Skilift
Südtirolfoto/Othmar Seehauser
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Wintertourismus

Schnee von morgen

Der Start der Skisaison 2020/21 steht in den Sternen. Kommt ein europaweites Skiurlaub-Verbot? In Südtirol sind indes nicht alle für die Öffnung.
Di
Ritratto di Lisa Maria Gasser
Lisa Maria Gasser25.11.2020
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Ritratto di Arne Saknussemm
Arne Saknussemm 25 Novembre, 2020 - 10:46

Daß Wirtschaft und Profit der allgemeinen Gesundheit oder gar dem Überleben von Menschen vorgezogen wird, wissen wir mittlerweile. Allerdings frage ich mich, wer in solche Zeiten noch an Skiurlaub denkt?

Ritratto di Georg Holzer
Georg Holzer 25 Novembre, 2020 - 10:51

Seit dem Frühjahr wissen wir was uns diesen Winter erwartet. In den Krankenhäusern werden Visiten, Behandlungen und OP's verschoben, da die Kapazitäten für Covid reserviert sind und die Erstehilfe nur noch für unaufschiebbare Notfälle besucht werden sollen und wenn die Skilifte öffnen, dann kommen täglich über 100 Verletzte in die Krankenhäuser, wie soll das funktionieren? Also sind die Skiunfälle (vermeidbar) oder doch die verschobenen Behandlungen wichtiger? Wieso hat die Sanität und Politik nicht reagiert? Die Gastronomie und die Liftbetreiber haben ein Konzept erarbeitet, wird auch umgesetzt, doch in der Sanität wohl nicht....

Ritratto di Elisabeth Hammer
Elisabeth Hammer 25 Novembre, 2020 - 14:58

"Schnee von morgen" ist ein gut gewählter Titel. Möglicherweise bietet diese Krise eine Chance zum Umdenken gerade auch im Wintertourismus, der sich schon längst nicht mehr alleine auf die Skifahrer stützt. Skiurlaub ist zu einem Luxusprodukt verkommen, das sich nur noch wenige leisten können. Wenn die Betreiber der Lifte nun sagen, nur für die paar Einheimischen rentiert sich das ganze nicht, dann hängt das wohl auch damit zusammen, dass mittlerweile fast jede Piste den ganzen Winter über geschneit werden muss. Über die Skipass-Preise werden die Kosten auf die Kunden übertragen. Vielleicht sollten wir uns alle im Sinne eines "lentius, soavius, profondius" (Alexander Langer) darüber austauschen, wie ein nachhaltiges, ganzjähriges Tourismus-Konzept ausschauen könnte. Der Klimawandel wird seines dazu beitragen, dass wir immer häufiger grüne statt weiße Weihnachten erleben werden. Als wirklich passionierte Skifahrerin kann ich einer europaweiten Schließung der Skilifte einiges abgewinnen, einfach damit in den Krankenhäusern wieder Normalbetrieb einziehen kann und auch die Ärzte und Pfleger zumindest zu Weihnachten einige ruhige Tage nach den Herausforderungen des letzten Jahres genießen können.

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 25 Novembre, 2020 - 19:19

Bei allem Verständnis für diejenigen, die vom Wintertourismus leben: Welche Touristen sollen denn zu Weihnachten kommen? Deutschland wird mit Sicherheit weiter an seiner Linie festhalten, für Regionen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 50 Reisewarnungen auszusprechen. Reisewarnung heißt: Wer aus einer Risikoregion zurückkehrt, muss fünf Tage in Quarantäne, bevor er/sie sich (frei-)testen lassen kann.
Zur Erinnerung: Südtirol hat derzeit eine 7-Tages-Inzidenz von 600 (!!). Ich wäre froh, wenn wir bis Weihnachten 50 erreichen würden, aber realistischerweise ist das kaum möglich.
Und was Gäste aus dem Süden betrifft, wird es ebenfalls schwierig, sollten mehrere der Regionen, aus denen häufig Gäste kommen (Lombardei, Toskana), rote Zonen bleiben.

Ritratto di Georg Holzer
Georg Holzer 25 Novembre, 2020 - 19:32

wenn unsere Politiker und unsere Lobbies für di Öffnung der Skigebiete ein eigenes Gesetz beschliessen und ein autonomisches Gesetz beschliessen, dann bleiben wir halt rot... da hat Conte und Rom eine Trumpfkarte mehr in der Hand und dannnnnnn Skigebiete offen, Reiseverbot und mehr Verluste als zuzulassen, wer einen gesunden Betrieb hat wird überleben, die nicht gesund sind werden halt mit oder durch Corona nicht überleben, falsch gepokert oder Geldgeil... ;-)

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