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Altersarmut

Einfach zum Schämen

Ein „Renten-Komitee Südtirol“ fährt in einem offenen Brief an den Landeshauptmann schweres Geschütz auf und fordert „Südtirolers Rentner zuerst“.
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Kommentare

Bild des Benutzers Karl Gudauner
Karl Gudauner 04.08.2018, 17:21

Für eine angemessene Einschätzung einer solchen Aktion können die Medien über die Konsistenz und die Repräsentativität des Komitees informieren und Informationen dazu liefern, welche Zuständigkeiten das Land diesbezüglich hat, was das Land bereits tut, um indirekt die BezieherInnen von (Mindest-)Renten bei der Bestreitung der Lebenshaltungskosten zu unterstützen bzw. darauf hinweisen, wie die Entwicklungen in Sachen Rentenpolitik auf gesamtstaatlicher Ebene aussehen (z. B. zum Rentensystem und zur Aufstockung der Mindestrenten). Die von der derzeitigen Regierung in Rom de facto geplante Umverteilung von den Armen zu den Reichen über die Streichung von sozialen Unterstützungen und die Einführung der flat tax wären wichtige sozialpolitische Themen, die den Wolf aus den Schlagzeilen verdrängen sollten.

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 05.08.2018, 11:02

Ohne zu wissen, wer Meinhard Knollseisen.ist, hat mich sein Seitenhieb auf die Flüchtlinge gestört: "Für Wirtschaftsmigranten und illegal Eingereiste stehen Millionen von Euro zur Verfügung", Einerseits stimmt das nicht, denn nur Menschen, die Asyl oder einen andren Schutzstatus beantragen oder erhalten haben, kriegen eine Unterstützung! Und weiter: "..sie beziehen aus unserem Sozialsystem reichliche Sozialbezüge und haben bei uns nie eingezahlt und gearbeitet. Und unsere Rentner schauen durch den Rost.“ Das ist andererseits wirklich ein Problem, wenn aus der Rentenkasse verschiedene Sozialprogramme oder Wahlversprechen von Luigi Di Maio finanziert werden, denn mit leerer Kasse kann das Renten- und Sozialinstitut INPS auch nicht die Renten der wirklichen Inflation anpassen.
Aber das Problem, das Knollseisen anspricht ist wirklich ein gravierendes und ernst zu nehmen Herr Franceschini! Auch ich als Mittelstands-Rentner bin aktiv geworden. Ich habe das Problem verschiedenen LT-Kandidaten und Gewerkschaftlern unterbreitet und inzwischen von allen außer vom LH Kompatscher und von Renzler - also den SVP-lern - entweder eine schriftliche oder telefonische Antwort erhalten. Bisher war das Ergebnis aber ernüchternd. Mir geht´s um den Kaufkraftverlust! Denn alle - ob Werktätige oder Rentner - leiden darunter. Es ist nicht annehmbar, dass einerseits bei uns immer alles teurer wird aber die Einkommen - eben auch die Renten - immer gleich bleiben! Anderseits die Freiberufler, Grund- und Immobilienbesitzer und Unternehmer immer reicher werden. Meine Idee ist, die Renten nach der jeweiligen Inflationsrate (Stadt, Provinz) zu berechnen und einen eigenen Warenkorb für Rentner/Senioren zu erstellen, denn diese kaufen z. B. weniger Elektronik oder Modebekleidung, deren niedere Preise die Inflationsrate nach unten drücken. Die täglichen Ausgaben und Grundspesen steigen aber ständig: angefangen von Miete bis zu den täglichen Käufen der Grundnahrungsmittel, von den im Alter zunehmenden Gesundheitsspesen gar nicht zu reden!
Was mir bei meiner Recherche aufgefallen ist, es gibt keine Dachorganisation der Senioren und Rentner, die parteiunabhängig ist und alle mit einbezieht. In Österreich gibt es z. B. den Seniorenbund, indem sich oft auch noch pensionierte Sozialpolitiker engagieren. In Südtirol gibt es anscheinend auch so etwas, was aber ein dubioses Konstrukt bei der SVP zu sein scheint. Die Senioren und Rentner, etwa ein Vierte der Bevölkerung und ein großes Wählerpotential ist nicht in der Gesellschaft und in der Politik ausreichend vertreten und niemand engagiert sich anscheinend in den kommenden Wahlen für sie!?!
Salto könnte effektiv in dieser Sache recherchieren und dieses Thema in den Vordergrund stellen!

Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 06.08.2018, 08:04

Typisch Franceschini. Wer einen Seitenhieb auf die konzeptlose Migrationspolitik wagt, bekommt sofort auf den Deckel. Ist Altersarmut etwa kein Problem? Aber da greifen halt die Reflexe eines Linken stärker als die Vernunft und das rationale Denken...

Was die Renten selbst angeht: die eigentliche Schweinerei war die Lüge darüber, dass die Rente sicher und ausreichend sein wird. Man muss nicht lange über unser Wirtschafts- Finanz- und Wohlfahrtssystem recherchieren um zum Schluss zu kommen, dass sich das mit der Rente nicht ausgehen wird.
Ein Beispiel: wenn ich einem 20-Jährigen heute eine Rente von 2.200€ verspreche, würde er womöglich sofort unterschreiben. Nun wenden wor eine Inflation von 2% (= Zielwert der EZB) an. Mit 65 Jahren hätte diese Rente eine Kaufkraft wie heute 902€ der technologische Fortschritt federt dies leicht ab. Dennoch sprechen wir von mehr als einer Halbierung der Kaufkraft!

Die Rentner wurden für dumm verkauft. Wäre man ehrlich gewesen, hätten sie auch anderweitig vorsorgen können. Nun sind sie die Deppen. Und für einen illegalen Einwanderer zahlt der Steuerzahler mindestens 28€ pro Tag - also über 10.000€ im Jahr. Viele Studenten kommen mit deutlich weniger aus. Wieso ist das so teuer? Wer aber die Einwanderungspolitik reformieren und fair gestalten will, ist ein "billiger Populist". Journalist müsste man sein, dann könnte man einfach jeden in die rechte Ecke stellen, dessen Meinung einem nicht passt.

Bild des Benutzers rotaderga
rotaderga 06.08.2018, 08:52

Warum soll der Rententopf für legale und illegale Einwanderer herhalten.
Ich habe in den Topf eingezahlt für meine Altersversorgung. Der Staat darf Flüchtlingspolitik mit seinem Geld betreiben, dh mit den Steuern aller Bürger.

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