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Ausbau

Sterzinger Trio

Die Unternehmensgruppe Leitner holt die Produktionsstätten von Demaclenko nach Sterzing. Die Erweiterungsarbeiten laufen, 25 Millionen Euro sollen investiert werden.
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In einem Jahr soll es so weit sein. Bis Herbst 2018 sollen die Arbeiten in Unterackern bei Sterzing abgeschlossen sein. Dann wird die Unternehmensgruppe Leitner 25 Millionen Euro investiert haben und rund 1.000 Mitarbeiter in Sterzing beschäftigen.
Seit einigen Wochen laufen die Aushubarbeiten in Unterackern. Nach einer langen Vorlaufzeit, Zwist mit der Sterzinger Gemeindeverwaltung und Abwanderungsgedanken, hatte das Land im Februar dieses Jahres grünes Licht für die Erweiterung des Produktionsstandortes der Gruppe Leitner in Sterzing gegeben. Angrenzend an das Gewerbegebiet “Leitner-Prinoth” soll auf 14 Hektar eine neue Produktionsstätte entstehen, und zwar für Demaclenko. “Somit werden ab Jahresende 2018 neben Seilbahnen und Pistenfahrzeugen auch Beschneiungssysteme in Sterzing entwickelt und produziert”, teilt die Unternehmensgruppe um Firmenchef Anton Seeber mit.

 

Von Klausen und Wolkenstein nach Sterzing

Demaclenko ist seit 2011 Teil der Unternehmensgruppe Leitner und produziert Beschneiungssysteme. Derzeit hat Demaclenko zwei Niederlassungen in Südtirol: in Klausen und in Wolkenstein in Gröden. Dort werden insgesamt an die 80 Mitarbeiter beschäftigt. Nach Fertigstellung des neuen Firmengebäudes in Sterzing wird der Standort in Klausen aufgelassen, jener in Wolkenstein zum Teil. Mit der Produktion ziehen auch die Arbeitsplätze um. “Der Großteil der Mitarbeiter in Klausen und Wolkenstein soll Ende 2018 in Sterzing arbeiten”, heißt es von der Unternehmensgrupe.
Entlassen soll niemand werden, im Gegenteil: “Das Unternehmen hofft und ist zuversichtlich, dass alle derzeitigen Mitarbeiter von Demaclenko nach Sterzing kommen werden. Wir sind derzeit dabei, verschiedene Lösungen zu finden, etwa für den Transport der Mitarbeiter nach Sterzing.” Und Demaclenko soll wachsen. Der Produktionsbereich und die Büroräumlichkeiten am neuen Standort in Sterzing sollen “deutlich vergrößert” werden, die Beschäftigungszahl bei Demaclenko in Südtirol auf 120 Mitarbeiter ansteigen.

 

Restyling für Gewerbegebiet

Auf insgesamt 1.000 Personen soll die Mitarbeiterzahl von Leitner ropeways, Prinoth und Demaclenko am Standort Sterzing künftig steigen – sobald die Erweiterungsarbeiten abgeschlossen sind. 25 Millionen Euro investiert die Unternehmensgruppe in die Vergrößerung. Den Zeitplan für die Arbeiten erläutert die Leitner in einer Aussendung:
“Zunächst wird eine neue Zufahrtsstraße zur Industriezone sowie ein Kreisverkehr entlang der Jaufenstraße errichtet, wodurch der gesamte Bereich des Geländes vergrößert wird. Weiters sind diese Baumaßnahmen aufgrund des zunehmenden Verkehrsaufkommens in dieser Zone, vor allem aus Sicherheitsgründen, unabdingbar. Die Umbauarbeiten der Zufahrtsstraße sollten bis Ende März 2018 abgeschlossen sein und somit den Beginn der zweiten Bauphase ermöglichen.
Die Verlegung der Straße hat eine Vergrößerung des Firmengeländes der gesamten Unternehmensgruppe von 90.000 auf 104.000 m² zur Folge. Im April 2018 beginnen die Baumaßnahmen im neuen Bereich des Geländes, mit voraussichtlichem Abschluss im Herbst 2018. Der neue Produktionsbereich für Demaclenko wird 2.650 m² umfassen, der neue Bürobereich 1.340 m² sowie ein überdachter Außenbereich mit 450 m².”

Rendering Produktionsstandort Sterzing

Drei an einem Ort: So soll der neue Produktionsstandort von Leitner ropeways, Prinoth und Demaclenko in Sterzing künftig aussehen (Rendering: Leitner AG)

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