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Sanitätsbetrieb

"Das ist nicht nachvollziehbar"

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb plant massive Einsparungen - zu Lasten von Patienten und Personal. Der ASGB-Vorsitzende Tony Tschenett übt scharfe Kritik.
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Ritratto di Valentina Gianera
Valentina Gianera18.01.2022
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Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 18 Gennaio, 2022 - 16:53

Aber wichtig mal ein neues Krankenhaus bauen.
Ob man dann das Geld hat, dieses auch mit "Leben" zu füllen, ist ja erstmal egal.
Jetzt mal ein paar Jahre leer stehen lassen, und dann gleich die erste Sanierung, bevor es losgeht, weil ja die ganzen OP-Säle wieder veraltet sind.
Oh Herr, lass es Hirn regnen!!

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 18 Gennaio, 2022 - 17:20

... ich hatte genau denselben Gedanken... so was Irrationales, bei knappen Ressourcen und monatelangen Wartelisten ein neu gebautes Krankenhaus leer stehen zu lassen:
wer so was „ausheckt“, muss nicht nur das Volk, sondern auch den eigenen Betrieb gering achten.

Ritratto di Max Benedikter
Max Benedikter 18 Gennaio, 2022 - 19:59

Wenn das stimmt würde in jedem normalen Land das Sanitätspersonal und dessen Gewerkschaften einen Streick ankündigen und die Bevölkerung sich solidarisieren.
Aber es wird nicht so kommen.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 18 Gennaio, 2022 - 21:42

Die Bevölkerung ist damit beschäftigt, sich auf dem laufenden zu halten wie lange und wofür ihr Genesenen- oder Geimpftenstatus gültig ist.

Ritratto di Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 19 Gennaio, 2022 - 08:03

Schock...............ohne Worte!

Ritratto di Maria Theresia Christandl
Maria Theresia Christandl 20 Gennaio, 2022 - 16:34

Nachdem wir,das nichtsuspendierte nichtärztliche Sanitätspersonal fleißig die Dienste abdeckte trotz fehlender Kolleginnen, uns die Coronaschutzmaßnahmen aneigneten, unter erschwerenden Bedingungen mit Überstunden den Betrieb aufrechterhalten haben, erhalten wir nun die Bezahlung, keine Lohnaufbesserung, keine arbeitserleichternden Maßnahmen, kein besserer Personalschlüssel, ausgepowerte Koordinatoren. Was strebt die Politik an, eine Zweiklassenmedizin? Zunehmende Privatisierungen? Jedenfalls ist es kein Wunder wenn Krankenpflegeneulinge ihre Beine in die Hände nehmen und ins nahe Ausland arbeiten gehen. Warum müssen sie nach dem Claudianastudium noch eine schwierige Aufnahmeprüfung für die Stammrolle absolvieren? Warum nicht Probezeiten mit folgender Fixanstellung? Warum keine Entlastung und würdevoller Umgang mit Berufstätigen über 55? Wie wäre es mit Nachtdienstreduzierung und zusätzliche freie Tage? Und und..wir können nicht streiken, nein jene auf dem Dienstplan, werden dienstverpflichtet, sonst drohen Lohnkürzungen bis zu 100 Euro. Liebe Landesregierung entscheiden Sie weise, die Berufsgruppe der Krankenpfleger ist zwar nicht die Bauerschaft aber die nächsten Wahlen werden kommen oder spätestens wenn für jeden einzelnen von Ihnen eine Operation ansteht und diese wegen fehlendem Op Personal auf den Nimmerleinstag verschoben wird, werden Sie an uns denken, an die BerufskrankenpflegerInnen, die auch bei windigen finsteren Wintertagen feiertags zum Nachtdienst fahren, anstatt fein im Bozner Stadttheater zu sitzen.

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