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Migranten

„Das Gefühl der Dankbarkeit überwiegt"

Die Vinzenzgemeinschaft, beklagt sich über die Situation in der Kleiderkammer Bozen*. Ist Helfen wirklich so schwierig? Karin Cirimbelli, von SOS Bozen, im Interview
Von
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Michael Keitsch03.08.2017
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Kommentare

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Michael Bockhorni 03.08.2017, 09:25

Nicht immer sind traditionsverbundene Systeme die adäquate Antwort für Probleme von heute. Insofern ist es sicher für alle Beteiligten hilfreich die Form der Hilfestellung von Menschen in Not neu zu überdenken. Josef Stricker fordert in dieser Hinsicht schon lange einen Wandel von der Versorgung (mit Kleidung, Essen usw.) hin zur Unterstützung (bei der Bewältigung der Notlage, der Stärkung der Fähigkeiten der Betroffenen und der Prävention).

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Sepp Bacher 03.08.2017, 12:11

Ich habe Respekt vor Personen wie Frau Cirimbelli und verstehe auch, dass sie tendiert die Probleme herunter zu spielen. Von Problemen könnten aber auch Mitarbeiter der Caritas erzählen, die auch nicht nur Dankbarkeit erfahren. Sie erzählen es aber nicht öffentlich!
Meine Erfahrungen mit der Kleider-Kammer: vor Jahren habe ich das erste Mals Sachen zur Kleiderkammer gebracht. Es stand eine Schlange von wartenden Hilfsbedürftigen. Sie machten mir Platz und grüßten/dankten freundlich. Als ich das letzte mal Sachen brachte, nahm mir ein Schwarzafrikaner sofort eine Tasche aus der Hand. Ich dachte er wollte mir tragen helfen, aber er haute einfach damit ab. Dabei war nicht drin, was für in passte. Den Versuch auch anderer, mir eine Tasche abzunehmen habe ich verhindert und es war nicht leicht zur Kleidertheke vor zu kommen.
Es gibt auch Leute, die öfters was Neuen wollen. Die Frage ist, ob es Strukturen gibt, die Ihnen die Sachen auch waschen und reinigen oder werden die schmutzigen und stinkenden Kleider einfach durch neue ersetzt?

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