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Andrea und “Adi”

Der Bozner Gemeinderat Andrea Bonazza posiert mit einem als Adolf Hitler Maskierten und widmet das Foto seiner Lieblings-Eishockeymannschaft.
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Kommentare

Bild des Benutzers kurt duschek
kurt duschek 04.01.2019, 10:53

....400 Personen gefällt das Foto, mir auf jeden Fall nicht!

Bild des Benutzers Peter Lustig
Peter Lustig 04.01.2019, 11:08

"Große" Leute brauchen, große Bühnen und jemanden der mit dem Scheinwerfer ständig auf sie scheint. Toll Salto.

Manche Leute sollten sich das genau anschauen und dann nochmal darüber nachdenken, wen oder was sie als rechts, rassistisch, fremdenfeindlich, nationalistisch etc. bezeichnen.

Bonazza kann man reinen Gewissens als rechts bezeichnen und kritisieren. Bevor man normale Leute als rechtslastig diffamiert, sollte man sich diesen Post von Bonazza anschauen und nochmal nachdenken.

Nicht normalen, konservativ eingestellte Leuten gilt es die Stirn zu bieten, sondern Leuten wie Bonazza.

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Servus Leute 04.01.2019, 14:53

Bonazza ist nicht nur rechts, sondern faschistisch (in Österreich würde sowas wohl unter Wiederbetätigung fallen, Italien hat diesbezüglich leider nur ein zahnloses, dehnbares Gesetz).
Es gibt aber auch genug Rechtslastige, die nicht fachistisch sind, einige davon einfach rechts, andere rechtsextrem.
Auch diesen gilt es, die Stirn zu bieten.
Wenn man erst bei Leuten wie Bonazza beginnt, ist es zu spät.

Servus, mich würde interessieren wo du da die Grenze ziehst.

Es gibt schließlich sogar Leute die die CSU als Partei ansehen, die es zu bekämpfen gilt, weil sie angeblich zu weit rechts sei. Ich halte solche Sichtweisen für Unfug, weil das nur dazu führt, dass man unnötigen Gegenwind bekommt.
Wenn jemand nämlich die CasaPound kritisiert, wird die breite Zivilgesellschaft zustimmen. Wenn man aber neben der CasaPound auch normale, völlig legitime Bewegungen oder Parteien kritisiert, wird die Zustimmung naturgemäß kleiner werden.

Bild des Benutzers Servus Leute
Servus Leute 04.01.2019, 15:36

die CSU als Partei ist völlig legitim, es gibt in der CSU aber Exponenten, die sich jenseits der vom Grundgesetz vorgegebenen Rechte begeben, und da ist Kritik angebracht. Der deutsche Innenminister ist so ein Fall, und wenn man die (auch die konservative!) deutsche Presselandschaft beobachtet, werden da klare Trennlinien gefunden.
So ein Fall ist ist die FPÖ: als Partei legitim, doch die täglichen Einzelfälle von rechtsextremen Äußerungen, zB

https://fpoefails.org/2018/12/29/gottfried-waldhaeusl-der-ns-sprachtaeter/

der italienische Innenminister ist auch so einer, der ständig die Grenzen überschreitet, wissentlich willentlich, und ein Calderoli mit seinen primitiven Aussagen erst recht: morgen wird Mister C. als Taufpate der Koalition nach Bozen kommen, irgendwo grauslich.

es ist auch legitim solche Dinge aufzuzeigen. Der Fall Landbauer in der FPÖ ist so ein Beispiel.
Das sind dann konkrete und berechtigte Arten, um auf NoGos hinzuweisen.

Mein Appell richtet sich nicht gegen solche berechtigte Formen der Kritik, sondern gegen die pauschale Verwendung der "Rechtskeule". Das passiert leider immer wieder, z.B. wenn jemand die aktuelle Politik in der Flüchtlingsfrage kritisiert oder auch beim Thema EU. Auch hier auf salto kann man das beobachten.

Bild des Benutzers Servus Leute
Servus Leute 04.01.2019, 23:43

die Einordnung "rechts" ist keine Keule, sie sollte zur Ehrlichkeit der Debatte gehören. Mehr zu rechts, rechtslastig, rechtsextrem: siehe oben.
Die pauschale Verwendung ist ein Problem und meist ein Zeichen oberflächlicher Wahrnehmung wie Formulierung, zeigt sich aber in der ebenso pauschalen Einordnung als Links oder Grün ... Links wird vielfach als Schimpfwort verwendet, Grün erst recht. Von rechter Seite wird immer wieder jedes liberale Gedankengut als "links" beschimpft, wer Menschenrechte und Flüchltingsrechte verteidigt, ist linksgrün. Du selbst bist ja auch nicht zimperlich mit der Pauschalisierung.

Ich sehe das etwas anders. Wenn man etwas als "rechts" bezeichnet, sind die ersten Assoziationen nicht Konservatismus, tradierte Werte oder klassischer Wirtschaftsliberalismus. Es entstehen eher Assoziationen zu Hitler, Mussolini etc.

Bei "links" hingegen denken die Leute nicht sofort an Stalinismus.
Hier herrscht mMn ein klares Ungleichgewicht.

Insofern wäre eine Rehabilitation des Begriffes "rechts" sicher wünschenswert. Doch leider fehlt derzeit da die Differenzierung.

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 05.01.2019, 07:56

Daher gibt es auch die Einordnung Mitte-rechts oder Mitte-links.

Bild des Benutzers Servus Leute
Servus Leute 05.01.2019, 08:47

Die Assoziationen ... 1. weiss ich nicht was "die Leute" denken, ich kenne auch keine ernst zu nehmende Studie darüber.
2. sind Assoziaitionen kein Argument, dann kann man nie mehr "rechts" sagen, weil "die Leute" Hitler denken?
Wenn die Differenzierung fehlt, dann bitte Differenzierung betreiben - auch wenn Oliver H. über links schreibt.

Nachdem sich heute Parteien wie die Lega als mitte-rechts bezeichnen und die Medien dies auch so übernommen haben, ist es nicht unlogisch, dass der Begriff der Mitte weiter rechts verortet wird. Somit ist im Sprachgebrauch mittlerweile "rechts" als "rechter als die neue Mitte" gemeint, was zwangsläufig über traditionelle Wirtschaftsfreundlichkeit und Wertkonservatismus hinausgeht. Sich als "freiheitlich" bezeichnende Parteien sind tendenziell rechtspopulistische geworden. Traditionell wertkonservative wie die CSU fallen durch Nachaffen rechter Parolen auf, wobei sich wertkonservativ nicht mehr zuverlässigerweise auf Verfassung und Menschenrechte bezieht, sondern Kreuze in Beamtenstuben auch gegen die Kritik der Kirchen durchgedrückt werden. Die Mitte hat sich kampflos ihres Adjektivs berauben lassen. Es gibt auch keine "rechten" Vertreter mehr, in deren Antimigrations-Argumentation empathische Christlichkeit stets unzweifelhaft durchklingt. Die Koalition zwischen SVP und Lega wird auch in Südtirol die Definition von "Mitte" ändern. Somit stimmt die These schon: "rechts" ist heute ziemlich weit rechts.

Bild des Benutzers Servus Leute
Servus Leute 05.01.2019, 09:19

wenn man die Eigendefinition der Parteien übernimmt, ist was falsch.
Pöder war ja auch "mitte", sagte er.

Bild des Benutzers Massimo Mollica
Massimo Mollica 05.01.2019, 11:41

Bonazza chi? Se SALTO non lo avesse nominato non avrei saputo nemmeno del fatto successo! Non essendo poi nemmno su Facebook le probabilità erano ancora meno. Comunque morale di questa storia: tempi duri per chi a destra non è SALVINI!

Meine Lieben, wäre es nicht doch besser gewesen, diesen pubertierenden Schwachkopf als das zu behandeln was er ist:
un eterno moccioso che si diverte a sparare le sue scoregge puzzolenti e si gasa quando noi ci scandalizziamo.
Ma cosa pretendete da un comodino al quale è stato asportasto il cervello?
Lasciatelo perdere o meglio, per dirla con Karl Valentin:
"Nicht einmal ignorieren" und die Kacke wird von den Schmeißfliegen beseitigt werden

hm, das blöde ist nur, wenn wir ihn einfach ignorieren, dass das andere eben nicht tun und das toll finden und die Art und Weise eben einfach "normal" wird, dass man sich immer wieder an den guten netten Herrn Adolf erinnert, der ja so nett war und die Autobahnen gebaut hat!
"nett" wäre, wenn der Bonazza mal "symbolisch" eins auf die Schnauze kriegen würde. Der HCB hat ja mal den Anfang gemacht.

Bild des Benutzers Ralph Kunze
Ralph Kunze 05.01.2019, 19:31

Was lässt ihr euch von einem Faschisten voller Komplexe treiben?
Ignoriert ihn doch einfach und blickt durch ihn durch, als ob er Luft wäre.
Ist er auch, nur braune, stinkende.

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