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Verkehr

Kleines Rädchen im großen Getriebe

Aus Sicht der EU ist die Strecke zwischen München und Verona ein Knackpunkt für mehr Güter auf Schienen und der Brenner Basis Tunnel wesentlich dafür.
Von
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Anna Luther07.03.2022
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Kommentare

Bild des Benutzers Josef Fulterer
Josef Fulterer 08.03.2022, 06:51

Die Brennerbahnlinie hat nach der Gründerzeit den Personen- und Güterverkehr, für rund 50 Jahre recht ordentlich gelöst. Die staatlichen Eisenbahnverwaltungen haben danach die Zukunft leider verschlafen. Den Wünschen der Kunden wurden mit der hintergründigen Ansicht begegnet: "Vorsicht, das könnte Mehrarbeit bedeuten."
Statt zügig auf den Ausbau 4spuriger Geleise hinzuarbeiten, für den schnelleren Personen- und für den aus technischen Gründen langsamer fahrenden Güterverkehr, wurde mit 2spurigen Lösungen am Schienenetz geflickt und die Schaffung von mindestens 1 Containerbahnhof für Südtirol verträumt. Auch die Umrüstung auf Container, die in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts im Schiffsverkehr, nur ein paar Jahre gebraucht hat, wurde verschlafen.
Der Güterverkehr wurde "bis auf die nicht vermeidbaren Ausnahmen," der Brennerautobahn aufgezwungen, die deswegen ihre Kapazitätsgrenze bereits überschritten hat.
Mit der Eisenbahn können 2 Lokomotivführer über 500 Tonnen Nutzlast bewegen. Beim LKW Sattelzug sind es maximal 25 Tonnen und trotzdem schafft er es, die Ware verlässlicher pünktlicher und kostengünstiger abzuliefern. Obwohl er mit verschleißenden Gummirädern, Dieseltreibstoff auf steileren Strecken unterwegs ist.

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