Feuernacht
hh
Advertisement
Advertisement
Salto Gespräch

Separare intenzioni e conseguenze

Lo storico Leopold Steurer spiega perché è semplicistico evidenziare la consequenzialità tra Feuernacht e avvio del processo autonomistico. "Gli obiettivi erano altri".
Von
Bild des Benutzers Fabio Gobbato
Fabio Gobbato13.06.2021
Advertisement
Salto Plus

Liebe/r Leser/in,

dieser Artikel befindet sich im salto.archiv!

Abonniere salto.bz und erhalte den vollen Zugang auf etablierten kritischen Journalismus.

Wir arbeiten hart für eine informierte Gesellschaft und müssen diese Leistung finanziell stemmen. Unsere redaktionellen Inhalte wollen wir noch mehr wertschätzen und führen einen neuen Salto-Standard ein.

Redaktionelle Artikel wandern einen Monat nach Veröffentlichung ins salto.archiv. Seit 1.1.2019 ist das Archiv nur mehr unseren Abonnenten zugänglich.

Wir hoffen auf dein Verständnis
Salto.bz

Abo holen

Bereits abonniert? Einfach einloggen!

Advertisement
Advertisement

Kommentare

Bild des Benutzers Hans Knapp
Hans Knapp 13.06.2021, 10:24

Danke Poldi für deine tiefschürfende Analyse!

Bild des Benutzers Quo Vadis Südtirol
Quo Vadis Südtirol 13.06.2021, 10:52

Der Steurer als objektiver Historiker? Waghalsige These...

Bild des Benutzers Gregor Marini
Gregor Marini 13.06.2021, 16:17

Leopold Steurer è uno dei pochi per il quale il titolo "storico" e molto di più che una pura definizione di professione. Da sempre è uno che lotta con intelligenza e competenza contro una visione seplificatoria della storia di questo paese.
Ci fossero più studiosi del suo calibro, forse anche l'insegnamento nelle scuole e nelle università sarebbe diverso.
Ogni volta che leggo o sento qualcosa di suo, mi rendo conto quanto sia importante capire veramente le cose e metterle in relazione col mondo in cui viviamo!
Da sempre tutti vogliamo sapere dove stiamo andando ... ma questo sarà possibile solo se ci rendiamo conto da dove veniamo.

Bild des Benutzers Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 13.06.2021, 16:24

Der Poldi mag vielleicht als Historiker manchmal objektiv sein, als Politiker - und hier spricht er rein als Politiker - ist er es niemals. In einer liberal-demokratischen Gesellschaft muss man auch Menschen wie diesen Leopold Steurer zu Wort kommen lassen. Man muss ihnen aber nicht alles glauben.

Bild des Benutzers Servus Leute
Servus Leute 13.06.2021, 17:30

wobei natürlich die rechten Ideologen die richtigen sind, um das zu beurteilen.

Bild des Benutzers Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 13.06.2021, 22:30

Um etwa relativ objektiv zu beurteilen, sollte man nicht ideologisch verblendet sein, und zwar weder rechts noch links. Der Poldi ist ideologisch links verblendet, das darf er durchaus sein, aber es schadet seiner Glaubwürdigkeit als Historiker. Ich erlaube mir dieses Urteil, da ich weder von linken noch von rechten Ideologien etwas halte und mich mehr um gesunden Hausverstand bemühe.

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 14.06.2021, 07:23

Herr Staffler, die Kritik der "ideologischen Verblendung" aus Ihrem Munde...

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 13.06.2021, 18:33

»Se i terroristi con la Feuernacht volevano arrivare a una guerra di liberazione partigiana che portasse a un plebiscito e non volevano in alcun modo il dialogo con lo stato coloniale italiano, come può essere dato a loro il merito della nascita di un organismo non paritario che ufficializzava la questione sudtirolese come una questione interna all’Italia?«

Mi sembra una considerazione illogica. Possono benissimo aver fallito nell'intento di arrivare a una guerra di liberazione e, anche involontariamente, aver contribuito alla nascita della Commissione. Una cosa mi pare non escluda l'altra, nonostante le intenzioni.

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 13.06.2021, 18:38

«Fortunatamente il piano fallì perché altrimenti avremmo avuto una situazione come quella di Cipro e dell’Algeria.»

«Bisogna ricordare che il 1960 è stato l’anno in cui in Africa 18 Stati hanno raggiunto l’indipendenza.»

Mi piacerebbe sapere se Steurer ritenga una sfortuna che l'Algeria e gli altri Stati africani abbiano ottenuto l'indipendenza e in caso contrario perché la liberazione dal colonialismo sia positiva in Algeria e in Sudtirolo no. Soprattutto se è convinto che

«il 95% dei sudtirolesi avrebbe votato a favore del ritorno all’Austria se ci fosse stato un plebiscito.»

Bild des Benutzers Quo Vadis Südtirol
Quo Vadis Südtirol 13.06.2021, 18:47

Genau! Der Beweis der mangeldenden Objektivität des Herrn Steurer. Er interpretiert die Geschichte durch seine ideologische Brille.

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 14.06.2021, 07:21

Ist Ihnen Viktoria Stadlmayr ein Begriff? Selbst sie schrieb in einem Memorandum, dass die 19-Kommission ein Sieg Italiens war und, dass die Attentate eigentlich kontraproduktiv gewesen sind.

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 14.06.2021, 08:08

Und das hat was genau mit dem zu tun, was ich gesagt/geschrieben habe?

Mal davon abgesehen, dass auch Frau Stadlmay[e]r nur ihren (wenngleich privilegierten) Standpunkt wiedergibt.

Auch Christoph Franceschini und Hans Karl Peterlini sehen die Angelegenheit bzgl. der Attentate meines Wissens differenzierter bzw. weniger eindeutig, und sie dürften Frau Stadlmayer doch kennen.

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 14.06.2021, 10:44

Wie Sie unschwer erkennen können, habe ich auf den Kommentar von Quo vadis Südtirol geantwortet.

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 14.06.2021, 10:51

Man kann eher davon ausgehen, dass Stadlmayr mehr und direkten Einblick in die damaligen Vorgänge hatte als Franceschini und Peterlini, die ich im Übrigen schätze.
Die Tatsache, dass Sie ihre Einschätzung in einem lange Zeit geheimen Memorandum niederschrieb, sagt einiges über den Wahrheitsgehalt aus. Das hat nichts mehr mit persönlicher Einschätzung zu tun und ideologisch verblendet war Stadlmayr sicher nicht. Auch Rolf Steininger kommt nebenbei zu diesem Schluss.

Bild des Benutzers a richter
a richter 13.06.2021, 21:15

“Fortunatamente il piano falli perche altrimenti avremo avuto una situzione come quella di Cipro e dell Algeria”

Her Steurer hat Recht. Machen wir uns nichts vor. Ethnische Saeuberungen waeren die Folge gewesen. Bis noch in den 80 Jahren war der Traum des “hinunterschwaenzen der Etsch entlang” der italienischen Neuankoemmlinge in aller Munde

Und das ist es vor was die Mehrheit der “Italiener “ im Lande im Unterbewusstsein Angst hat.
Freistaat Suedtirol macht wenig Sinn.

Ein Kollateralschaden der Bombenjahre

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 13.06.2021, 21:57

Was Sie alles wissen… mit so viel Kaffeesudleserei kann ich natürlich nicht mithalten.

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 14.06.2021, 07:19

Na ja, das in Südtiroler rechten Kreisen bis in die 2000 Jahre recht beliebte "Ab in den Süden" drückt schon gut aus, was A. Richter meint. Da muss man nicht Kaffeesud lesen. Es reichte die Kommentarspalten auf der Homepage des SSB zu lesen.

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 14.06.2021, 07:57

Das mag schon alles sein, deswegen wissen wir trotzdem nicht, was passiert wäre, wenn die Geschichte anders verlaufen wäre. Aber gut, dass es Herr Richter weiß, genauso wie er die Psyche der 'Italiener:innen an sich' genau kennt.

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 14.06.2021, 10:43

Weshalb glauben Sie schrieb Viktoria Stadlmayr, dass die Attentate kontraproduktiv waren?

Bild des Benutzers a richter
a richter 14.06.2021, 12:05

#Manfred Klotz

Die Viktoria war intelligent genug um zu verstehen das mit den verlorenen Krieg der Bombenjahren eine Rückkehr zu Österreich oder der Freistaat endgültig verloren war. In diesem Sinne waren die Bombenjahre ein Fehler.

Es lebe die Autonomie und wir sollen uns diese unsere gemeinsame Werte von ewiggestrige nicht verübeln lassen

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 14.06.2021, 12:48

»der Freistaat endgültig verloren war«

Eine Glaskugel haben Sie auch noch? Oder rufen wir gleich das Ende der Geschichte aus?

Bild des Benutzers a richter
a richter 14.06.2021, 11:55

Vorbeugen ist besser als nachher weinen

Es wurde die bestmögliche Lösung gefunden. Seien wir alle froh

Bosnien ist eigentlich nicht weit entfernt

Bild des Benutzers a richter
a richter 14.06.2021, 08:05

# Pervasion
Ich kann ihr Wissen nicht beurteile aber wenn sie wie die Mehrzahl der Südtiroler eher schlecht italienisch sprechen (gilt natürlich such für die Italiener mit deutsch) und sie aus dem Schulsystem kommen wo Trennung das Mantra ist (vergessen wir nicht den guten Zelger), Kontakte zwischen den Sprachgruppen gering sind (ausser Beruflich in grösseren Städten) frage mich was sie Wissen von der 2. ethnische Gruppe in Suedtirol?

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 14.06.2021, 08:14

Da haben Sie mich bissi fasch eingeschätzt. Ich will Ihnen ja nicht Ihre Gewissheiten und/oder Vorurteile nehmen — doch lesen Sie vielleicht meine obigen, auf Italienisch verfassten Kommentare und überlegen Sie einfach, ob ich schlecht Italienisch beherrsche.

Obwohl ich quasi zweisprachig aufgewachsen bin, befähigt mich das (anders als Sie) nicht zu einer kollektiven Psychoanalyse einer diversen und heterogenen Sprachgemeinschaft.

Bild des Benutzers a richter
a richter 14.06.2021, 12:30

So heterogen und divers wie sie sagen ist die italienische Sprachgemeinschaft doch auch nicht.
Denken sie an die Wahlen in den 90 Jahren wo massiv MSI gewählt wurde oder an das Referendum zum Sieges/Friedensplatz.
Wie würde ein Referendum heute ausgehen?
Ich glaube sie meinen es gut aber Sie leben in einer Seifenblase

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 14.06.2021, 12:39

Okay, dann lebe ich in einer Seifenblase, in der nicht alle 'Italiener:innen' Faschist:innen sind. Und das tue ich gerne.

Bild des Benutzers a richter
a richter 14.06.2021, 13:05

ok ich auch aber dazu noch keine verkappten Nationalsozialisten:innen

Leider ist die Diskussion ist in einem toten Geleis gelanden.

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 14.06.2021, 13:25

Wer wären denn die verkappten Nationalsozialist:innen?

Advertisement
Advertisement
Advertisement