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Covid-19

Lockdown ab Montag

 Landesregierung verschärft die Corona-Maßnahmen für vorerst drei Wochen. Mobilität zwischen Gemeinden wird eingeschränkt, Handel schließt und FFP2-Maskenpflicht kommt.
Von
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Julian Mayr05.02.2021
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Kommentare

Bild des Benutzers Herbert Baumgartner
Herbert Baumgartner 05.02.2021, 19:32

Ja die FFP2-Maske kommt..
Nachdem in der Deutschland von einigen Unternehmern in Auftrag der BRG ohne Obergrenze FFP2- Masken im Wert von 72.000.000 € von China bestellt wurden , müssen die Wohl an dem Mann/ Frau!! Wie klein diese Welt uva. wie erbärmlich, einfach zum k....n

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Arne Saknussemm 05.02.2021, 19:50

Versuchen sie's nochmal, vielleicht versteht man dann etwas ...

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rotaderga 06.02.2021, 08:18

Solltest besser "vielleicht versteht man dann was" mit "vielleicht verstehe ich dann was" austauschen.
Würde zumindest nur für dich alleine sprechen.

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Thomas Unterwinkler 07.02.2021, 19:41

Wie mir von Bekannten berichtet wurde, haben sich die Supermarktketten in Österreich nach Einführung der FFP2-Maskenpflicht darauf geeinigt, diese Masken zum Selbstkostenpreis an ihre Kunden abzugeben. D.h. man kann diese Masken dort zum Preis von 0,59 - 0,79 € im Supermarkt kaufen, die meisten davon „Made in Austria“.
Wäre schön, wenn die Supermarktketten - die ja zu den „Gewinnern“ der Coronakrise zählen - hierzulande ähnlich vorgehen würden.

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Klemens Riegler 06.02.2021, 12:39

Von mir aus kann's auch noch radikaler sein; Zwei Wochen ALLES ZU, wo mehr als Familienkontakt möglich ist ... damit in drei Wochen (für längere Zeit) wieder zumindest halbwegs etwas möglich wird. Das Auf und Zu ist doch ein Krampf und führt nicht zum Ziel. https://www.salto.bz/de/article/06022021/lock

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Martin Koellensperger 06.02.2021, 13:59

Im Frühjahr 20 war wohl "alles zu". Nach zwei Wochen waren die Zahlen nicht sonderlich beeindruckt.
Und wenn erst mal zu ist, könnte man ja noch zwei Wochen dran hängen, damit Ostern gerettet ist. Klappt nicht, noch zwei Wochen dran, für den Sommer.

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Peter Gasser 06.02.2021, 14:06

Das Virus braucht Futter; WIR selbst sind dieses Futter; solange wir das Virus füttern, indem wir uns diesem anbieten, wird die Situation nicht besser, sondern schlechter (siehe Südtirol).
Neben der erst anlaufenden Impfung ist daher der “Entzug von Futter” die einzige wirksame Maßnahme gegen die Pandemie.
International ist es inzwischen Konsens und vielfach belegt, dass die Vermeidung von Kontakten die Infektionszahlen drückt, teils schnell und massiv drückt. Kein Futter, keine Vermehrung.
Warum Sie hier beständig seit 12 Monaten das Gegenteil verbreiten, bleibt wohl Ihr Geheimnis.
Auch die vielfach gestellte Frage nach Ihren Alternativen bleibt dauerhaft unbeantwortet. Schade.

Bild des Benutzers Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 06.02.2021, 15:02

Dann bringen Sie doch die Evidenz (mit link zu den verschiedenen Studien in pubmed), anstatt beständig seit 12 Monaten auf Beraterstäbe von Merkel und Macron zu verweisen (Conte ist ja aus dem Rennen). Natürlich nur wenn deren Aktionen in ihr Weltbild passen... Politischer Konsens ist kein Beweis für die Richtigkeit der politischen Entscheidungen. Und die Beraterstäbe bestehen oft nur auf dem Papier.
Das Virus ist für den allergrößten Teil der Bevölkerung harmlos, gezielte Massnahmen würden reichen, um die Krankenhausauslastung und die Sterblichkeit massiv zu reduzieren. Leider hat das noch niemand versucht, wäre der Widerstand in der Bevölkerung doch zu groß. Lieber alle, als nur wir.
Um die 7-Tages-Inzidenz zu verbessern, würde es reichen, nur mehr symptomatische Personen zu testen. Es ist auffallend, dass bis zur dunkelroten Einstufung durch die EU die Situation unter Kontrolle war, jetzt auf einmal, trotz identischer Zahlen, kritisch. Ganz als würde es der Politik gar nicht um die Gesundheit gehen sondern darum, wie man international dasteht.
Warum Sie so ein Verfechter des Lockdowns sind, bleibt wohl Ihr Geheimnis; ich vermute aber einen Zusammenhang mit Ihrem gesicherten Einkommen und wohlhabenden Lebenssituation und vor allem mit ihrer Angst, selbst zu erkranken. Ansonsten ist es mir unerklärlich, warum Sie es nicht nur in Kauf nehmen sondern gar vehement fordern, viele (andere) ins Unglück zu stürzen, um ein paar wenige (vielleicht sich selbst) zu retten.

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Peter Gasser 06.02.2021, 17:39

Ist ja klar, dass man, wenn die fachliche Argumentation nicht ausreicht, und man verschleiern will, dass man WIEDER nicht antwortet, was denn nun die eigene Alternative wäre, um die Infektionszahlen herunterzubringen und tiefzuhalten, die Person angreift, und versucht, diese aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebenssituation im Gespräch zu diskreditieren. Ist armselig - und ein Diskussionskiller. Sie vertreten die These von Donald Trump: testen wir nicht, dann haben wir kein Problem. Gerne sei Ihnen dies belassen. Vielleicht schauen Sie doch mal kurz nach Portugal, Stockholm oder Manaus.
Weder bin ich kein Verfechter des Lockdowns (nirgends habe ich diesen gefordert), noch habe ich Angst - diese Art der unwahren und manipulativen Diskussionsführung lehne ich ab. Schönen Abend.

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Ludwig Thoma 06.02.2021, 17:56

Gibt es hier außer P. Gasser sonst noch jemanden der die recht klar vorgetragenen Gedanken von M. Köllensperger nicht nachvollziehen kann?

Bild des Benutzers Klemens Riegler
Klemens Riegler 06.02.2021, 18:43

ICH kann sie nachvollziehen und habe trotzdem diesbezüglich eine andere Meinung als mein hoch geschätzter Dr. Köllensberger. Das ist das Schöne hier! Auf Salto ebenso wie in Südtirol oder Europa. Auch das nennt man Freiheit! Erst die Geschichtsbücher ... sorry irgendwas digitales ... werden in 50 Jahren versuchen zu erklären wer richtig, falsch oder genau dazwischen gelegen hat.

Bild des Benutzers Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 06.02.2021, 19:52

Allerdings müsste man dann auf die ersten 3 Absätze des Beitrages von M. K. Gegenargumente liefern.

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 06.02.2021, 19:33

Da kann auch ich Ihnen gerne weiterhelfen: ICH kann sie nachvollziehen.
Nur teile ich sie nicht.
Ich halte mich da lieber an die nach derzeitigem Wissensstand bekannte Faktenlage - und diese sagt anderes aus als es die seit April 20 gleichgebliebenen Aussagen im Beitrag oben tun.

Bild des Benutzers Bernd Zagler
Bernd Zagler 06.02.2021, 19:52

Sehr geehrter Herr Peter Gasser, es wäre für mich sehr schade, wenn Sie sich aus der Diskussionrunde verabschieden würden und ich hoffe, dass Sie mit Martin wieder auf die Sachebene zurückkommen können (Ist Herrn Thomas Unterwinkler und mir in einer vergangenen Auseinandersetzung auch problemlos gelungen).

Die Entscheidung ist gefallen, wir sind wieder im lock down.

Die Fragen, wie es danach weitergeht, sind legitim, auch danach, ob es andere Optionen gibt, außer das Gesellschaftsleben immer wieder drastisch runter zu fahren.
Dies auch deshalb, da SarsCov2 uns noch wohl 2-3 Jahre beschäftigen wird und es aber einige wesentlichen Variablen gibt:
Wie lange dauert eine Immunität nach durchgemachter Infektion bzw. Impfung? Schützt sie vor allen mutierten Viren? Gibt es demnächst ausreichend Impfstoff? Gibt es in naher Zukunft ein sicheres Medikament dagegen? Kommt mit dem Frühling, die lang ersehnte Entlastung, oder nicht? Kollabiert die Wirtschaft? Kippt die Stimmung in der Gesellschaft? Erleiden viele eine Covi19-Psychoneurose?

Uns darauf zu verlassen, das alles irgendwie gut verlaufen wird, wäre spekulativ und uns ausschließlich immer auf die "Option lock down" zu verlassen, wird zunehmend riskanter. Denn wir können nicht fortlaufend für die nächsten Jahre in dieser Schockstarre verbleiben.

Die Überlegung den Fokus der Maßnahmen auf die Bevölkerung 65+ zu lenken ist nicht neu und wurde auch in keinem anderen Land wirklich systematisch angewandt. Die Meinung, dass dies nicht umsetzbar wäre, teile ich aber nicht.

Dazu bräuchte es Politker die entsprechende Gesetze verfassen, Beamte, die diese umsetzen und Ordnungskräfte, die die Umsetzung kontrollieren.
All das wir eigentlich schon seit 12 Monaten gesamtgesellschaftlich praktiziert.
Der Unterschied wäre, dass nicht die gesamte Bevölkerung von den einschränkenden Maßnahmen betroffen wäre (speziell Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben nur ein sehr abstraktes Eigenrisiko für eine schweren Covid19 Erkrankung), sondern eben die schützenswerte Risikopopulation: z.B. kein Restaurant-Barbesuch für 65+ bis Ostern (nur um ein Beispiel zu nennen).

Sollte dies nicht funktionieren, bleibt immer noch der vollständige lock down. Sollte dies wirklich die einzige Lösung sein, sollten wir vielleicht mal proaktiv (je nach Statistik) alle 2 Monate 2 Wochen lock down vorsehen, dies um Unternehmen so was wie Planungssicherheit zurückzugeben.
Wir werden das Virus nicht eradizieren, aber wir müssen lernen mit ihm zu leben...

Bild des Benutzers Günther Schweigkofler
Günther Schweigkofler 07.02.2021, 22:15

@Martin Koellensperger "Um die 7-Tages-Inzidenz zu verbessern, würde es reichen, nur mehr symptomatische Personen zu testen."
Lesen Sie das https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2020/10/tag-zerzer-sanita... und schauen Sie sich die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz in den Wochen danach an https://www.salto.bz/de/data-coronavirus.
Die 7-Tage-Inzidenz ist erst 14 Tage nach der Verhängung des Lockdowns langsam gesunken.

Bild des Benutzers Klemens Riegler
Klemens Riegler 06.02.2021, 16:08

Ich bleib dabei; ohne richtigem Lockdown im Frühjahr 20 wäre der Sommer nicht so gelaufen wie er eben war. Also eh halbwegs, und mit fast leeren Covid-Stationen (Verschnaufpause für das Personal). Das Wischi-Waschi Auf- und Zu der letzten Wochen bringt´s anscheinend ja auch nicht. Mit zwei, drei Wochen Total-Lockdown hätten wir das Virus nicht besiegt aber "angezählt". Aber wir sind natürlich keine Insel wie Taiwan oder Neuseeland. Es wird also noch dauern ... trotz Impfung.

Bild des Benutzers Alfried Zingerle
Alfried Zingerle 09.02.2021, 09:26

Lockdown....ich kann das Wort nicht mehr hören! Seit fast einem Jahr spielen wir nun Versuchskaninchen mit allen möglichen Varianten an Ausgangssperren, Abstandhalten, Desinfizieren, Masken hin und Masken her, Verboten und Einschränkungen!!! Was hats genutzt? Gar nichts und kommt mir nicht mit faulen Ausreden und fragilen Argumenten! Keiner von euch hohen Herren weiß wirklich was Sache ist und keinem schert es anscheinend wie es um unsere Wirtschaft und Folgen dieser sogenannten "Pandemie" in Südtirol steht! Man hätte von Beginn an niemals schließen dürfen und das wisst ihr genau! Wenn man so um sich schaut kann man sich annähernd ausmalen was demnächst Wirtschaftlich und Gesellschafltich auf uns zukommt. Arbeitslose, Konkurse, Suizide, gesellschaftliche Spaltung und ein Erdbeben auf politischer Ebene! Haben wir das alles gebraucht? Ist das unserer Gesellschaft zumutbar? Haben unsere Eltern, Kinder, Grosseltern das verdient? Muss man so dickköpfig und starrsinnig die politischen Interessen von Oben verfolgen, sich an Italien und die EU verkaufen, dass eigene Volk in den Graben fahren? Nur um sich zu profilieren und seine eigenen Interessen zu halten? Kompliment an unsere politische Führung für ihr Versagen auf ganzer Linie. Schämt euch und entschuldgigt euch bei euren Mitbürgern für euer Versagen! Und noch was: Klärt die Maskenäffäre, klärt die prekäre Sanitäre Situation, entfernt die faulen Äpfel in sämtlichen Organisation und lasst euch nicht von Virologen, Statistikern und sonstigen Experten aufhetzen welche die Gunst der Stund nutzen um ihren Schmarren loszuwerden und sich auf unsere Kosten zu profilieren! Allein das Wort Pandemie ist eine Zumutung und spätestens nach dem ersten Lockdown im vergangenen Jahr wär es an der Zeit gewesen eine neue Ära einzuleiten und das Hirn einzuschalten. Mann hätte können in eine rosige Zukunft schauen anstatt alles zunichte zu machen. Schaut euch alle Sterbezahlen genau an: die sämtlicher Suizide, Alkohlkranken, Krebs- und Tumortoten, Unfalltoten, Grippe und Influenzatoten, Morde und sonstiger Todesfälle, dann vergleichen wir mal die Brisanz....und noch was: ich will nie wieder "mit und an" Corona hören!!!! Entweder jemand ist an Corona gestorben oder er ist nicht an Corona gestorben!!!! Munkeln und Zahlenverdrehen gilt nicht meine lieben Schlaumeier! Panik schüren, wegsperren und Freiheitsbeschränkung sind übrigens Methoden die man aus fernen Ländern und vergangenen Zeiten kennt! Macht nicht den gleichen Fehler, denn kein Mensch und auch kein Politiker hat sich über die Rechte des anderen zu setzen!

Bild des Benutzers Manfred Gasser
Manfred Gasser 09.02.2021, 11:35

Vielleicht wären unsere Eltern und Grosseltern jetzt schon "an oder mit" Covid 19 verstorben, wenn man, wie Sie vorschlagen, nichts getan hätte.
Was würden Sie dann wohl hier schreiben?

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 09.02.2021, 13:37

Vielleicht wäre z.B. auch Herr Zingerle bereits an Covid-19 gestorben, würden sich nicht 90% der Bevölkerung an die Maßnahmen halten - und auch ihn damit schützen.
Gestern:
721 neu Infizierte, 6 an Covid-19 Verstorbene, 36 Intensivpatienten. Somit sind an nur einem einzigen Tag 7 neue Intensivpatienten dazugekommen: an einem einzigen Tag!

Bild des Benutzers G. P.
G. P. 09.02.2021, 13:50

Ihre Rechnung wird nicht stimmen. Die 6 an Covid-19-Verstorbenen müssen nicht zwangsläufig Intensivpatienten gewesen sein?

Bild des Benutzers Felix Frei
Felix Frei 09.02.2021, 19:00

Kann Ihnen nur zustimmen Herr Zingerle. Die ganzen Maßnahmen mit lockup und lockdown fußen auf keinerlei Evidenz. Nach den Erfahrungen im letzten Frühjahr wo nach monatelangem superhartem lockdown erst die warmen Temperaturen im Frühjahr dem Ganzen ein Ende gesetzt haben und wir heuer schon wieder mehr oder weniger seit Monaten mit allerlei "Maßnahmen" leben die bescheidenen bis keinen Erfolg bringen, muss man schon sagen dass der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis steht. Seit ich erwachsen wurde bin ich es gewohnt mein Leben in Verantwortung selbst zu bestimmen . Wenn die Politik uns schon die Grundrechte nimmt, uns die Vernunft abspricht und die Lebenszeit stiehlt, dann möchte ich fragen wo denn die Evaluationsergebnisse von vergangenen lockdowns sind, die die Wirksamkeit beweisen. Monatelange lockdowns mit unabsehbaren Schäden an der ganzen Gesellschaft und wenig Wirkung. Wo sind denn die Studien zur Verhältnismäßigkeit die sonst bei jeder anderen Maßnahme gemacht werden, die zeigen dass diese gegeben ist. Ich sehe nichts dergleichen. Im Gegenzug gibt es eine Studie von Prof. John Ioannidis von der Stanford University, einem Schwergewicht, an dem in der Welt der Wissenschaft niemand vorbeikommt, die eben zeigt dass lockdowns wenig bewirken, aber enorme Schäden anrichten. Es braucht gleichbleibende nachvollziehbare Maßnahmen verbunden mit dem dem demütigen Bewusstsein, dass sich das Virus seinen Weg sucht trotz menschlicher Gegensteuerung.

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/eci.13484

Ioannidis hatte schon gezeigt dass Corona nicht eine Krankheit ist, die ganze Bevölkerungsschichten dahinrafft, sondern dass die Sterblichkeit von durchschnittlich 82, der Lebenserwartung in Europa entspricht. Was heißt dass man Alte sehr wohl schützen kann wenn sie noch rüstig sind, andere aber am von der Natur vorgesehenen Lebensende angelangt sind.
Deshalb kann ich diesen lockdown nicht umsetzen, da ich ihn nicht nachvollziehen kann. Ich werde mir meine Nischen suchen selbstverständlich ohne andere zu gefährden, denn ich kann meine Lebenszeit nicht immer nach hinten verschieben.
In der Sanität scheint die Lage im Griff, die Kranken können behandelt werden. Andere "Zahlen" bzw. "Inzidenzen" scheinen hoch sind aber zweitrangig, da sie als leichtere Fälle das System nicht belasten, was zeigt dass viele auf natürliche Weise immunisiert werden worum wir eh nicht herumkommen.

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 09.02.2021, 18:15

Stimmt, interessanter Artikel.
Er beschreibt die Situation von März 2020 (!), als niemand nichts von nichts wusste.

Bild des Benutzers Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 09.02.2021, 19:47

Und seither haben wir die paradoxe Situation, dass die Wissenschaft der Politik folgt und nicht die Politik der Wissenschaft.

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 09.02.2021, 23:34

Das ist eine gewagte Behauptung, dass “die Wissenschaft der Politik folgt” - in meinen Augen ein diskriminierendes Pauschalurteil für die gesamte Wissenschaft
Woran machen Sie das fest?

Bild des Benutzers astra seneca
astra seneca 10.02.2021, 09:27

@Zingerle A. Frei F. Leider liest man in Foren wie diesen viele derartige Kommentare , meistens von Turbo-Ignoranten. Die meisten können Kollateralschäden von Kausalschäden nicht unterscheiden, was typisch für Coronaleugner ist. Diese Glaubensgemeinschaft, der Wissen fremd ist, fungiert mit Konsequenz als Virenwirt und Virenschleuder und fördert somit die Mutanten. Der Tanz der Mutanten ist also längst eröffnet. Endlich wird Südtirol exotisch und international heimgesucht. Leider sind's nur Viren mit ihren Verwandten und nicht Touristen.
Wer nichts wird, wird eben Wirt, so oder anders.

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