André Heller in Brixen
LPA/Oskar Zingerle
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Brixen

“Zerstörer des Obstbaumgartens”

Ein offener Brief aus Deutschland erreicht André Heller. Der “dilettierende Gartengestalter” wird aufgerufen, sein Konzept für den Hofburggarten in Brixen zu überdenken.
Di
Ritratto di Lisa Maria Gasser
Lisa Maria Gasser13.12.2017
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Heller'sche Entzauberung

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Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 13 Dicembre, 2017 - 21:21

Nachdem die Gemeinde Brixen bereits einem gewissen Herrn Steiner 80.000 Euro für eine nicht zu verwirklichende Idee gezahlt hat, dann für einen Wettbewerb, der eine zwar nicht umwerfende, aber immerhin akzeptable Idee erbracht hat, 120.000 Euro ausgegeben hat, weitere ca. 150.000 Euro für die Miete einer nicht genutzten Immobilie, sind die 40.000 Euro für den Herrn Heller wirklich nur eine Kleinigkeit. Der nächste Ideengeber wird sicher wieder mehr bekommen. Wir haben es ja.

Ritratto di Brele Alex
Brele Alex 15 Dicembre, 2017 - 17:48

Was ich nicht ganz verstehe, momentan gibt es nicht einen einzigen Obstbaum, nur ein Maislabyrinth mit Elefant aus Holz.
Es sollen doch alte Obstbäume gepflanzt werden auch in diesem vorgestellten Plan des Herrn Heller. Wo ist denn die Zerstörung? Wenn doch nichts da ist zu zerstören?

Ritratto di Torsten Volkmann
Torsten Volkmann 21 Dicembre, 2017 - 21:32

Es gehört zum Wesen alter Obstgärten, dass seine Obstbäume immer wieder kontinuierlich nachgepflanzt wurden (und werden), weil sie abgestorben waren oder ihr Ertrag nicht mehr den Erwartungen entsprach. Die anderen prägenden Bestandteile des Gartens (einfriedende Mauern, Pavillons, Bewässerungsanlagen, seitliche Wege usw.) bleiben erhalten. Das Erscheinungsbild des Gartens und seine daraus resultierende Wirkung veränderten sich innerhalb dieses definierten Rahmens über Jahrhunderte nicht. Das macht den Obstbaumgarten der Fürstbischöflichen Hofburg in Brixen so wertvoll.
Erst der traurige Elefant Soliman im Hanflabyrinth und noch viel stärker der zukünftige Eventgarten zerstören den ganz eigenen jahrhundertealten Zauber des Obstbaumgartens. Seine zentrale Fläche erfährt eine für das ganze Ensemble prägende Veränderung, u.a. mit neuen großen Waldbäumen, Hügeln, Wasserbecken und Heckenwänden, welche nichts mehr mit einem Obstgarten zu tun haben. Die neuen Obstbäume am Rand können das auch nicht mehr ändern.
Neue Nutzungen für die Bevölkerung und die erhofften zusätzlichen Touristen (die müssen übrigens ihre Autos abstellen und das hoffentlich nicht in den angrenzenden Gärten!) sind auch auf einer Obstbaumwiese möglich, und das nachhaltig und bezahlbar.

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