit. In einzelnen Fällen wurde die Initiative von "Lehrerwunderland" in Absprache mit den Gewerkschaften von den Schulverwaltungen oder den EGVs vor Ort dem Lehrpersonal nicht weitergeleitet. Die größte Lücke gibt es in der italienischen Schule. Vor einem Jahr wurde uns von Bildungsdirektor Gustav Tschenett der Zugang zu den Lasis-Adressen der Lehrkräfte verweigert.
Das alles macht den Aufbau einer Interessenvertretung des Lehrpersonals sehr zeitaufwendig. Insofern ist dieses Ergebnis bereits eine Verzerrung im System und vielleicht ein Erweckungserlebnis. Die Landesregierung wird handeln müssen.

Bild des Benutzers Siegfried Freud
Siegfried Freud 22.06.2021, 17:06

Ich liebe Diskussionen mit Lehrer, das war schon zu Schulzeiten so. Denn in der Diskussion während der Schulzeit hatten sie immer Recht (auf dem Papier), das wirkliche Leben später zeigte genau das Gegenteil.
Sorry, nochmals zum Verständnis (ich weiß zwar nicht was ein EGV ist, aber hoffentlich ist das nicht wichtig). Ihre eigene Schulverwaltung - ob mit oder ohne Gewerkschaften - hat Ihnen nicht geholfen ihre Initiative weiterzuleiten? Ich schmunzle gerade. Das ist wie wenn ein Kaufmann die Konkurrenz fragt, sein Produkt zu promoten!
Schauen Sie, so wichtig Ihr Anliegen sein mag, aber Sie befinden sich im Klassenkampf. Entweder Sie machen sich auf und überzeugen - Mann/Frau für Mann/Frau - Ihre Berufskollegen die Eigeninitiative zu ergreifen oder es wird Ihnen nicht mehr übrig bleiben als auf salto.bz die beleidigte Leberwurst zu spielen und sich die nächsten Jahrzehnte für einen im europäischen Vergleich stehenden Hungerlohn zwischen Direktoren, Inspektoren usw. einerseits und besserwisserischen Eltern/renitenten Schülern andererseits aufzureiben.
Und 4.000 Lehrer im Jahr 2021 sollen digital nicht erreichbar sein? Wo wohnen die, in einer Höhle??? Mundwerbung ist auch im digitalen Zeitalter der Schlüssel zum Erfolg.
Eher tippe ich darauf, dass Sie sich schon Mühe gegeben haben, Ihre Kollegen jedoch das gezeigt haben, was leider viele Ihrer Berufsgruppe auszeichnet: dass sie Hosensch... sind.
Das Kapital wusste das bereits vorher und bejubelt seinen Sieg; wobei dieser einem Pyrrhussieg gleichkommt.

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