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Energie

Bozner Kraftwerk

Zwei Volksbefragungen, ein jahrelanger Streit zwischen den Gemeinden und am Ende ein Privater, der die Konzession für das Kraftwerk am Rambach bekommt.
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Kommentare

Bild des Benutzers Martin Daniel

Das Ende der Rambach-Story birgt ein geballtes Stück Zynismus der Geschichte. Der Rambach ist einer der letzten unberührten Wasserläufe Südtirols und wurde auf Schweizer Seite erst in den letzten Jahren renaturiert.
Der im Nationalpark liegende Fluss konnte nur dank des Übergangs der Zuständigkeit auf das Land zum konkreten Objekt der Begierde werden. Umweltschützer haben mit viel Einsatz versucht, den Rambach vor den Eingriffen der Stromgewinnung dieseits der Grenze zu retten, aber in den Volksabstimmungen in Mals und Taufers i.M. sprach sich jeweils eine knappe bzw. sehr knappe Mehrheit (18 Stimmen!) für den Bau eines Kraftwerks aus. Schlagendes Argument waren dabei die in Aussicht gestellten lukrativen Stromeinnahmen für die Gemeindehaushalte. Nun, nachdem ebendiese Gemeinden (über das Vehikel der Konsortial GmbH oder direkt wie im Falle Glurns) die Sache durch Schlamperei versemmelt haben (Frist verpasst, Projekt in Bannzone geplant), sichert sich ein ortsfremder Privater den Zuschlag und die versprochenen Gewinne für die Allgemeinheit gehen zusammen mit der Wertschöpfung für die Peripherie den Bach hinunter. Eigentlich müsste der Rambach gemeinsam mit den gelackmeierten Bürgern der betreffenden Gemeinden deren Verwalter auf Schadenersatz klagen. Aber beide haben, aus unterschiedlichen Gründen, kein Klagerecht. Trotzdem sagt es etwas aus, dass die BM von Taufers und Glurns für die RAI in der Sache nicht zu erreichen waren.

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