Advertisement

Integration

„Ich fühle mich als Südtiroler“

Bringt Migration tatsächlich vor allem Probleme mit sich? Zauheb Sardar, Kalterer mit pakistanischen Wurzeln, ist eines der vielen Beispiele für gelungene Integration.
Advertisement

Liebe/r Leser/in,

wieviel ist Ihnen unabhängiger Journalismus wert?

Dieser Artikel befindet sich im Salto-Archiv und ist nur für Abonnenten und Spender zugänglich.
Unterstützen Sie salto.bz und erhalten Sie Zugang auf über 5 Jahre kritischen Journalismus!
Sie besitzen noch kein salto.bz-Abo?

Mit (ab) einem Mini-Abo von 12 Euro für ein Jahr erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln auf salto.bz. Wählen Sie jetzt Ihr Abo!

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede weitere finanzielle Unterstützung. Ihre Spendenbereitschaft hilft uns, auch weiterhin unabhängig bleiben zu können und die laufenden Kosten und notwendigen Investitionen zu tragen.

Jetzt ein Abo abschließen!

Sollten Sie bereits ein Abo auf salto.bz abgeschlossen haben, aber über keinen Zugang verfügen, melden Sie sich bitte einfach unter info@salto.bz

Redaktionelle Artikel, die auf salto.bz erschienen und vor 6 Monaten online gegangen sind, sind ab sofort kostenpflichtig. Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!

Sind Sie bereits salto.bz-Abonnent? Melden Sie sich bitte unter info@salto.bz

Advertisement

Bitte melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Kommentare

Bild des Benutzers Harald Knoflach
was ich immer lustig finde, ist, dass von "nicht betroffenen" so liebend gerne das sterotyp von der "weltoffenen, toleranten" stadt und der "xenophoben, rückständigen" provinz strapaziert wird, und dann kommt regelmäßig ein direkt betroffener und zerlegt diese stereotyp. "Die Menschen in der Südtiroler Hauptstadt empfindet er seit jeher als tendenziell verschlossener." Zauheb wird in Kaltern gut aufgenommen, er geht in die Grundschule, spielt mit den einheimischen Kindern und lernt von ihnen.
Bild des Benutzers Oliver H.
Eine kleine Anekdote: Vor rund einem Jahr habe ich in einer Dorfbar ein paar Bier getrunken und jemand äußerte sich ausländerfeindlich. Ich fragte ihn, wie er es denn mit ... halte - einem jungen Ausländer der in der Dorffußballmannschaft spielt - worauf er entgegnete: "Ach der! Der ist für mich kein Ausländer." Oft verbrigt sich hinter vermeintlichem Ausländerhass nur eine Projektionsfläche für diffuse persönliche und existentielle Ängste. "... nimmt mir die Arbeit; ... belastet die öffentlichen Haushalte; ... kann sich mehr Kinder leisten als ich; ... " Einigen Einheimischen würde es auch mal gut tun, einige Zeit im Ausland zu verbringen. Viele Probleme können einfach gelöst werden, indem man das Gespräch sucht. Ausländer sind oft Impfverweigerer, nicht aus ideologischen Gründen, sondern weil sie die verbeamteten Briefe nicht verstehen. Ein guter Hygienechef sucht dann das Gespräch, ein schlechter Hygienechef schickt sofort die Verwaltungsstrafe... Selbst erlebt im Pustertal.
Bild des Benutzers Martin B.
Guter Artikel, gute Kommentare. Einwanderer mit Familie, die auf dem Land mit nicht allzuwenig Kontaktfreudigkeit leben, sind fast immer die guten schönen Beispiele. Familie gibt den Vätern eine Verantwortung, die sich regelmäßig positiv auswirkt. Hoffentlich gut gehen auch die Immigration von "echten Flüchtlingen" aus, wenn sie von Privaten engagiert aufgenommen werden: siehe http://derstandard.at/2000006376233/Fluechtlingen-sein-Zuhause-geben Junge Männer ohne Anhang bzw. Verpflichtungen oder bei kriminellen Hintergrund, welche sich vorwiegend in den Städten zu Banden zusammenschlagen, verursachen zumeist alle Probleme, über die diskutiert wird (eben auch im Land - oder Italien Geborene, nur der Deutlichkeit halber). Hier muss angesetzt und diskutiert werden, statt den reflexartigen "Ausländer raus" Parolen.
Advertisement