Achammer, Philipp
Othmar Seehauser
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Elezioni 22 Wahlen

„Nein, zur weichgespülten Meloni“

SVP-Obmann Philipp Achammer zum Ärger über den Meloni-Brief in den Dolomiten, das Schweigen der Arbeitnehmer, den SVP-internen Schulterschluss und seine Wien-Reise.
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Kommentare

Bild des Benutzers △rtim post
△rtim post 23.09.2022, 14:41

Die Signale und "Weckrufe" (Achammer) sind ja seit längerem bekannt. Nicht nur Faschismusforschende, und Journalisten (in Italien) warn(t)en davor. Daran ändert auch nicht die Tatsache, dass Meloni sich medial — aus opportunistischen und wahltaktischen Gründen der Selbstdarstellung — ausnahmsweise nicht für Zwangsaustreibung der Südtiroler-innen, Staatsfolter, kulturellen Genozid ... ausspricht.
Minderheiten stehen bei Feinden der offenen Gesellschaft immer im Fokus und sind deren erste Opfer. Auch, wenn man vorgibt sich con “fascismo male assoluto” [vgl. Fini (MSI) Meloni FdI] zu distanzieren. Das gilt auch gegenüber einer Minderheitenbevölkerung (https://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=74113 ).
Die Falschdarstellungen in ihrem Brief an "Dolomiten" jedenfalls, die wohl beschwichtigen sollten, sind erschreckend genug. Eigentlich sind sie eine Kriegserklärung:
"Eine Autonomie braucht innerhalb eines staatlichen Gefüges nicht geschützt zu werden." (Meloni)
Heißt, sie will also nicht nur faktisch, wie bisher durch gezielte Aushöhlung und Beschneidung der tatsächlichen Kompetenzen von 50% im Vergleich zu 1992, sondern auch formal die Autonomie ganz abschaffen.
Autonomie bedeutet auch Befriedung. Bislang ist sind die Schutzbestimmungen der "Province of BZ" nicht nur innerstaatlich, sondern völkerrechtlich verankert.
Dass der Preis des Friedens und für den unfreiwilligen Verbleib Südtirols seitens Italiens im Rahmen des Pariser Friedensvertrages 1946 besondere Schutzbestimmungen und Autonomie waren, insbesondere nach den gemachten Erfahrungen während der Terror- und Gewaltherrschaft (1922-1945) und des kulturellen Genozids, darf man ja nie vergessen.
Was, wenn nicht Minderheiten- und Autonomieschutz, verpflichtet den Rechtstaat grob gesprochen dazu „gleiches gleich, ungleiches ungleich“ zu behandeln?
Nun sind wohl nicht nur Philipp Achammer (SVP) gefordert.

Bild des Benutzers Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 23.09.2022, 15:34

Phillip Achammer muss in allen Diskussionen ein bestimmtes Medienhaus direkt ,und wenn es gar nicht mehr machbar ist,indirekt verteidigen,sonst ist der junge Mann:gegangen oder er wird von dieser Medienmacht gegangen werden! Armer kleiner Mann.Bring dein Studium zu Ende,und verschone das Südtiroler Volk,von deinem Zeigefinger,den du in den Medien oft raushängen lässt.(Fotos existieren genug) Eure Svp Skandale sind eine Frechheit die euch mit Sicherheit in den Abgrund bringen werden ,spätestens bei den LW 2023. Einer von euren Svp Abgängern hat ja selbst gesagt,wenn ihr weiter so "teppat" seid dann sinkt ihr 2023 bei den LW unter 30%, das wäre gut für Südtirol!

Bild des Benutzers Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 23.09.2022, 15:36

Phillip Achammer muss in allen Diskussionen ein bestimmtes Medienhaus direkt ,und wenn es gar nicht mehr machbar ist,indirekt verteidigen,sonst ist der junge Mann:gegangen oder er wird von dieser Medienmacht gegangen werden! Armer kleiner Mann.Bring dein Studium zu Ende,und verschone das Südtiroler Volk,von deinem Zeigefinger,den du in den Medien oft raushängen lässt.(Fotos existieren genug) Eure Svp Skandale sind eine Frechheit die euch mit Sicherheit in den Abgrund bringen werden ,spätestens bei den LW 2023. Einer von euren Svp Abgängern hat ja selbst gesagt,wenn ihr weiter so "teppat" seid dann sinkt ihr 2023 bei den LW unter 30%, das wäre gut für Südtirol!

Bild des Benutzers Luca Marcon
Luca Marcon 23.09.2022, 21:23

«Damit haben Sie aber machen potenziellen italienischen SVP-Wähler vor den Kopf gestoßen?»
«...potenziellen italienischen SVP-Wähler»? Non si dovrebbe mai votare per un partito che non ti permette di candidarti perché non sei del gruppo etnolinguistico di suo gradimento. Anche questa dovrebbe essere «eine rote Linie, die nicht überschritten werden darf». Poi, come diceva spesso Victor Hugo «C'è gente che pagherebbe per vendersi».

Bild des Benutzers Dietmar Nußbaumer
Dietmar Nußbaumer 23.09.2022, 21:43

Lange genug hat die Partei gezögert, sich zu positionieren. Wenn sie ihre Vergangenheit ernst nimmt, kann sie gar nicht mit einem MSI-Ableger zusammenarbeiten. Was würde da wohl ein Kanonikus Michael Gamper dazu sagen?

Bild des Benutzers Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 23.09.2022, 23:37

Die "Dolomiten" haben den Meloni-Brief genüsslich veröffentlicht und der Meloni sogar noch attestiert, dass er in "tadellosem Deutsch" geschrieben sei. Die Grammatikfehler der Frau Meloni bzw. ihres Übersetzers haben die "Dolomiten" entweder wissentlich oder unwissentlich übersehen, was angesichts der katastrophalen Grammatikkenntnisse mancher "Dolomiten"-Redakteure durchaus möglich wäre. Es muss also nicht immer böse Absicht sein, sondern es kann auch Unfähigkeit sein.

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