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Unfalltod von René Eppacher

Fall Kammerlander: „Hier geht es um Klein gegen Groß“

Ob in Bars oder auf Facebook: Hans Kammerlander und der Unfall in Uttenheim bewegen die Gemüter. Woher kommt die Wut, was rührt vor allem junge Menschen derart auf an diesem Fall? Die Suche nach Erklärung mit einem von ihnen: dem 28-jährigen Pusterer JG-Vertreter Hans Christian Oberarzbacher.
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Kommentare

Bild des Benutzers Rupert Gietl -r
...sei klar zu sagen, dass Herr Oberazbacher nicht der Vertreter "der Jugend" ist, wie er auf öffentlichen Veranstaltungen im Pustertal gerne vorgetellt wird, sondern der Vertreter der SVP-Jugend. Wer hat es denn zu verantworten, wenn es "einen Unmut von Klein gegen Groß" gibt? Wenn die Bürger befürchten "dass jemand anders behandelt wird, weil er einen Prominentenstatus hat" ...oder bei der richtigen Partei ist? Wird Laimer anders behandelt, als der Mirgrant, der in Bozen eine Wurst stiehlt? Werden Parteigenossen besser behandelt, wenn es um Stromkonzessionen im Ahrntal geht? Richten Sie den Appell um Gerechtigkeit am besten zuerst einmal an ihre eigenen Reihen und nicht an uns Bürger!
Bild des Benutzers Wilfried Meraner
Im Artikel heißt es "JG-Vertreter", und das heißt nicht Jugend-Vertreter, sondern "Junge Generation"-Vertreter, und was das ist, sollten wohl alle Interessierten wissen. Ihr Angriff wirkt auf mich so, als hätten Sie eine Gelegenheit dazu schon gesucht. Die Oppositionsparteien möchten von der SVP fair und sachlich behandelt werden- das ist richtig und wichtig, und die Klage darüber oft berechtigt. Aber natürlich muss es doch umgekehrt genauso gelten, nicht wahr? Was hat Herr Oberarzbacher denn eigentlich in Ihren Augen falsch gemacht? Hätte er z. B. sagen sollen "Ja, das kommt wohl davon, dass die SVP die Kleinen ungerecht behandelt" oder was stellen Sie sich vor? Ich bitte um Ihren ganz konkreten Vorschlag!
Bild des Benutzers Wilfried Meraner
Im Artikel heißt es "JG-Vertreter", und das heißt nicht Jugend-Vertreter, sondern "Junge Generation"-Vertreter, und was das ist, sollten wohl alle Interessierten wissen. Ihr Angriff wirkt auf mich so, als hätten Sie eine Gelegenheit dazu schon gesucht. Die Oppositionsparteien möchten von der SVP fair und sachlich behandelt werden- das ist richtig und wichtig, und die Klage darüber oft berechtigt. Aber natürlich muss es doch umgekehrt genauso gelten, nicht wahr? Was hat Herr Oberarzbacher denn eigentlich in Ihren Augen falsch gemacht? Hätte er z. B. sagen sollen "Ja, das kommt wohl davon, dass die SVP die Kleinen ungerecht behandelt" oder was stellen Sie sich vor? Ich bitte um Ihren ganz konkreten Vorschlag!
Bild des Benutzers Rupert Gietl -r
bitte lesen Sie meinen Kommentar genau: Ich beziehe mich nicht auf die Formulierung "JG-Vertreter" im Artikel, sondern stelle fest, selber schon auf Veranstaltungen im Pustertal gewesen zu sein, wo Herr Oberarzbacher allumfassend als "Vertreter der Jugend" vorgestellt wurde. Seiner Position kommt in diesem Artikel aber eine besondere Bedeutung zu: Er spricht hier weder als Privatperson, noch als Vertreter einer bestimmten Bevölkerungsgruppe. Er spricht als SVP-Funktionär, Gemeinderat und Landtagskandidat. Doch Sie haben Recht... was hätte er sagen sollen? Dass es zahllose Fälle in Südtirol gibt, wo sich politisch gut vernetzte oder betuchte Bürger mit Hilfe ihrer Kontakte zu seiner Partei Vorteile verschafft haben und dies in der Mittel- und Unterschicht zunehmend zu Aggressionen gegen die oberen Zehntausend führt? Nein... doch besser nicht. So sieht eben auch "Erneuerung" aus...
Bild des Benutzers gorgias
Manchmal kommt es mir schon vor in Südtirol gibt es zumindest in den Köpfen noch ein Monopol. Oder wer tut sich schwer wenn er diese generischen Bezeichner hört zu wissen was konkret gemeit ist: Die Zeitung, die Partei, die Arbeitgeber, die Arbeitnehmer, die Abendnachrichten, die Radionachrichten. So habe ich auch keine Probleme zu glauben, dass ihm schon des öffteren "der Vertreter der Jugend" vorgestellt wurde.
Bild des Benutzers Kurt Herschel
Hans Christian Oberarzbacher ist neutral und sagt, was zu sagen ist. Ich finde auch, daß diese Facebook-Seite Gerechtigkeit für Rene ins ultraradikale geht, ähnlich wie bei den rechtsradikalen Gruppierungen. Meiner Meinung nach, müsste so eine Gruppe schnellsten geschlossen werden, und wenn sie es nicht freiwillig tun, dann per Post-Polizei gerichtlich. Es sind sehr extreme Hetzaussagen gegen Kammerlander gepostet in dieser Gruppe. Ich hoffe, Hans Kammerlander sieht es und veranlaßt die Schließung von so einer Gruppe, die vielfach nur hetzt gegen Kammerlander und ihm unbewiesene Unterstellungen höchsten Aussmasses macht. Es ist dasselbe Spiel wie so oft: Wenn jemand beginnt zu hetzen, kommt der andere und hetzt weiter, und so weiter. Nur, der wirklich nachdenkt und intelligent (das sind die wenigsten), stoppt diese Hetzerei, greift ein und reitet nicht mit dieser Hetzkampagne mit.
Bild des Benutzers Norbert Dobner
das passt. Aber ich verstehe es trotzdem nicht. Ein Mensch ist tot. Schrecklich. Es wird Verantwortung und eventuell auch persönliche Schuld dafür aufzuklären und zu tragen geben. Ich vertraue in die Arbeit der dafür Verantwortlichen. Ich möchte den Trauernden mein Beileid aussprechen. Ich verstehe aber absolut nicht, wie professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in einen so dumpfbackigen Brei versinken kann! Was ist das für eine Gesellschaft, die ihren eigenen Strukturen nicht vertraut sondern lieber vorverurteilt. Ich kenne Kammerlander nicht wirklich, aber wenn es der Alkohol war, dann hat er - auch für sich - einen ganz schweren Rucksack auf. Keine Entschuldigung.
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