christian_breunig
Manuel Weger
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salto Gespräch

Über das Leben und die Liebe lernen

Der Geistliche Christian Breunig über die Krise der Kirche, den Umgang mit Homosexuellen und Missbrauchsfällen, interne Reformbestrebungen und den Glauben an Erneuerung.
Di
Ritratto di Julian Mayr
Julian Mayr04.04.2021
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Ritratto di Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 4 Aprile, 2021 - 12:08

Missbrauchsfälle:Auflärung-NULL weiterhin Vertuschung. Homosexuelle-Lesben und Co. Verblödelung hoch drei mit Segen ,oder nicht usw. Die katholische Kirche wiederspricht sich in sich selbst:VERLOGENES "PACK"

Ritratto di gorgias
gorgias 4 Aprile, 2021 - 12:47

Und Sie glauben es wäre weniger verlogen wenn sich die Kirche sich für die Homosexualität aussprechen würde, obwohl diese in der Heiligen Schrift sowohl im Alten als auch im Neuen Testament ausdrücklich verurteilt wird.

Nebenbei glauben Sie Sie machen Homosexuellen einen Gefallen wenn Sie diese mit Pädophilen im Zusammenhang bringen?

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 4 Aprile, 2021 - 15:38

Laut Aussagen eines mir bekannten Theologen gibt es keine Stellungnahmen von Jesus zur gleichgeschlechtlichen Liebe; weder positiv noch negativ. Findet man in keinem Evangelium.
Wer dagegen in seinen Briefen gegen die Homosexualität und Pädophilie wettert ist der homophobe Paulus, der Jesus nie begegnet war. Er konnte die damals von den Griechen gelebte Knabenliebe nicht akzeptieren.

Ritratto di gorgias
gorgias 4 Aprile, 2021 - 19:29

Richtig! Und die Paulusbriefe gehören zum biblischen Kanon.

Und Jesus war jemand der die sozialen Normen seiner Zeit hinterfragte und da er nicht sich gegen die damalige Auffassung zur Homosexualität sich äußerte ist es naheliegend dass er ihnen stillschweigend zustimmte.

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 4 Aprile, 2021 - 20:20

Schön ! ... so könnte es wohl tatsächlich gewesen sein. Verurteilt hätte er sie ganz sicher nicht.

Ritratto di gorgias
gorgias 5 Aprile, 2021 - 06:49

Jesus hat sich ausdrücklich gegen jene Regeln aus der jüdischen Tradition gestellt die er für falsch hielt. Bei Homosexualität hat er es nicht getan weil der denen zustimmte. Die Paulusbriefe die zum Kanon gehören haben diese bestätigt.
Dass man heutzutage von der katholischen Kirche verlangt diese Praxis gutheißen zeigt wie weit man von der Kenntnis der Religion entfernt ist.

Peter Gasser 5 Aprile, 2021 - 07:47

Die Kirche hat sich im Laufe der Jahrtausende in vielen Dingen gewandelt; dass sie es hierbei nicht vermag, hat augenscheinlich wohl andere, (haus)eigene Gründe.

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 5 Aprile, 2021 - 08:35

@Gorgias
Sind Sie irgendwo in den letzten Jahrhunderten hängen geblieben? Homosexualität ist keine Praxis, die man anwenden kann oder nicht! Homosexualität ist Liebe und Leben, das Zölibat ist eine Praxis.

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 5 Aprile, 2021 - 09:09

Die Kirche hat Hexen verbrannt, obwohl in der Bibel nirgends was davon steht. Da könnte sie auch Homosexuelle segnen, obwohl im Evangelium nichts davon steht.

Ritratto di gorgias
gorgias 5 Aprile, 2021 - 12:35

Diese Logik verschleiert dass in der Bibel genug steht das dagegen spricht.

Peter Gasser 5 Aprile, 2021 - 12:52

Homosexualität ist keine Praxis, und die Bibel spricht von Liebe für alles Leben, in all seinen Facetten.

Ritratto di gorgias
gorgias 5 Aprile, 2021 - 15:48

Römer 1,26-27

Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen;
ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.

Peter Gasser 5 Aprile, 2021 - 16:27

Ja und? ... ein *Gleichnis* für eine altsteinzeitliche Sippe; heute kennen wir die natürlichen, da medizinisch-biologischen Gründe der Homosexualität.
Sie wollen hier doch nicht in Ihrer hohen Funktion öffentlich diskriminierend die Homosexualität als „widernatürliche Praxis“ brandmarken - anonym natürlich, und Salto schweigt dazu...
(zudem: wenn Sie die Bibel wörtlich nehmen: Adam und Eva waren die ersten Menschen und zeugten Kinder... und wie ging es dann weiter? Vater mit Tochter oder Mutter mit Sohn oder Schwester mit Bruder... ohne „Unzucht“ ging da - wörtlich genommen - nichts mehr... dasselbe nach der Sintflut wieder: aus 1er Familie...)

Ritratto di gorgias
gorgias 5 Aprile, 2021 - 17:02

Wieso altsteinzeitlich? Die neolithische Revolution war vor ca. 12000 Jahren und die Paulusbriefe sind aus dem ersten Jahrhundert.

Sie sollten sich besser überlegen was für eine Beziehung Sie zur Bibel haben.
Zuerst nehmen Sie Sie her um Ihre Position zu untermauern und wenn Sie draufkommen, dass Sie nicht das hergibt, was Sie sich wünschen, starten Sie einen Veriss. Warum nehmen Sie diese überhaupt um Ihre persönlichen Moralvorstellungen zu belegen um Sie dann wieder als primitiv und veraltet abzuwerten?

Auf Ihre Unterstellungen gehe ich weiter nicht ein, sollen Sie doch nur davon ablenken dass Sie sich mit dieser nicht ernsthaft befasst haben.

Peter Gasser 5 Aprile, 2021 - 17:21

Hier etwas Tiefergreifendes als Ergänzung Ihrer weitgehend kontextfreien Zitierung:
https://www.moehrenzahn.de/Homosexualitaet-im-Roemerbrief-eine-Hilfestel...
Welche Beziehung haben Sie denn zur Bibel?

Ritratto di gorgias
gorgias 5 Aprile, 2021 - 17:55

Könnten doch alle so gut schnellgoogeln und Querlesen wie Sie.

Am besten Sie schicken den Link an die Glaubenskongregation oder an die Kathekismuskommision damit man das bei der Verfassung der nächsten Ausgabe berücksichtigen kann.

Denn so wie ich Sie kenne haben Sie auch schon die theologische Position der Kirche durchgegoogelt und sind überzeugt dass dieser Text mit dem Sie sich zweieinhalb Minuten beschäftigt haben das entscheidende enthält um die Kirche zu überzeugen ihre Haltung zur Homosexualität zu ändern.

Peter Gasser 5 Aprile, 2021 - 18:05

Sie sind und bleiben wohl ein Wadlbeißer, der nichts anderes im Sinne hat - und ständig statt an der Sache zu argumentieren, im öffentlichen Raum die Person angreifen muß; ich weiß, das wirkt für manchen befreiend & befriedigend - und Sie machen es ja auch mit Vorsatz.
Jedem das, das er (als Ausgleich seiner Schwäche und Unsicherheit) zu „brauchen“ scheint ... & guten Abend.
Ich mag Sie ja.

Ritratto di gorgias
gorgias 5 Aprile, 2021 - 15:51

ablehnte müsste das heißen.

Ritratto di Arne Saknussemm
Arne Saknussemm 5 Aprile, 2021 - 10:27

Das Problem ist der Vatikan und seine Handlanger, nicht die Bibel.
Schaut mal nach wieviel Reichtum diese Firma angehäuft hat, dann können wir über das Leben lernen. Sobald diese "Seelsorger" das Wort Liebe in den Mund nehmen kommt mir das kalte Grausen!

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 5 Aprile, 2021 - 11:48

Ich glaube, viele Schwule, Lesben und Transgender erliegen dem, was der Chorherr Christian so ausdrückt: "Man sagt hier selbstverständlicher, Kirche gehört dazu; zu Festlichkeiten und Anlässen, im Persönlichen." Man müsste Alternativen finden, wie man solche Feierlichkeiten ohne kirchlichen Segen trotzdem feierlich gestalten kann.
Weiters drückt es Chorherr Christian so aus: "Die könnten ebenso sagen: Wisst ihr was, wir suchen uns was anderes oder gründen was anderes, investieren doch nicht unsere Zeit und unser Geld, um kritisiert und belächelt zu werden." In Amerika haben die Schwulen schon vor Jahrzehnten eine eigene Kirche gegründet. (Wahrscheinlich spielen dort das Alte Testament und die Paulusbriefe keine Rolle?!)
Viele Schwule und wahrscheinlich auch Lesben sind in der Kirche stark verankert und wollen sich auch nicht abbringen lassen. Diese müssen sich dann eben solche Priester finden wie Chorherr Christian, die den Segen trotzdem erteilen.

Ritratto di Karl Trojer
Karl Trojer 6 Aprile, 2021 - 11:29

Es ist mir keine Aussage aus den Evangelien bekannt, die nicht-heterosexuelle Menschen verurteilen würde. Oder kann diesen das "Kinder Gottes zu sein" abgesprochen werden ? Anders sein kann nicht als "Sünde" gebrandmarkt werden; im Sinne Jesu wäre dies wohl nicht. Bedingunslose Liebe, und nur diese ist LIEBE, schließt solche "Paragraphenreiterei" aus.

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