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Freiheitliche

Kandidatin Nr. 7

Ein Blick in die Gedankenwelt und die Vergangenheit der Landtagskandidatin Gudrun Ceolan macht deutlich, wie rechts die Südtiroler Freiheitlichen inzwischen sind.
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Kommentare

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 05.07.2018, 14:28

Hat sie sich jemals distanziert?

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Sepp Bacher 05.07.2018, 14:16

Ich bleibe bei der Aussage "...einen Wein mit dem bezeichnenden Namen: Thor." hängen. In Wiki finde ich folgende Erklärung " Thor im Norden, oder Donar bei den kontinentalen germanischen Völkern, ist „der Donnerer“ (Nomen Agentis), ursprünglich als Gattungsname „der Donner“ (Appellativum) (as. Thunaer, ags. þunor, ahd. Donar, an. Þórr von urn. þunraʀ ‚donnern‘).[3][4]Daraus erschließt sich der gemeingermanische Gottesname *Þunaraz.[5] Thor/ Donar fungierte für die zur See fahrenden Völker als Gewitter- und Wettergott und war in weiterer Funktion innerhalb der bäuerlichen germanischen Gesellschaft Vegetationsgottheit. In den mythologischen eddischen Schriften hatte er die Aufgabe des Beschützers von Midgard, der Welt der Menschen." Scheint nicht direkt mit Nationalsozialismus zu tun zu haben. Ich fand auch Webseiten mit diesem Namen, aber mit unverdächtigen Produkten. Hängt der Verdacht an der "altdeutschen" Schriftweise? Vielleicht kann mich jemand aufklären? Danke!

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Simon Lanzinger 05.07.2018, 14:42

Eine Argumentation die 1 zu 1 von der Bekleidungsmarke Thor Stainar stammen könnte. Natürlich ist "Thor" nicht direkt mit dem Nationalsozialismus zu verbinden. Nichtsdestotrotz weiss man, dass es sich um "Nazi-Kleidung" handelt die gezielt mit solchen Produktnamen Ihre Zielgruppe sucht.
Für mich klingt der Name Ceolan doch sehr ungermanisch. Villeicht wurde ja nur versucht den "Verteidigern Europas" den Wein etwas schmackhafter zu machen.

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 05.07.2018, 22:06

Einen Teil meiner Frage haben Sie beantwortet Herr Lanziner. Danke! Ich will nicht kritisieren, sondern nur verstehen. Aber es ist häufig so, Fragen werden als Kritik aufgefasst!

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Roland Waid 05.07.2018, 15:04

"Die soziale Heimatpartei" ... ein Schelm der Böses dabei denkt ...

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Ralph Kunze 05.07.2018, 16:39

würd mal sagen, dass es beim Wein auf den Inhalt ankommt und nicht auf den Namen, alles andere sind Verschwörungstheorien und Spekulationen.

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Servus Leute 05.07.2018, 21:08

@ralph, gilt das auch für den Mussolini-Wein?

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Tomas Kofler 05.07.2018, 19:43

Der Disney Konzern mit seinen Comicverfilmungen über Thor verbreitet also auch rechtsradikales Gedankengut?
Das Wort Donnerstag darf also auch nicht mehr in Mund genommen werden?
...Treffen wir uns am Donnerstag?... Spinnst, du? Dann haltet man mich ja für einen Nazi!

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Manfred Klotz 06.07.2018, 08:53

Herr Kofler, manches Mal ist es einfach besser, wenn man etwas in die Tiefe geht, bevor man kommentiert. Wie gesagt, Verharmlosung ist fehl am Platz. Der Hinweis auf Disney und - füge ich hinzu - Hollywood genauso.
Das hier könnte ihre Fragen beantworten:
http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/41446/die-sprach...

warum nicht kandidatin nr. 18? 18 ist ja auch eine nazizahl. und höfliche, ordentliche kinder sind auch nazi. und wehe sie gehen dann noch mit zöpfen in die schule! das sind alles nazicodes.
nazis, nazis, überall nur nazis. und hier wird auch noch werbung für sie gemacht. so viel raum bekommt kein kandidat der grünen auf salto. wiedermal alles richtig gemacht. bravo!

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 06.07.2018, 08:50

Es geht hier nicht um den Listenplatz, sondern um die Gedankenwelt der entsprechenden Kandidatin. Ich glaube dass hinlänglich bewiesen ist, wo sie sich zuhause fühlt. Es ist also kein Wahn, wenn man hier Nazis sieht, sondern bitterer Ernst.
Deine sarkastische Betrachtung klingt wie Verharmlosung des Phänomens und ist echt toal daneben. Da hilft auch die unterschwellige Aufforderung nicht, man solle das Ganze nicht erwähnen, denn es wäre ja nur Werbung. Es ist schon gut, wenn man weiß wie die Menschen ticken, die vielleicht morgen in der Landesregierung sitzen.

Bild des Benutzers Harald Knoflach
Harald Knoflach 06.07.2018, 11:34

@oliver
im ernst jetzt?

Ob es mein Ernst ist? Kommt drauf an, was konkret du meinst.
Auf jeden Fall ist jemand völlig unglaubwürdig, der glaubt, ein Aufkleber mit dem Spruch „Political correctnes, nein Danke!“ sei O-Ton "rechtsradikal". Wer so etwas schreibt, sollte eigentlich Pollo der Woche werden.

Für mich steht außer Frage, dass ich jemanden mit einem derartigen Hintergrund nicht wählen würde. Ich frage mich aber auch, warum diese Frau nicht wegen Wiederbetätigung verurteilt wurde - Beweismaterialien scheint es also genug zu geben. Wo ist also der Haken?

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 06.07.2018, 18:30

Oliver es geht nicht nur um den Spruch, sondern um die Summe der deutlichen Anzeichen. Weshalb sie nicht verurteilt wurde liest sich aus dem Urteil selbst. Die Verdachtsmomente sind zwar erheblich und die Gesinnung eindeutig, aber aufgrund eines Verdachts kann die Gerichtsbehörde niemand verurteilen. Sie hat es schlicht gut eingefädelt.

Es geht wirklich nicht vordergründig darum. Deshalb muss man es aber auch nicht ausklammern. Wer so etwas schreibt, ist paranoid und sieht überall nur Nazis.

Vielleicht sollte ich dir ein wenig Hintergrundinfos geben, damit du meinen Beitrag besser einordnen kannst. Vor einiger Zeit ist in einer Apothekenzeitschrift ein Text erschienen, in welchem vor Nazis gewarnt wurde. Diese wurden aber anhand völlig normaler, ja sogar positiver Aspekte in den Verdacht gestellt. (siehe dazu https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/rechtsextremismus--apothekenb... und/oder https://qpress.de/wp-content/uploads/2016/09/apothekenrundschau-baby-und... )

Daran musste ich denken, als der Chefredakteur dieser Plattform den Spruch "Political correctness, nein danke!" als rechtsextrem bezeichnete und einen Wein namens Thor als Indiz für Rechtsradikalismus sieht.

Besser wäre gewesen, er hätte es bei den Zitaten belassen, aber bei Francheschini lässt es was das Auge für journalistische Qualität angeht immer öfter Stiche aus.

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 07.07.2018, 08:59

Du meinst jetzt im Ernst, dass der von dir zitierte Artikel geeignet ist, den Artikel von Franceschini in diesem Zusammenhang zu entkräften? Doch nicht wirklich oder? Du kannst das Thema auch damit nicht verwässern. Im Gegenteil, er zeigt eigentlich nur auf, weshalb dem Phänomen sofort begegnet werden muss.

Es ist nicht so, dass jemand, der einen Artikel über Gudrun Sprenger schreibt überall Nazis sieht, aber in diesem Fall haben wir es eindeutig mit einer Person zu tun, die rechtsextremes Gedankengut vertritt. Erwiesenermaßen! Von Paranoia also keine Spur. Im Gegenteil, ich würde von Courage sprechen, denn kein anderes Medium hat sich bisher getraut hier den Finger in die Wunde zu legen.

Bezüglich des Aufklebers "Political correctnes - Nein danke" zwei Zitate aus "Die Zeit":
"Ganz besonders herzlich willkommen war der Begriff den alten Konservativen und neuen Rechten. Bereits Mitte der neunziger Jahre konnte man bei der rechtsrandigen Wochenpostille Junge FreiheitButtons mit dem an die Anti-Atom-Proteste angelehnten Spruch "Political Correctness – Nein Danke!" bestellen"

"Von Anfang an aber war die abwertende Rede von der Political Correctness das Trojanische Pferd, in dem die Rechte ihr Gedankengut in die Mitte der Gesellschaft schmuggeln konnte."

Und auch dieser Artikel könnte für dich hilfreich sein, um zu verstehen, dass der Aufkleber seinen Ursprung eindeutig in rechtsextremer Gesinnung hat:
https://www.zeit.de/gesellschaft/2012-05/burschenschaften-neonazis-recht...

Auf deine Bemerkung bezüglich der journalistischen Qualität, will ich gar nicht erst eingehen, denn wenn du deine Ausführungen und Beispiele als Beleg für deren Mangel ansiehst, dann ist dir nicht zu helfen.

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