dazwischen
Thomas Sterna
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Salto Weekend

Adorno, Sterna und die Kunst

Der Künstler Thomas Sterna hat zum 50. Todestag des Philosophen Theodor W. Adorno einige Schriften erneut gelesen. Ein Gespräch über Kunst und Kapital. Und Politik.
Di
Ritratto di Martin Hanni
Martin Hanni18.08.2019
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Ritratto di Hans Knapp
Hans Knapp 19 Agosto, 2019 - 23:13

„Die Kunstschaffenden, aber auch die Vermittler in den öffentlichen Institutionen oder diejenigen, die die Kultur verwalten, sollten, auch auf die Gefahr hin sich unbeliebt zu machen, aktuell den Mut haben sich einzumischen und für eine Kunst einzusetzen, die kritisch Stellung bezieht.“ Das will ich unterschreiben.
Wir Menschen sind intelligent genug, Kräfte (der Natur und der gesellschaftlichen Organisation) mit großen Wirkungen zu entfesseln, aber dass wir auch fähig und willens sind, uns selbst zu beherrschen und das, was wir können, mit Bedacht zum allgemeinen Wohl einzusetzen, scheint alles andere als sicher.
Kunst kann (neben manch anderem, was man auch von ihr erwartet) dazu beitragen, uns über grundlegende Vorstellungen eines guten Lebens auszutauschen, und Kunst kann eine ‚bewegende‘ Auseinandersetzung mit und Kritik an bestehenden Verhältnissen darstellen. Wenn sie nur recht erfolgreich dabei wäre!
Mut, sich für die gute Sache einzusetzen ist schön; einige haben mehr davon, andere weniger, und es gibt ja auch Menschen, die keinen Mut zu Kritik brauchen, weil sie die Verhältnisse ganz in Ordnung finden. Auch in der Welt der Kunst.

Ritratto di ceteris paribus
ceteris paribus 20 Agosto, 2019 - 17:12

"Es gibt kein richtiges Leben im Falschen" sollte es wohl richtigerweise heißen.

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 20 Agosto, 2019 - 19:58

Ich bezeichne die sogenannten "sozialen Medien" grundsätzlich als das, was sie sind, nämlich kommerzielle Kommunikationskanäle. Denn ihre Funktion ist kommerziell - mit Aufregern möglichst viele Klicks und damit Werbeeinnahmen zu generieren. Dabei sind Provokationen erwünscht, solange die Betreiber dafür nicht zur strafrechtlichen Verantwortung gezogen werden können. Auf dem Fratzenbüchl war vor ein paar Jahren trotz massiver Proteste lange Zeit ein Gewaltvideo online, dessen Beteiligte später vor Gericht erscheinen mussten. Bilder antiker Statuen wurden dagegen automatisch zensuriert.
Adorno bezog sein Anschauungsmaterial aus der Weimarer Republik und ihrem vom Großkapital beförderten Ende (siehe auch Horkheimers Diktum "Wer vom Kapitalismus nicht reden will, soll auch vom Faschismus schweigen), ist aber in Zeiten des von Teilen des Großkapitals beförderten Populismus beängstigend aktuell.

Ritratto di Hans Knapp
Hans Knapp 20 Agosto, 2019 - 21:46

Die Rede, die Agnes Heller für das diesjährige Forum Alpbach vorbereitet hat, kann in der F.A.Z. nachgelesen werden, auch online. (Ausgabe vom 19.08.2019)
"Kein Weg führt nach Utopia"
Es geht darin um den Gebrauch der Freiheit.
Ein letztes Zeugnis einer großen Persönlichkeit!

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