Peter Filzmaier
A&W
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Interview

“Handwerken oder Kopf einschlagen”

Über Online-Petitionen, die Macht eines Mausklicks und die Frage, ob Politiker mit Unterschriftenaktionen on- und offline Missbrauch betreiben, spricht Peter Filzmaier*.
Von
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Lisa Maria Gasser23.03.2018
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Kommentare

Bild des Benutzers Sigmund Kripp
Sigmund Kripp 23.03.2018, 19:16

Ich sehe die "Petition" Arnold Schulers gegen den Wolf insofern als Missbrauch, als dass er in seiner amtlichen Funktion als Landesrat sich für die Einhaltung bestehender Gesetze einzusetzen hat. Der Wolfschutz ist eines dieser übergeordneten, europäischen und nationalen Gesetze. Als Landesrat kann er zwar seine Meinung äußern, dass er dieses Gesetz für Quatsch hält (womit er sich gegen all jene vielen Instanzen stellt, die dieses Gesetz letztlich zur Wirkung gebracht haben) und sich damit fachlich und juristisch disqualifiziert. Das ist ihm freigestellt. Aber er kann nicht als Exekutivorgan eine Petition in Gang bringen, gegen ein Gesetz, das ER selbt zu vertreten hat! Da müsste er - wenn er nur einen Funken Mut und Konsequenz im Handeln in sich hätte - zurück treten! (Um dann als einfacher Bürger eine Petition zu starten: Bitte, gerne!) Nach dem lächerlichen "Umstellen" eines Mikroteiles seines Betriebes auf Bio ist das nun die zweite Aktion, die der Landesrat setzt, um sein Ansehen definitiv in Grund und Boden zu fahren. Arnold: sei ehrlicher und trete zurück! Es würde Dir und der Südtiroler Landwirtschaft gut tun! In freundlicher Nachbarschaft, Sigmund

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