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Sparkasse

Badwill aus Cividale

Die Südtiroler Sparkasse schafft in ihrer Halbjahresbilanz einen unglaublichen Reingewinn von 154,8 Millionen Euro. Es ist der Nebeneffekt der Übernahme der Civi-Bank.
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Ritratto di Sebastian Felderer
Sebastian Felderer 5 Agosto, 2022 - 20:30

Nach dem Rekordreingewinn von 2021, scheint also auch das Geschäftsjahr 2022 erfolgreich zu werden. Wenn die Führung einer Bank mit solchen Ergebnissen aufwarten kann, dann melden sich natürlich alle Verantwortlichen gerne zu Wort. Wenn's daneben geht, hört man wesentlich weniger, höchstens eine verwirrende Pressemitteilung. Aber wollen wir das Positive gelten lassen, sofern sich die Übernahme der Civibank wirklich als die Stärkung erweist, als welche sie hingestellt wird. Was ich persönlich noch nie verstanden habe, ist die Tatsache, dass der Marktwert der Aktie bewusst so niedrig gehalten wird. Laut Vermögen müsste der Aktienwert bei 13,5 Euro liegen, also ein Marktwert um die 15 Euro im Hinblick auf die erfolgreiche Bilanz 2022. Die Aktie wird zur Zeit um 9,55 Euro gehandelt und zwar in erheblichen Mengen. Warum führt die Bewertung laut Bilanz und die erhebliche Bewegung nicht zu einer Kurssteigerung? Ein Hinweis dazu würde für die Aktionäre mehr sagen, als die Ankündigung von Rekorden am laufenden Band. Die Aktionäre, die Kleinaktionäre im Besonderen, haben nämlich den größten Rekord der Sparkasse noch nicht vergessen, nämlich den Crash, der die Aktie von 36 auf ganze 8 Euro katapultiert hat. Dies sollte das Gouvernement und die Direktion nie aus dem Auge verlieren.
Und ganz nebenbei: Dass ein Christoph Franceschini, Autor des Buches Bancomat, solche Berichte auf salto.bz schreiben darf, deutet wohl auch auf einen bemerkenswerten "Umkehrschub" hin. Wohl bekomm's in jeder Hinsicht.

Ritratto di Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 6 Agosto, 2022 - 10:51

Muss auch ein bißchen staunen????Hat die Sparkasse und "salto" umgedenkt Herr Franceschini? Von "Bancomat" und den Veröffentlichungen hat man nie mehr etwas gehört? SELTSAM? Sie wissen was ich meine?

Ritratto di Josef Fulterer
Josef Fulterer 7 Agosto, 2022 - 07:10

Es ist in der Geschichte schon öfters vorgekommen, dass Betriebe die sich Bilanz-technisch reich gerechnet haben, später bittere Verlustabschreibungen hinnehmen mussten.

Ritratto di Sebastian Felderer
Sebastian Felderer 7 Agosto, 2022 - 11:38

Auf die "späteren Verlustabschreibungen" können wir im Falle der Sparkasse gerne verzichten, Herr Fulterer. Die rechnet sich nämlich nicht reich, sondern hat noch für einige Jahrzehnte Aufholbedarf, um die Verlustabschreibungen der nahen Vergangenheit auszugleichen. Die Geschichte der Bank als Aktiengesellschaft hat immer eine Vergangenheit, Gegenwart und eine Zukunft. Die Gegenwart der Sparkasse scheint dem Ruf einer heimischen Bank zu entsprechen. Was sie in der Vergangenheit war, wissen wir. Was die Zukunft bringt, wollen wir mal lediglich mit einer Hoffnung verbinden.

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