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Sozialberufe

Die Gefahr des Pflexit

Die Geschäftsführerin des Landesverband der Sozialberufe Marta von Wohlgemuth über das Urteil von Belluno und den steigenden Druck auf Pflege - und Sozialfachkräfte.
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Kommentare

Bild des Benutzers Werner Alessandri
Werner Alessandri 25.03.2021, 14:47

Ganz so wie im Artikel dargestellt ist die Situation der Krankenpfleger in Belluno nicht. Dieser Artikel auf 'Südtirol News' gibt die tatsächliche Lage ganz gut wieder:
https://www.suedtirolnews.it/italien/harte-massnahme-zwangsurlaub-fuer-i...

Bild des Benutzers Luis Spath
Luis Spath 25.03.2021, 15:45

Wenn man den Artikel auf "Südtirol-news" liest, stellt sich die Sachlage in der Substanz, in der Kernaussage, nämlich dem möglichen Verlust des Arbeitsplatzes, deutlich anders dar als in den von anderen Medien (Rai Südtirol, Dolomiten, salto...) verbreiteten Nachrichten. Ja, eigentlich ist es das komplette Gegenteil. Dort möglicher Verlust des Arbeitsplatzes wegen Nichtimpfens, hier unbegründete Angst vor möglicher Entlassung.
Was stimmt jetzt wirklich? Ich weiß es nicht. Ich bin aber der Meinung, dass man sich auf den Wahrheitsgehalt der Nachrichten zumindest in öffentlich-rechtlichen Medien verlassen können müsste.
Es ist dies vielleicht ein Paradebeispiel dafür, wie Nachrichten zustande kommen. Greift ein Medium nur eine irgendwo veröffentlichte Nachricht auf (z.B. einer Nachrichtenagentur oder einer anderen Zeitung) und gibt diese ungeprüft weiter, oder bemüht man sich - angesichts der Bedeutung und Tragweite eines Ereignisses - der Sache selbst auf den Grund zu gehen und auf Primärquellen zurückzugreifen?
Sowas darf sich dann Qualitätsjournalismus nennen.
Vielleicht bemüht sich auch die "Redaktion" von Salto, dem hier aufgezeigten Widerspruch nachzugehen.

Bild des Benutzers Werner Alessandri
Werner Alessandri 25.03.2021, 16:17

Ansonsten kann ich Ihnen voll und ganz zustimmen.
Auf Nachrichten solcher Tragweite muss man sich verlassen können!
Es soll ja nicht der Verdacht aufkommen, dass absichtlich Ängste geschürt werden...

Bild des Benutzers Klemens Riegler
Klemens Riegler 29.03.2021, 22:47

Es ist ein leidiges Thema. Die Gerichte werden wohl erst in zehn Jahren Anzeigen, Urteile, Rekurse usw. abgearbeitet haben. Und zumal jedes Urteil und Schriftstück Interpretationen zulässt und es auf der einen wie auf der anderen Seite wieder Präzedenzfälle geben wird, bleibt wohl nur der Appell an die Vernunft. Und wenn das nicht reicht, wird es wohl radikal kommen müssen. Auch mit dem Risiko vor Gericht (... in dritter Instanz) nicht recht zu bekommen. Auch das Inail dürfte Covid19-Erkrankungen beim Impfverweigerung vielleicht nicht mehr als "Arbeitsunfall" betrachten oder sogar Mitschuldige mit Regress suchen. Ganz abgesehen von Klagen eventuell Geschädigter. Justiz kann bekanntlich sehr verrückt (und teuer) sein.
p.s. Kaum jemand aus der Pflegebranche dürfte derzeit Lust auf Straße haben ... dort liegen die Jobs derzeit nicht grad herum. Oder umgekehrt: einen sichereren (wenn auch zachen) Arbeitsplatz gibt es derzeit und auch in Zukunft nicht. Eine Impfung ist diesbezüglich garantiert das allerkleinste Übel. Speziell jetzt, nachdem klar ist, dass sie zumindest keine Schäden verursacht. Ob sie wirkt wie versprochen, werden wir eh erst in einigen Monaten wirklich wissen.

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