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Hannes Obermair: "Erkenntnis kann man nicht verordnen, aber man kann Wissen zugänglich machen."

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Siegesdenkmal

"Dem Denkmal den Zahn gezogen"

Historiker Hannes Obermair vom Stadtarchiv Bozen ist stolz auf das Dokumentationszentrum unterm Siegesdenkmal: “Ein großer Schritt für Bozen".
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Kommentare

Bild des Benutzers andrew_catalano@alice.it
andrew_catalano@alice.it 21.07.2014, 11:50
Es gibt gar keine Aufarbeitung. Das andauernde Vorhandensein dieser Monumente berechtigt die ständige Ablehnung einer Aufarbeitung. Dieses ganze Doku-Zentrum Dings ist nur ein unerträglicher Deckmantel um den Abriss zu verhindern. Die faschistische Vergangenheit wird in Bozen völlig verdrängt und oft verherrlicht und diese Denkmäler sind eben Teil der "italienischen Identität" in der Hauptstadt: deswegen will man sie nicht abreissen. So ist es. Die Italiener in Bozen haben sich ja für den "Sieg" entschieden und nicht für den "Frieden". Wie kann man denn solch ein Lügendenkmal verteidigen, das ist doch unglaublich.
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Lorenz Brugger 21.07.2014, 23:47
Bitte lesen Sie: "Man klammert sich konfrontativ an die eigene Position, argumentiert vielleicht mit überholten und unreflektierten Thesen, weil sich sonst Verlustängste einstellen und Feinbilder verloren gehen." Dieser Satz spiegelt ihr Kommentar wider. Das Monument ist auch Teil der Südtiroler Geschichte, ob sie das wollen oder nicht. Die Italiener sind Teil der Südtiroler Geschichte und die Südtiroler sind Teil italienischer Geschichte ob Ihnen das passt oder nicht. Ich glaube die Ausstellung (ich habe Sie noch nicht gesehen) wird dazu einen ersten Beitrag leisten, etwas zu verstehen was essentiell ist für Italien, Südtirol: Wir haben eine fast 100-jährige GEMEINSAME Geschichte, die unzertrennbar miteinander verbunden ist, ob die Betroffenen das wollen oder nicht, ob sie das gut finden oder nicht. Eine Löschung der Zeugnisse davon, wird keinen Fortschritt in der Verarbeitung dessen bringen, was in diesen knapp 100 Jahren geschehen ist, sondern die Gräben immer tiefer werden lassen. Die Ausstellung ist wohl der allererste Schritt in die richtige Richtung. Man kann sagen: warum versteckt man sowas im Unterbau des Gebäudes (eine Stele als Eyecatcher ist ja wohl ein bisschen wenig im Vergleich zum Monument). Man kann sagen, man hätte mehr Mut zeigen müssen, ABER für die derart zerrüttete Auseinandersetzung und bei dem rießen Graben, der zwischen den Volksgruppen herrscht, ist es die ERSTE kleine, filigrane und äußerst zurückhaltende Brücke, die geschlagen wird. Wir sollten dieser kleinen Brücke ALLE eine Chance geben. Das sind wir der Freiheit, in der wir heute in GANZ EUROPA leben können, schuldig.
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andrew_catalano@alice.it 21.07.2014, 23:56
Leute die an Stockholm-Syndrom leiden tun mir schon leid.
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Lorenz Brugger 22.07.2014, 00:01
hahaha, guter Witz, nur leider an Schwachsinn kaum zu überbieten
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andrew_catalano@alice.it 22.07.2014, 00:12
Mann. Wer hier an Verlustängste leidet sind die Denkmal-Verteidiger. Die leiden an Denkmal-Verlust-Angst.
Bild des Benutzers Lorenz Brugger
Lorenz Brugger 22.07.2014, 00:16
hahaha, sie sind gut! Sie sollten vielleicht Kabarettist werden oder so.
Bild des Benutzers Christoph Moar
Christoph Moar 22.07.2014, 17:51
Seltsame Einstellung, Andrea. Mir fällt auf, dass es meist die totalitären Ideologien waren (wie bsp. Faschismus, Nazismus oder Bolschewismus), die all diejenigen als "krank" tituliert haben, die eine der abweichende Meinung innehatten. Ich würde mich an deiner Stelle damit zurückhalten, andere MitbürgerInnen einer Krankheit zu bezichtigen, nur weil du grad anders über ein Thema denkst.
Bild des Benutzers Lorenz Brugger
Lorenz Brugger 22.07.2014, 19:59
immerhin zeigt er auf: wenns kein gscheites Argument mehr gibt, dann gibts ja immer noch Beleidigungen, mich hats immerhin zum lachen gebracht. Man sollte sich das aber merken wenn man auf salto.bz mit Herrn Catalano diskutiert oder seine Beiträge liest. Da ist wohl Vorsicht angesagt
Bild des Benutzers Harald Knoflach
Harald Knoflach 21.07.2014, 12:34
bevor ich mir ein urteil bilde, werde ich mir das museum (oder wie immer man das bezeichnen möchte) mal ansehen. ich denke, das wäre für alle mitdiskutanten eine gute herangehensweise. es ist immer schwierig über etwas zu urteilen, das man nicht kennt. die intransparenz (bei der errichtung des museums) bislang halte ich für keine richtungsweisende taktik. schon gar nicht, weil es sich um ein dokumentationszentrum für eine ideologie handelt, die inbegriff für intransparenz und damit demokratiefeindlichkeit ist.
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